PERSONALIA
Foto: MPI für molekulare Genetik/D. Ausserhofer

Sofja-Kovalevskaja-Preis 2018

Dr. Aydan Bulut-Karslioglu vom Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin gehört zu den herausragenden Nachwuchswissenschaftlern, die Ende November den diesjährigen Sofja-Kovalevskaja-Preis erhalten.

Damit stehen ihr für die kommenden fünf Jahre rund 1,64 Mio. Euro für den Aufbau ihrer eigenen Arbeitsgruppe zur Verfügung.

Bulut-Karslioglu erforscht, welche Auswirkungen die äußeren Einflüsse (Lebenswandel, Ernährung oder auch Stress der Mutter) auf den heranwachsenden Embryo haben. Dabei verbindet die Molekularbiologin die Epigenetik mit der Metabolomik und untersucht das Metabolom, das alle Stoffwechselvorgänge in einer Zelle umfasst und ebenfalls die Entwicklung des Embryos prägt.

Zwischen Ende 2013 und Mai 2018 forschte Bulut-Karslioglu als Postdoc an der Universität von Kalifornien (USA), im Juli übernahm sie die Leitung einer Arbeitsgruppe am MPI für molekulare Genetik in Berlin.

Über die Auswahl der Preisträger entscheidet die Alexander-von-Humboldt-Stiftung. Das Preisgeld stellt das Bundesforschungsministerium zur Verfügung.

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