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Paion mit positiven Studiendaten

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Neue Studiendaten zu Paions Wirkstoffkandidaten Remimazolam: Das Narkosemittel bestätigte laut Paion AG seine Wirksamkeit und Sicherheit – dieses Mal in der Indikation Darmspiegelung bei Hochrisikopatienten.

Die Aachener Paion AG  gab Ende März bekannt, dass das ultra-kurz wirkende Benzodiazepin Remimazolam seine Sicherheit in einer Studie bei Darmspiegelungen zeigen konnte. Die Studie ist Teil des Entwicklungsprogramms, das zwischen Paion und der US-Behörde FDA für die Einreichung des Marktzulassungsantrags für Remimazolam in der Zielindikation Kurzsedierung vereinbart wurde.

In dieser Studie wurden 79 Hochrisikopatienten bei Darmspiegelungen jeweils mit Remimazolam, Midazolam oder Plazebo (und mit Midazolam als Ergänzungsmedikation) behandelt. Bei den Wirksamkeitsdaten zeigte sich unter anderem, dass bei mit Remimazolam sedierten Patienten schneller mit der Darmspiegelung begonnen werden konnte und zudem das Bewusstsein nach dem Eingriff schneller wiedererlangt wurde.

„Die Studienergebnisse bestärken uns in der Erwartung, dass Remimazolam das Potential hat, eine wichtige Ergänzung zu bestehenden Behandlungsoptionen für die Sedierung von Patienten bei Eingriffen wie Koloskopien zu sein,“ kommentierte Studienkoordinator Douglas Rex von der Indiana University in Indianapolis (USA) die Studie. „Neben der hervorragenden Wirksamkeit freut es mich, dass Remimazolam unsere Hoffnungen auch in Bezug auf die Sicherheitsaspekte bestätigt hat.“ 

Wolfgang Söhngen, Vorstandsvorsitzender der Paion AG, zeigte sich „begeistert“, dass die wesentlichen Ergebnisse der Remimazolam- Sicherheitsstudie bei Hochrisikopatienten die Erwartungen erfüllt haben: „Remimazolam hat das Potential, die Patientenzufriedenheit und -versorgung auch bei Hochrisikopatienten zu verbessern.“

Im Februar hatte Paion eine Kapitalmaßnahme erfolgreich durchgeführt und insgesamt 2.439.023 neue Aktien ausgegeben. Der Bruttoemissionserlös in Höhe von 4,99 Mio. Euro soll laut Söhngen für die Vorbereitung und Einreichung eines Marktzulassungsantrags für das Sedativum und Anästhetikum Remimazolam in Japan verwendet werden.

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