Die Bundesregierung hat die Biotechnologie-Roadmap der Hightech-Agenda Deutschland vorgestellt. Ziele sind unter anderem individualisierte mRNA-Krebstherapien und neue Zentren für Zell- und Gentherapien. Insgesamt wird auf die Zell- und Gentherapie ein großer Schwerpunkt in der Roadmap gelegt bis hin zur Ausbildung von GMP-Fachkräften. Der Branchenverband BIO Deutschland begrüßt die Strategie grundsätzlich, fordert aber klarere Finanzierungs- und Umsetzungspläne für Forschung, Start-ups und Investitionen.

ATPD26 Event Teaser

Die Landwirtschaft von morgen braucht die Lösungen von heute. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Big Dutchman und NBank – die Förderbank des Landes Niedersachsen – laden gemeinsam zum AgriTech Pitch Day 2026 ein. Mit Unterstützung von RootCamp und SeedHouse bringen wir am 24. Juni in Hannover die innovativsten Köpfe der Agri- und Foodtech-Szene mit führenden Investoren, Entscheidungsträgern und Branchenexpert:innen zusammen.

Für wen ist der Pitch Day? Foodtech- und Agritech-Start-ups, die Lösungen für nachhaltige Landwirtschaft, smarte Tierhaltung, alternative Proteine oder die Lebensmittelproduktion der Zukunft entwickeln, sind herzlich eingeladen, sich zu bewerben. Gesucht werden ambitionierte Teams, die ihre Technologie einem exklusiven Fachpublikum vorstellen und den nächsten Wachstumsschritt gehen möchten.

Was erwartet die Teilnehmer:innen?

  • Ein ausgewähltes Publikum aus Risikokapitalgebern, Corporates und Branchenvertreter:innen
  • Direktes Feedback von erfahrenen Investor:innen
  • Vernetzung mit relevanten Partnern aus dem Agri- und Foodtech-Ökosystem
  • Sichtbarkeit bei einem der aktivsten Frühphaseninvestoren Europas

Bewerbung: Interessierte Start-ups können sich bis zum 31. Mai 2026 mit ihren Unternehmensdaten und einem nicht vertraulichen Pitch Deck bewerben. Das erfahrene Investmentteam des HTGF prüft alle Einreichungen sorgfältig. Die ausgewählten Start-ups werden im Juni benachrichtigt.

Jetzt bewerben und die Chance nutzen – wir freuen uns auf innovative Lösungen aus der Agri- und Foodtech-Welt!

Kontakt:
Dr. Caroline Fichtner, Principal
pitchday@htgf.de

Das kanadische KI-Unternehmen Cohere baut seine Aktivitäten im Gesundheits- und Life-Science-Sektor aus und übernimmt den Biopharma-KI-Spezialisten Reliant AI. Mit der Akquisition sichert sich Cohere nicht nur ein auf biomedizinische Anwendungen spezialisiertes Forschungsteam, sondern auch proprietäre Datensätze und KI-Technologien für pharmazeutische Anwendungen. Finanzielle Details wurden nicht bekannt.

Die Mitgliederversammlung des Schweizer Medizintechnikverbandes Mitte Mai in Lugano bot den Teilnehmern die Gelegenheit, sich über die steigenden Herausforderungen an die Medizintechnik-Industrie in der Schweiz auszutauschen. Swiss-Medtech-Präsident Damian Müller fand klare Worte und forderte eine wirtschaftspolitische Kurskorrektur mit einem klaren Fokus auf die Standortstärkung.

Mit zwei neuen Einrichtungen baut Bayern seine Infektionsforschung aus: Die Technische Universität München eröffnete in Freising-Weihenstephan das für 60 Mio. Euro erbaute Zentrum für Infektionsprävention (ZIP). Zudem startete in Würzburg das Bayerische Zentrum für präventive Infektionsmedizin (BZI), in dem alle sechs bayerischen Universitätsklinika zusammenarbeiten.

Der Mannheimer Industriedienstleister Bilfinger hat einen Wartungsvertrag im Wert von rund 17 Mio. Euro für einen Biopharma-Standort in Schottland erhalten. Der zunächst auf drei Jahre angelegte Auftrag umfasst integrierte Instandhaltungsleistungen in GMP-regulierten Produktionsbereichen. Mit dem Vertrag stärke Bilfinger seine Position im Life-Sciences-Sektor.

Der Münchner Biosimilarspezialist Formycon AG bringt gemeinsam mit Klinge Biopharma GmbH das Aflibercept-Biosimilar FYB203 in der EU auf den Markt. Die Fertigspritzen Ahzantive® und Baiama® sind seit 15. Mai in Deutschland, Frankreich und Italien verfügbar. Mit dem Eylea®-Biosimilar erweitert Formycon sein Portfolio auf drei eigenentwickelte Biosimilars.

Das Biotechnologieunternehmen Miltenyi Biotec erweitert seine Produktionskapazitäten für klinische Reagenzien am Standort Köln. Dafür saniert das Unternehmen einen ehemaligen pharmazeutischen Produktions- und Verpackungskomplex grundlegend und baut ihn zu einer modernen Fertigungsstätte für klinische Anwendungen um.

Die Beteiligungsgesellschaft EQT Group wurde als bevorzugter Fondsmanager für den neuen „Scaleup Europe Fund“ ausgewählt. Der mit 5 Mrd. Euro ausgestattete Fonds der Europäischen Kommission soll Finanzierungslücken bei europäischen Technologie- und Life-Science-Scale-ups schließen. Sektoren sind digitale und industrielle Bereiche sowie ausdrücklich die Life Sciences.