Matchmaking für Führungspositionen

Es gibt einen großen Unterschied zwischen dem Finden ewiger Liebe und dem Besetzen einer Position. Ja, den gibt es, und es gibt ihn auch nicht. Headhunting hat viel mit einem tiefen Verständnis für menschliche Beziehungen zu tun.

Es mögen berufliche Beziehungen sein, ja, aber sie sind immer noch menschliche Beziehungen. Das Finden eines kulturellen „Fit“ für eine Position, der oft dazu führt, dass jemand wirklich in die Umgebung passt und sie versteht, hat verschiedene (nachgewiesene) wirtschaftliche Vorteile und geht nur mit dem Verständnis der zugrunde liegenden zutiefst menschlichen Eigenschaften einer Person einher. In welcher Beziehung steht die Person zum Unternehmen? Wo ist die Verbindung?

Wann ist ein Fit ein Fit?

Jede Suche beginnt mit einer Vorstellung von einem Bedürfnis, ebenso wie jeder Kandidat. Beide Seiten scheinen zu wissen, wonach sie suchen. Aber oft scheint es eben nur so. Oft ist man am Ende überrascht, welche Kandidaten perfekt für den Job waren und welche Unternehmen wirklich gesucht wurden. Dies ist die tatsächliche Superkraft von Headhuntern: den Raum zwischen der Jobsuche des Kunden und den Bedürfnissen eines Kandidaten zu füllen. Alles, was kein perfekter persönlicher Fit ist, reicht nicht aus. Ähnlich wie in der Liebe: Der Deckel muss auf den Topf passen.

Die Balance kommt mit Erfahrung

Eine Führungskraft im Bereich der Life Sciences muss genau wissen und verstehen, was in allen Prozessen eines Unternehmens vor sich geht. Erfahrung und Hintergrund eines CEO sind daher sehr wichtig. Da er oder sie jedoch täglich mit vielen Management- und Führungsaufgaben konfrontiert ist, sind auch geschäftliche Fähigkeiten essentiell. Wie findet man die perfekte Balance für sein spezifisches Berufsprofil/seine Berufsbeschreibung? Das Definieren dieses Gleichgewichts wird umso einfacher, je öfter eine solche Definition erstellt werden muss. Kurz gesagt: Erfahrung kann sehr hilfreich sein.

Branchenkenntnisse lokal und global

Die Suche nach Führungskräften kann für Life-Sciences-Unternehmen besonders schwierig sein. In diesem Bereich gibt es hohe Fluktuations- und Burnout-Raten, die Branche ist stark in Bewegung und disruptiv, so dass Unternehmen häufig eine freie Stelle mit sehr spezifischen beruflichen Anforderungen haben. Dazu kommt ein hoher Personalbedarf, gerade in diesen Zeiten. Wichtiger sind jedoch persönliche Qualifikationen wie Charakter und Durchsetzungsvermögen, der Wille, sich zu entwickeln, und das richtige Maß Resilienz. Denn: Die wirklich guten Kandidaten wissen, wo das Fachwissen ist und suchen aktiv nach den richtigen Kontakten. Auf globaler Ebene bedeutet dies auch, dass die perfekten Kandidaten manchmal nicht lokal zu finden sind, sondern ein globales Netzwerk erfordern, in dem wiederum vor Ort vorhandene Partner mit dem richtigen Gespür suchen. Was nach großem Aufwand klingt, kann es wirklich wert sein.

Kontakt:
Stephan B. Breitfeld
Practice Group Leader Global Life
Science Practice IIC Partners
ingeniam Executive Search
& Human Capital Consulting
stephan.breitfeld@ingeniam.de
www.ingeniam.de

VDGH kritisiert geplante Kostensenkung

Den Beschluss des Bewertungsausschusses zur Vergütung labormedizinischer Leistungen, die Vergütung von IVD-Tests vom 1. Januar 2025 um bis zu 70% zu senken, hat der Diagnostikverband VDGH als „existenzgefährdend für die mittelständisch geprägte Diagnostikbranche“ kritisiert.

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