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Foto: IMBA/Hans Krist

Josef Penninger verlässt IMBA

Der Gründungsdirektor des Instituts für Molekulare Biotechnologie (IMBA) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Prof. Dr. Josef Penninger, kehrt zurück nach Kanada.

Während im Frühjahr 2015 ein Wechsel Penningers an das Berliner Max-Delbrück-Centrum noch verhindert werden konnte, steht nun die Rückkehr des renommierten Genetikers nach Kanada auf dem Plan. Penninger, seit 2002 Gründungsdirektor des IMBA, soll künftig das Life Sciences Institute in Vancouver leiten – das größte seiner Art in Kanada. Der 53-Jährige nahm einen Ruf an die University of British Columbia an. Details zu den zeitlichen Abläufen gibt es bisher nicht.

Bereits nach dem Medizinstudium und seiner Promotion in Innsbruck ging Penninger nach Kanada und war dort für Amgen und die Universität Toronto tätig. Für seine wissenschaftliche Arbeit zu Osteoporose, Brustkrebs und akutem Lungenversagen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, so unter anderem den Ernst-Jung-Preis (2007) und den Wittgenstein-Preis der österreichischen Regierung (2014). Nicht nur der Europäische Forschungsrat unterstützte Penningers Arbeit mit zwei Advanced Grants. Auch das US-amerikanische Verteidigungsministerium ehrte ihn mit einem Innovator Award. 7, 4 Mio. US-Dollar erhielt er auf diesem Weg für seine Brustkrebsforschung.

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