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Und die Gewinner sind…

© Merck KGgA

Vier Biotech-Unternehmen zeichnet der Pharmakonzern Merck KGgA mit dem europäischen Förderpreis „Emerging Biotech Grant“ aus. Nun stehen die Gewinner fest.

Ziel des Stipendiums ist die Unterstützung junger Biotech-Unternehmen auf ihrem Weg, neue Therapie- und Medikamentenansätze auf den Markt zu bringen. Jeder Empfänger erhält Produkte und Dienstleistungen von Merck in Höhe von 25.000 bis 100.000 Euro.

Der erste Preis ging an die Hamburger Firma GeneQuine Biotherapeutics. Mit der Förderung will das Unternehmen seine Gentherapieplattform und die Entwicklung des Leitkandidaten GQ-201, ein gentherapeutisches Arzneimittel zur Behandlung von Arthrose bei Pferden, ausweiten. (Hier gibt's ein Porträt der Gründer)

Den zweiten Preis erhielt die finnische TILT Biotherapeutics. Mit dem Preisgeld in Höhe von 50 000 Euro wollen sie ihre auf onkologischen Viren basierte Tumor T-Zell-Therapie vorantreiben. ReNeuron und Magnus Life Science, beides britische Firmen, erhalten jeweils Dienstleistungen und Produkte von Merck im Wert von 25.000 Euro.

„Wir profitieren nicht nur von der Forschungsförderung, sondern auch von der steigenden Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit von GeneQuine“ , sagt Kilian Guse, CEO und Mitbegründer von GeneQuine.

Bewerben konnten sich Biotechnologie-Unternehmen aus ganz Europa, die neue Therapien oder Technologien in der Medizin auf den Markt bringen wollen. Bislang gab es das Programm nur für Firmen aus China und den USA. "Mit unserem Förderprogramm wollen wir bei Merck die Arbeit herausragender aufstrebender Biotechfirmen anerkennen”, sagte Udit Batra, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und Leiter der Life Sciences-Abteilung.

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