NACHRICHTENTICKER

Galimedix erhält Meilensteinzahlung für Phase I-Studie

Fortschritt in der Klinik: Galimedix Therapeutics sichert sich eine Meilensteinzahlung von Théa Open Innovation für das oral verabreichte GAL-101. Die Phase I hatte exzellente Verträglichkeit und Pharmakokinetik ergeben. Der Weg für Phase II-Studien bei Alzheimer und Augenkrankheiten ist damit geebnet, Galimedix hat finanziellen Spielraum für diese nächsten Schritte. |transkript

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Polypeptide-Gruppe schaut auf positive Zahlen

Die Schweizer PolyPeptide Group AG steigerte 2025 Umsatz und Profitabilität deutlich. Die Erlöse wuchsen um 15,6% auf 389 Mio. Euro, das EBITDA legte sogar um deutliche 84% auf 46,8 Mio. Euro zu. Für 2026 erwartet die Peptid-CDMO weiteres Wachstum von 20–25%. Investitionen in Produktionskapazitäten sollen die steigende Nachfrage nach Peptid-Wirkstoffen bedienen. |transkript

BioVersys behandelt ersten Tuberkulose-Patienten

Das Basler Biotech-Unternehmen BioVersys AG hat den ersten Patienten in einer Phase IIb-Studie seines Tuberkulosewirkstoffs AlpE behandelt. Die im internationalen UNITE4TB-Programm laufende Studie prüft Wirksamkeit, Sicherheit und Pharmakokinetik in Kombination mit Standard-TB-Therapien. Ergebnisse werden bis Ende 2027 erwartet. Partner der Entwicklung ist GSK. |transkript

Exzellenz ist gekommen, um zu bleiben

Zehn Universitäten bleiben Teil der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern: Nach erfolgreicher Evaluation behalten neun Einzeluniversitäten sowie die Berlin University Alliance von 2027 an für weitere sieben Jahre den Exzellenzstatus. Die Universität Konstanz verliert ihn. Bis zu fünf weitere Exzellenzuniversitäten können in einem neuem Verfahren ausgewählt werden. |transkript

TolerogenixX erhält PRIME-Turbo von der EMA

Das Berliner Biotech-Unternehmen TolerogenixX hat von der European Medicines Agency (EMA) den PRIME-Status für seine Zelltherapie MIC‑Lx (Modified Immune Cells for Living-donor transplants) erhalten. Die Therapie soll nach Nierentransplantation eine donorspezifische Immuntoleranz ermöglichen und so den Bedarf an lebenslanger Immunsuppression deutlich reduzieren. |transkript

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Näher zur EMA: FGK Clinical Research baut Team in Holland auf

Die Auftragsforschungsorganisation FGK Clinical Research baut ihre Präsenz in Europa aus und etabliert ein operatives Team in den Niederlanden. Von dort aus sollen klinische Studien für internationale Kunden betreut werden. Mit der Expansion reagiert das Unternehmen auf die wachsende Bedeutung des Landes als Standort für Biotech-Innovation und klinische Forschung. |transkript

Europäisches Patent für Immunic erteilt

Das Biotech-Unternehmen Immunic hat ein europäisches Patent für Dosierungsschemata seines Wirkstoffs Vidofludimus Calcium erhalten. Das Patent schützt die zulassungsrelevante Anwendung indikationsübergreifend, etwa bei Multiple Sklerose. Der Schutz gilt in Europa voraussichtlich bis 2038 und ergänzt ein bereits 2023 erteiltes US-Patent. |transkript

Sahin und Türeci verlassen BioNTech

Das forschende Gründerpaar macht sich nochmals auf zu neuen Ufern und gründet zum Jahresende ein Start-up mit Fokus rein auf die mRNA-Technologieplattform. Die überraschende Meldung trifft heute mit der Jahresbilanz des Unternehmens zusammen, das aus der klinischen Forschung in diesem Jahr noch viel erwartet. Sahin und Türeci gründen damit ihr drittes Unternehmen. |transkript

