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Foto:© Ansgar Pudenz/DZP

Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Preis

Prof. Dr. Christoph Huber, BioNTech-Mitgründer und ehemaliger Leiter der III. Medizinischen Klinik, Hämatologie und Onkologie der Universität in Mainz,wurde mit der Sonderausführung des Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Preises geehrt.

Der Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Preis wird alle zwei Jahre vom Stifterverband und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina verliehen. Prof. Dr. Christoph Huber erhielt die Auszeichnung außerhalb des Turnus. Die Auszeichnung ist mit 50.000 Euro dotiert und wird für herausragende Beiträge in gesellschaftlich wichtigen Themenbereichen vergeben. Im Falle von Huber seien das seine „herausragenden Leistungen in der Grundlagen- und translationalen Forschung“, die wesentlich zur Pandemie-Bewältigung beitrügen", so Prof. Dr. Andreas Barner, damaliger Präsident des Stifterverbandes. "Christoph Hubers Grundlagenforschung im Bereich der Immuntherapie von Krebserkrankungen sowie sein großes Engagement als Sprecher des Sonderforschungsbereichs der Deutschen Forschungsgemeinschaft der Universität Mainz erlaubte es dem Forscher Uğur Şahin, gezielt der Frage nach mRNA-Vakzinen bei Tumoren nachzugehen", ergänzte er.

Der österreichische Mediziner Huber, Jahrgang 1944) gilt aus Pionier auf dem Gebiet der immunologischen Krebsforschung.  Seine Forschungsansätze auf dem Gebiet der Krebsimmuntherapie wurden die Grundlage für neuartige Impfstoffe gegen COVID-19.

2021 hatte er bereits mit Uğur Şahin, Özlem Türeci und Katalin Karikó von BioNTech den Deutschen Zukunftspreis – Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation erhalten.

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