Lucentis wird zur Behandlung der altersbedingten neovaskulären (feuchten) Makuladegeneration und weiterer schwerwiegender Augenerkrankungen wie dem diabetischen Makulaödem (DME), der proliferativen diabetischen Retinopathie (PDR), dem Makulaödem infolge eines Netzhautvenenverschlusses (Ast-RVO oder Zentral-RVO) und der choroidalen Neovaskularisation (CNV) eingesetzt. Es hemmt den vaskulären endothelialen Wachstumsfaktor (VEGF), der für die übermäßige Bildung von Blutgefäßen in der Netzhaut verantwortlich ist. Laut aktueller Erhebungen der State University von Arizona erzielte Lucentis im Jahr 2021 Verkaufserlöse von über 3,6 Mrd. US-Dollar. Die Markteinführung von FYB201/ONGAVIA in Großbritannien soll durch Teva schnellstmöglich erfolgen, um das Ziel von Formycon zu erreichen: das erste in Europa verfügbare Biosimilar für Lucentis bereitzustellen.