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Regionaler Frühphasenfonds hält 30 Mio. Euro bereit

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Für junge Unternehmen aus der Rhein-Ruhr-Region gibt es eine neue Finanzierungsoption. Der Gründerfonds Ruhr mit der NRW Bank als Ankerinvestor hält nach dem ersten Zeichnungsschluss mehr als 30 Mio. Euro bereit.

Der komplett privatwirtschaftliche Gründerfonds Ruhr wird gemeinsam von Banken und Industrieunternehmen finanziert. Unter den elf Investoren fungiert die NRW Bank mit einem Betrag von 15 Mio. Euro als Ankerinvestor. Zudem übernimmt die Bank das Fondsmanagement. Mit Evonik gehört auch ein Unternehmen mit starkem Bezug zu den Life Sciences zu den Geldgebern. Die weiteren Investoren sind die Brost-Stiftung, Innogy, die Kötter Unternehmensgruppe, die National-Bank, die Phoenix Beteiligungsgesellschaft, die RAG-Stiftung, Ruhr24, die SMS-Gruppe sowie Thyssenkrupp. Konkret soll der Gründerfonds Ruhr technologieorientierte Unternehmen mit starkem Wachstumspotential aus den Bereichen Chemie und neue Werkstoffe, Energie und Industrie, Life Sciences und Gesundheit, Logistik und Handel sowie digitale Wirtschaft unterstützen.

„Mit dem Gründerfonds Ruhr haben wir eine Lücke in der Finanzierungslandschaft des Ruhrgebiets geschlossen", ist sich Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW Bank, sicher. „Innovative Jungunternehmen profitieren nicht nur von der finanziellen Unterstützung, sondern auch von der Beratung, dem Know-how sowie dem professionellen Partnernetzwerk von Fondsmanagement und Initiativkreis Ruhr."

Vorgestellt wurde der Fonds beim 3. Gründer-Forum NRW des Initiativkreises Ruhr schon Anfang März. Dass zum ersten Zeichnungsschluss Anfang Juni bereits mehr als 30 Mio. Euro zugesagt waren, werteten die Macher vom Initiativkreis Ruhr und der NRW Bank als ein Signal für ein hohes Interesse von Seiten der Investoren.

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