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Omeicos sichert sich 1,7 Mio. Euro vom BMBF

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Das Bundesforschungsministerium findet Gefallen an Omeicos’ Therapieansatz und verspricht 1,7 Mio. Euro Fördermittel für ein Forschungsprojekt.

Im März hatte die Berliner Omeicos Therapeutics GmbH den ersten Teil ihrer Serie B-Finanzierung abgeschlossen und 8,3 Mio Euro eingeworben. Anfang Juni gab die Firma bekannt, dass erneut Geld auf ihr Konto fließen wird: Omeicos erhielt die Zusage für eine 1,7 Mio. Euro-Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Summe deckt die Hälfte des Betrags ab, der für ein neues Forschungsprojekt vorgesehen ist. Die andere Hälfte kommt aus dem Serie B-Topf. Bei dem Projekt geht es um einen neuartigen Ansatz zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und dessen Erforschung über das Feld der Herz-Kreislauf-Leiden hinaus. Mit dieser erneuten Unterstützung der Bundesregierung im Rahmen des Ascenion Spinnovator-Programms hat Omeicos sich nach eigenen Angaben bislang rund 4 Mio. Euro Fördermittel gesichert.

Das biopharmazeutische Unternehmen entwickelt niedermolekulare Wirkstoffkandidaten zur Prävention und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen einschließlich Vorhofflimmern. Es hat eine Reihe von synthetischen Analoga der Omega-3-Fettsäure-abgeleiteten Epoxyeicosanoide entdeckt, die das Potential haben, kardiovaskuläre, aber auch Entzündungs- und andere Krankheiten positiv zu beeinflussen.

Ende Mai wechselte Ulrich Dauer, Geschäftsführer seit April 2015, von Omeicos zu Ventaleon. Seine Aufgaben hat der wissenschaftliche Geschäftsführer Robert Fischer übernommen.

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