PERSONALIA
Foto: Universität Hohenheim/David Ausserhofer

Leibniz-Gemeinschaft nominiert Präsidentin

Ab Sommer nächsten Jahres soll Prof. Dr. Martina Brockmeier von der Universität Hohenheim Präsidentin der Leibniz-Gemeinschaft werden, vorausgesetzt, die Mitgliederversammlung folgt dem Vorschlag des Präsidiums der Wissenschaftsgemeinschaft.

Martina Brockmeier (59) ist seit 2009 Professorin für Internationalen Agrarhandel und Welternährungswirtschaft an der Universität Hohenheim. Zuvor leitete sie von 1999 bis 2008 das Institut für Marktanalyse und Agrarhandelspolitik am Thünen-Institut in Braunschweig. 2014 wurde sie Mitglied des Wissenschaftsrates, dem wissenschaftspolitischen Beratungsgremium der Bundesregierung. Von 2017 bis 2020 war sie dessen Vorsitzende.

Als Präsidentin der Leibniz-Gemeinschaft würde sie auf Prof Dr. Matthias Kleiner folgen, seit 2014 im Amt.

Prof. Dr. Matthias Beller, Vizepräsident der Leibniz-Gemeinschaft und Vorstand der Findungskommission, ist zufrieden mit der Nominierung: „ Ich freue mich, dass wir der Mitgliederversammlung mit Martina Brockmeier eine Kandidatin mit großer forschungspolitischer Erfahrung vorschlagen können, die als externes Mitglied verschiedener Leibniz-Gremien eine ideale Mischung aus Außenperspektive und Einblick in die Organisation mitbringt.“

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