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Spätphasenfonds gegründet

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Der bisherige Frühphasen-Investor Medicxi (Genf) hat einen 300-Mio.-USD-Fonds aufgelegt, um klinische Programme nach Phase IIb in Europa zu unterstützen.

Zu den Ankerinvestoren des neuen Spätphasen-Fonds von Medicxi zählen die Novartis AG, der Europäische Investitionsfonds (EIF) sowie die Alphabet-Tochter Verily. Insgesamt 267 Mio. Euro (300 Mio. USD) will der Venture-Kapitalist Medicxi mittels seines neuen Medicxi Growth 1 (MG1) Fonds ausschütten. Zum ersten Mal wurde er dabei von der Novartis AG unterstützt. „Der neue Fonds bietet uns die Möglichkeit, Unternehmen mit Wachstumspotential zu unterstützen, die bisher lange an anderer Stelle nach Finanzierungsmöglichkeiten suchen mussten", so Pier Luigi Gilibert, Vorstandsvorsitzender des europäischen Investitionsfonds. Der Fokus liegt dabei auf der Finanzierung von Life-Sciences- und Biotech-Unternehmen, deren laufende Programme bereits den Proof-of-Concept (Phase IIb) erbracht haben und welche ein voll funktionierendes Management-Team aufbauen konnten. 80% der Investitionen von MG1 sollen dabei in Europa getätigt werden. Die Firmen sollen zwischen 10 Mio. und 25 Mio. Euro erhalten. „Die Kombination von Novartis, Verily und Medicxi wird sich positiv auf die Zukunft des Life-Sciences-Sektors in Europa auswirken“, so Gilibert.