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HEFT 7-8/2016

Adaptive Pathway

Adaptive Pathway

Am Anfang einer Medikamentenentwicklung scheint das Ziel – der Markt – mitunter Lichtjahre entfernt zu sein, angesichts zeit- und kostenintensiver Prüfphasen. Gerade für Biotech-Unternehmen sind beschleunigte Zulassungsverfahren wie der „Adaptive Pathway“ der Europäischen Zulassungsbehörde EMA daher so verlockende Abkürzungen wie Wurmlöcher für Reisende zwischen Galaxien. Doch der Sprung ins Wurmloch geht mit Unwägbarkeiten einher. Denn die Kritik von Institutionen wie dem Gemeinsamen Bundesausschuss im Projekt „Medicines Adaptive Pathways to Patients“ (MAPPs), dem „Priority Medicines“-Programm PRIME oder vergleichbaren Innitiativen ist vielfältig – und könnte sich auf die Erstattung auswirken.