NACHRICHTENTICKER

Näher zur EMA: FGK Clinical Research baut Team in Holland auf

Die Auftragsforschungsorganisation FGK Clinical Research baut ihre Präsenz in Europa aus und etabliert ein operatives Team in den Niederlanden. Von dort aus sollen klinische Studien für internationale Kunden betreut werden. Mit der Expansion reagiert das Unternehmen auf die wachsende Bedeutung des Landes als Standort für Biotech-Innovation und klinische Forschung. |transkript

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Europäisches Patent für Immunic erteilt

Das Biotech-Unternehmen Immunic hat ein europäisches Patent für Dosierungsschemata seines Wirkstoffs Vidofludimus Calcium erhalten. Das Patent schützt die zulassungsrelevante Anwendung indikationsübergreifend, etwa bei Multiple Sklerose. Der Schutz gilt in Europa voraussichtlich bis 2038 und ergänzt ein bereits 2023 erteiltes US-Patent. |transkript

Sahin und Türeci verlassen BioNTech

Das forschende Gründerpaar macht sich nochmals auf zu neuen Ufern und gründet zum Jahresende ein Start-up mit Fokus rein auf die mRNA-Technologieplattform. Die überraschende Meldung trifft heute mit der Jahresbilanz des Unternehmens zusammen, das aus der klinischen Forschung in diesem Jahr noch viel erwartet. Sahin und Türeci gründen damit ihr drittes Unternehmen. |transkript

Evotec: Noch mehr Rotstift in Hamburg

Der Wirkstoffforschungsdienstleister Evotec verschärft seinen Umbau. Mit dem Programm „Horizon“ soll die Zahl der Standorte auf zehn sinken, bis zu 800 Stellen könnten entfallen. Ziel sind schlankere Strukturen und stärker technologiegetriebene Geschäfte. Bis 2027 erwartet Evotec Einsparungen von rund 75 Mio. Euro und eine Umsatzmilliarde. 2026 als Übergangsjahr. |transkript

Lonza hilft Genetix Biotherapeutics bei Produktion in den USA

Lonza und Genetix Biotherapeutics (die frühere Bluebird Bio) verlängern ihre Produktionsvereinbarung für die Gentherapie ZYNTEGLO, die bereits seit 2013 besteht. Am Standort Houston soll die Herstellung ausgeweitet werden, um die steigende Nachfrage nach der einzigen von der FDA zugelassenen Therapie gegen transfusionsabhängige Beta-Thalassämie zu bedienen. |transkript

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Rückschlag für Brustkrebsmittel von Roche

Die Reaktion der Börse ist eindeutig: Minus 7% geht es in den Keller, nachdem in einer entscheidenden Phase III-Studie der Brustkrebswirkstoff Giredestrant keine signifikante Verlängerung des progressionsfreien Überlebens zeigte. Trotz des Rückschlags sieht Roche jedoch weiter Potenzial nach positiven Daten anderer Studien und weiteren laufenden Phase III-Programmen. |transkript

Für 2, 3 Mrd. Franken: Lonza trennt sich vom Kapselgeschäft

Die Schweizer Lonza Group treibt den Umbau zum reinen CDMO voran. Der Konzern verkauft sein Geschäft mit Kapseln und Gesundheitsinhaltsstoffen (CHI) für rund 2,3 Mrd. CHF an Lone Star Funds. Lonza erhält 1,7 Mrd. CHF sofort, behält jedoch eine Beteiligung von 40 % sowie eine bevorzugte Beteiligung an einem späteren Exit. Ein Teil des Erlöses geht an die Aktionäre. |transkript

Achtung, lebende Zellen – Cellbox startet Serie A Finanzierungsrunde

Das Köln-Hamburger Biotech-Unternehmen Cellbox Solutions hat eine erste Tranche seiner Series-A-Finanzierung über rund 3,5 Mio. Euro abgeschlossen. Angeführt wird die Runde vom Investorennetzwerk Companisto, beteiligt ist auch NRW.BANK. Zudem verstärkt Dr. Bernd Mühlenweg als CBO/CFO das Management, um die internationale Expansion zu beschleunigen. |transkript