Evotec: Noch mehr Rotstift in Hamburg

Der Wirkstoffforschungsdienstleister Evotec verschärft seinen Umbau. Mit dem Programm „Horizon“ soll die Zahl der Standorte auf zehn sinken, bis zu 800 Stellen könnten entfallen. Ziel sind schlankere Strukturen und stärker technologiegetriebene Geschäfte. Bis 2027 erwartet Evotec Einsparungen von rund 75 Mio. Euro und eine Umsatzmilliarde. 2026 als Übergangsjahr. |transkript

Lonza hilft Genetix Biotherapeutics bei Produktion in den USA

Lonza und Genetix Biotherapeutics (die frühere Bluebird Bio) verlängern ihre Produktionsvereinbarung für die Gentherapie ZYNTEGLO, die bereits seit 2013 besteht. Am Standort Houston soll die Herstellung ausgeweitet werden, um die steigende Nachfrage nach der einzigen von der FDA zugelassenen Therapie gegen transfusionsabhängige Beta-Thalassämie zu bedienen. |transkript

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Rückschlag für Brustkrebsmittel von Roche

Die Reaktion der Börse ist eindeutig: Minus 7% geht es in den Keller, nachdem in einer entscheidenden Phase III-Studie der Brustkrebswirkstoff Giredestrant keine signifikante Verlängerung des progressionsfreien Überlebens zeigte. Trotz des Rückschlags sieht Roche jedoch weiter Potenzial nach positiven Daten anderer Studien und weiteren laufenden Phase III-Programmen. |transkript

Für 2, 3 Mrd. Franken: Lonza trennt sich vom Kapselgeschäft

Die Schweizer Lonza Group treibt den Umbau zum reinen CDMO voran. Der Konzern verkauft sein Geschäft mit Kapseln und Gesundheitsinhaltsstoffen (CHI) für rund 2,3 Mrd. CHF an Lone Star Funds. Lonza erhält 1,7 Mrd. CHF sofort, behält jedoch eine Beteiligung von 40 % sowie eine bevorzugte Beteiligung an einem späteren Exit. Ein Teil des Erlöses geht an die Aktionäre. |transkript

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Achtung, lebende Zellen – Cellbox startet Serie A Finanzierungsrunde

Das Köln-Hamburger Biotech-Unternehmen Cellbox Solutions hat eine erste Tranche seiner Series-A-Finanzierung über rund 3,5 Mio. Euro abgeschlossen. Angeführt wird die Runde vom Investorennetzwerk Companisto, beteiligt ist auch NRW.BANK. Zudem verstärkt Dr. Bernd Mühlenweg als CBO/CFO das Management, um die internationale Expansion zu beschleunigen. |transkript

Merck bleibt stabil trotz Währungsgegenwind

Die Merck KGaA hat 2025 trotz Währungsturbulenzen ein stabiles operatives Ergebnis erzielt. Das bereinigte EBITDA lag bei 6,1 Mrd. Euro, der Umsatz sank leicht auf 21,1 Mrd. Euro, der Gewinn fiel um 6% auf 2,6 Mrd. Euro. Das Halbleiter- und LifeSciences-Segment laufen positiv, während in Healthcare wegen Patentablauf beim MS-Mittel Mavenclad ein Minus erwartet wird. |transkript

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Formycon leidet unter Verzögerungen, sieht sich aber gut aufgestellt

Die Formycon AG meldet für 2025 vorläufige Umsätze von rund 45 Mio. Euro, etwas unterhalb der eigenen Prognose von 55–65 Mio. Euro. Grund seien verzögerte Partnerschaftsabschlüsse und verschobene Meilensteine. Das EBITDA soll mit etwa –12 Mio. Euro am oberen Ende der Prognose liegen. Das Working Capital ist durch eine erfolgreich platzierte Anleihe gut aufgestellt. |transkript