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EU-Darlehen für Biofronteras Wachstumskurs

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Die Europäische Investitionsbank (EIB) vergibt ein Darlehen von bis zu 20 Mio. Euro an die Leverkusener Biofrontera AG. Der Spezialist für Hauterkrankungen kann nun seine Wachstumsambitionen in Europa und den USA umsetzen.

Nach der Vertragsunterzeichnung Mitte Mai stehen 10 Mio. Euro sofort zur Auszahlung bereit. Die Auszahlung zwei weiterer Tranchen erfolgt abhängig vom Erreichen zuvor festgelegter kommerzieller und regulatorischer Meilensteine. Jede Tranche muss fünf Jahre nach Inanspruchnahme zurückgezahlt werden. Das EIB-Darlehen an Biofrontera wurde durch den Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) ermöglicht. Der EFSI ist die tragende Säule der Investitionsoffensive für Europa, bei der die EIB-Gruppe und die Europäische Kommission als strategische Partner zusammenarbeiten. Die Europäische Investitionsbank ist für langfristige Finanzierungen zuständig. Ihre Anteilseigner sind die Mitgliedstaaten der EU.

Thomas Schaffer, Finanzvorstand der Biofrontera AG, erklärte: „Wir freuen uns, dass die EIB Biofrontera für eine Finanzierung im Rahmen der Investitionsoffensive für Europa ausgewählt hat. Das Darlehen wird unsere finanziellen Möglichkeiten deutlich verbessern und wesentlich dazu beitragen, dass wir unsere Wachstumsambitionen in Europa und den USA umsetzen und uns zu einem führenden Dermatologieunternehmen entwickeln können." Die an der Frankfurter Börse notierte Biofrontera AG ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das auf die Entwicklung und den Vertrieb von Medikamenten und medizinischen Kosmetika zur Behandlung und Pflege bei Hauterkrankungen – insbesondere bei sonneninduziertem Hautkrebs – spezialisiert ist.

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