Merck bleibt stabil trotz Währungsgegenwind

Die Merck KGaA hat 2025 trotz Währungsturbulenzen ein stabiles operatives Ergebnis erzielt. Das bereinigte EBITDA lag bei 6,1 Mrd. Euro, der Umsatz sank leicht auf 21,1 Mrd. Euro, der Gewinn fiel um 6% auf 2,6 Mrd. Euro. Das Halbleiter- und LifeSciences-Segment laufen positiv, während in Healthcare wegen Patentablauf beim MS-Mittel Mavenclad ein Minus erwartet wird. |transkript

Formycon leidet unter Verzögerungen, sieht sich aber gut aufgestellt

Die Formycon AG meldet für 2025 vorläufige Umsätze von rund 45 Mio. Euro, etwas unterhalb der eigenen Prognose von 55–65 Mio. Euro. Grund seien verzögerte Partnerschaftsabschlüsse und verschobene Meilensteine. Das EBITDA soll mit etwa –12 Mio. Euro am oberen Ende der Prognose liegen. Das Working Capital ist durch eine erfolgreich platzierte Anleihe gut aufgestellt. |transkript

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Boehringer stoppt MASH-Entwicklung mit OSE Immunotherapeutics

Boehringer Ingelheim beendet nach enttäuschenden Phase II-Daten die Entwicklung des SIRPα-Antagonisten BI 770371 bei MASH-bedingter Leberzirrhose. Das Programm wird in dieser Indikation eingestellt, während Boehringer die Entwicklung in der Onkologie – dem ursprünglichen Fokus der Partnerschaft mit OSE Immunotherapeutics (Nantes, Frankreich) – fortsetzt. |transkript

Evonik erreicht Ziele, ohne Begeisterung auszulösen

Evonik hat 2025 seine Prognose erreicht und bestätigt den Ausblick für 2026. Das bereinigte EBITDA lag bei 1,87 Mrd. Euro (Umsatz: 14,1 Mrd. Euro). Für 2026 werde mit ähnlichen 1,7 bis 2,0 Mrd. Euro EBITDA gerechnet. Obwohl trotz steigender Produktvolumen die Umsätze in allen Businesseinheiten zurückgingen, stieg der Nettogewinn auf 265 Mio. Euro. |transkript

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T-knife Therapeutics darf mit neuer T-Zell-Therapie in Europa in die Klinik

T-knife Therapeutics hat die Genehmigung für den Start der Phase I-Studie mit TK-6302 in Europa erhalten. Die CRISPR-editierte, gegen PRAME gerichtete T-Zell-Therapie soll bei fortgeschrittenen PRAME-positiven soliden Tumoren geprüft werden. Der Studienbeginn ist noch 2026 geplant. CTO Elisa Kieback stand |transkript Rede und Antwort im ausführlichen Gespräch. |transkript

Secarna baut Partnerschaft mit Curie.Bio aus

Die Secarna Pharmaceuticals GmbH & Co. KG erweitert ihre 2025 gestartete strategische Partnerschaft mit Curie.Bio. Künftig unterstützt Secarna die Portfoliounternehmen von Curie.Bio bei der Identifizierung neuer Oligonukleotid-Kandidaten mithilfe der firmeneigenen OligoCreator®-Plattform. CEO Petropoulos sieht darin eine Bestätigung der erfolgreichen Zusammenarbeit. |transkript

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Heidelberger Veraxa Biotech kurz vor SPAC-Börsengang

Die Heidelberger VERAXA Biotech AG hat mit 99,57% Zustimmung der Aktionäre die Fusion mit der Veraxa Biotech Holding AG und der Voyager Acquisition Corp. beschlossen. Damit ist der Weg über diese SPAC an die NASDAQ unter dem Ticker „VRXA“ geebnet. Die Voyager-Aktionäre sollen am 12. März zustimmen. Danach soll der Handel „zeitnah“ aufgenommen werden, heißt es. |transkript