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29 Mio. Euro für Mercks Prexton

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Das Genfer Merck Serono-Spin-out Prexton Therapeutics SA hat eine Serie-B-Finanzierung abgeschlossen, die genug Geld für zwei Phase II-Studien in die Kasse spült.

Mit Hilfe der neuen Investoren Forbion und Seroba Life Sciences konnte das Schweizer Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von Parkinson-Medikamenten spezialisiert hat, 29 Mio. Euro einspielen, mit denen Prextons positive allosterische Modulatoren (POMs) zur Aktivierung der Nervenzellrezeptoren mGluR4 und mGluR3 in Wirksamkeitsstudien getestet werden sollen.

Geplant seien zwei Studien, sowohl in den USA als auch in Europa, in denen der am weitesten entwickelte Wirkstoff, Foliglurax, eingesetzt werden soll. Man verspricht sich von dem Ansatz, der unabhängig vom Dopamin-Stoffwechselweg ist, nicht nur eine Milderung der Parkinsonsymptome, sondern auch eine Unterdrückung von Nebenwirkungen wie etwa Bewegungsstörungen, die durch Standardpräparate in der Parkinsonbehandlung ausgelöst werden.

Zuletzt hatte Prexton 2015 8,7 Mio. Euro eingeworben. In der Serie-B-Finanzierung habe sich Forbion nun beteiligt, weil sich die Firma „sehr gut entwickelt habe“, so Forbion-Partner Marco Boorsma in einem Interview. Über die Beteiligung hinaus unterstütze der niederländische Investor Prexton nun beim Aufbau einer Filiale in den Niederlanden, voraussichtlich am ehemaligen Organon-Standort Oss.  

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