Spezial
HEFT 1-2/2017

Wie geht es weiter? Bioökonomie 2030

In diesem Schlaglicht:

Die Bioökonomie ist getragen von einem gesellschaftlichen Wandel zu mehr Nachhaltigkeit. Sie basiert auf Innovationen aus der Forschung und Entwicklung sowie auf erneuerbaren Ressourcen. Der Bioökonomierat versteht die Bioökonomie als wissensbasierte Erzeugung und Nutzung biologischer Ressourcen, Prozesse und Prinzipien, um Produkte und Dienstleistungen in allen wirtschaftlichen Sektoren im Rahmen eines zukunftsfähigen Wirtschaftssystems bereitzustellen. Lebens- und Futtermittel sowie Ernährungsthemen sind zentraler Bestandteil der Bioökonomie. Der Begriff der biobasierten Wirtschaft („biobased economy“) wird in Europa teils synonym, teils als Bezeichnung für die rein stoffliche (non-food) Nutzung nachwachsender Rohstoffe verwendet. Die Bioökonomie trägt wesentlich zur Kreislaufwirtschaft bei. Das Konzept der Bioökonomie ist jedoch umfassender als das der „Circular Economy“. Sie nimmt nicht nur die Optimierung der Stoffströme und das Ressourcenmanagement in den Blick, sondern zielt auf gesellschaftliche Veränderungsprozesse und eine Biologisierung der Wirtschaft, welche ganz neue Produkte und Lösungen hervorbringt.

Die politische Förderung der Bioökonomie und ihrer Wissensbasis soll intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum ermöglichen und damit den Übergang zu einer „Green Economy“ fördern. Eine nachhaltige Bioökonomie schützt und nutzt die Natur, fördert dabei die weltweite Ernährungssicherung, den Klimaschutz und die Regeneration der natürlichen Ressourcen, insbesondere fruchtbare Böden, saubere Luft und sauberes Wasser.

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