PERSONALIA
Foto: BPI/Kruppa

Vorstandswahl beim BPI

Anfang Dezember tagte der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) erstmals digital und wählte Dr. Hans-Georg Feldmeier (CEO der Dermapharm SE) für die kommenden drei Jahre zum neuen Verbandsvorsitzenden.

Mit dem neuen BPI-Vorsitzenden wurde auch ein neuer Vorstand gewählt, der Feldmeier tatkräftig unterstützen wird. Neue stellvertretende BPI-Vorstände sind Bettina Bauer (GILEAD Sciences GmbH) und Babette Reiken (G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG), die bereits Vorstandserfahrung hat. Im Amt bestätigt wurden: Dr. Dr. Richard Ammer (Medice Arzneimittel Pütter GmbH & Co. KG); Prof. Dr. Michael Popp (Bionorica SE); und Schatzmeister Christoph Harras-Wolff (Dr. August Wolff GmbH & Co. KG). Dem Vorstand gehören außerdem an: Richard Mark Engelhard (Engelhard Arzneimittel GmbH & Co. KG); Marco Hardt (Novartis Pharma GmbH); Ralph Schmidt (Biologische Heilmittel Heel GmbH); Dr. Gabriela Soskuty (B. Braun Melsungen AG); Heiner Will (medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH). Sie alle waren bereits in der vergangenen Wahlperiode Mitglieder des Gremiums. Neu dagegen sind Sebastian Frank Braun (CHEPLAPHARM Arzneimittel GmbH); Dr. Kai Joachimsen (Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V.); Dr. Frank Waimer (Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG). Der langjährige BPI-Vorsitzende Dr. Bernd Wegener wurde von den Delegierten der Hauptversammlung zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Seit Sommer 2014 hatte Dr. Martin Zentgraf, Geschäftsführer der Desitin Arzneimittel GmbH, den Verband geführt. Da er Desitin jedoch verlassen hat, endete satzungsgemäß auch seine Tätigkeit im BPI-Vorstand. Von einer Kandidatur zur Wahl hatte er bereits vor einem Jahr Abstand genommen.

Als neuer BPI-Vorsitzender sieht Feldmeier seine Aufgaben in einer verlässlichen Arzneimittelversorgung sowie der Stärkung von Produktionsstandorten in Deutschland und Europa. Mit Blick auf die Bundestagswahl im kommenden Jahr erklärte er: „Die zukünftige Koalition hat die Wahl zwischen einer verlässlichen, innovativen Arzneimittelversorgung durch eine zu großen Teilen ortsgebundene pharmazeutische Industrie, die gleichzeitig ein starker Wirtschaftsfaktor in unserer Volkswirtschaft ist. Und einer Fortsetzung der 'Geiz ist geil-Mentalität' mit kurzzeitigen Einsparerfolgen, die zwangsläufig mit mittel- und langfristigen Kollateralschäden in der Arzneimittelversorgung einhergehen werden. Ich möchte an der Spitze unseres Verbandes Verantwortung für die erste Option übernehmen.“

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