NACHRICHTENTICKER

FDA stimmt Phase-III-Plan für Stargardt-Therapie von VeonGen zu

Die Münchner VeonGen Therapeutics (die frühere Vigeneron) hat mit der FDA zentrale Eckpunkte der geplanten Phase III-Studie für seine Gentherapie VG801 gegen die erbliche Augenerkrankung Morbus Stargardt abgestimmt. In einer Phase-I/II-Studie zeigten alle 13 Patienten mit messbarer Ausgangssehschärfe Verbesserungen, gemesen auf der ETDRS-Skala. ■ |transkript

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Samsung Biologics erreicht 97,66% bei PolyPeptide-Übernahme

Samsung Biologics hat nach Ende der Nachfrist 97,66% des ausgegebenen Aktienkapitals von PolyPeptide angedient bekommen. Der Vollzug verzögert sich nun nur noch wegen noch ausstehender regulatorischer Genehmigungen und wird nun für Ende 2026 oder das erste Quartal 2027 erwartet. Anschließend plant Samsung einen Squeeze-out und das Delisting von der Schweizer Börse. ■ |transkript

Evotec braucht länger und senkt mittelfristige Umsatzziele leicht

Evotec peilt bis 2030 nun eine Milliarde Euro Umsatz an, bislang waren es mehr als eine Milliarde. Bei stärkerem Wachstum der Partnerprogramme sieht der Hamburger Wirkstoffentwickler zusätzliches Potenzial. In den ersten neun Monaten sank der Umsatz um 13% auf 465 Mio. Euro. Im 3. Quartal stieg er nur im Produktionssegment von Just-Evotec Biologics, dort um rund 9%. ■ |transkript

KyDo Therapeutics erhält Seed-Verlängerungsfinanzierung

Das Dortmunder Biotech-Unternehmen KyDo Therapeutics hat von bestehenden Investoren eine weitere Seed-Finanzierung in unbekannter Höhe erhalten. Neue präklinische Daten hätten das Potenzial der kovalent-allosterischen Wirkstoffplattform gegen genetisch definierte Tumoren untermauert. Das frische Kapital soll bis zur Auswahl eines Entwicklungskandidaten ausreichen. ■ |transkript

Spanien meets Berlin: VIVA und ASKA kooperieren bei ELISA-Entwicklung

Das spanische Biotech-Unternehmen VIVA In Vitro Diagnostics hat ASKA Biotech aus Hennigsdorf (Berlin) als Entwicklungs- und Herstellungspartner für einen funktionellen NLRP3-Biomarker-ELISA-Test gewonnen. Damit wird die Aktivität des NLRP3-Inflammasoms zunächst mit Blick auf Sepsis erforscht. VIVA erhielt dafür 2,5 Mio. Euro aus dem EIC-Transition-Programm der EU. ■ |transkript

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Boehringer schließt Mega-Milliarden-Deal mit Chinas Sino BioPharma

Boehringer Ingelheim sichert sich über eine Partnerschaft mit Sino Biopharmaceutical Zugang zu sechs präklinischen Krebsprogrammen. Die Kandidaten umfassen ADCs und T-Zell-Engager. SBP erhält zunächst 358 Mio. US-Dollar, weitere bis zu sieben Milliarden Dollar sind an Entwicklungs- und Vermarktungserfolge geknüpft. Boehringer kann später exklusive Rechte übernehmen. ■ |transkript

FDA gibt grünes Licht: Pentixapharm kommt bei PANDA-Studie voran

Pentixapharm kommt mit den Vorbereitungen für die zulassungsrelevante Phase III-Studie PANDA (Radiodiagnostik) voran. Die FDA erhob keine Einwände gegen das Studienprotokoll mit rund 325 Patienten, die zentrale US-Ethikkommission genehmigte es. Mehr als zehn US-Prüfzentren sind ausgewählt. Der erste Patient soll wie geplant im ersten Quartal 2027 aufgenommen werden. ■ |transkript

BioInnovation Institute kommt nach Berlin und München

Das dänische BioInnovation Institute (BII) erweitert seine europäische CardioMetabolic Bridge um Standorte in Berlin und München. Die von der Novo Nordisk Foundation mit bis zu 450 Mio. DKK (rund 60 Mio. Euro) geförderte Initiative soll Forschung zu Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen schneller in Arzneimittel und Biotech-Gründungen überführen. ■ |transkript

Evonik wird optimistischer – BASF-Übernahmephantasie erhält Nahrung

Evonik hat das bereinigte EBITDA im dritten Quartal um 40% auf 629 Mio. Euro gesteigert und erwartet für 2026 nun ein Ergebnis in der oberen Hälfte der Spanne von 2,0-2,2 Mrd. Euro. Der Cashflow steigt und die Verschuldung sinkt. Mit dem Verkauf von Oxeno und der Vorbereitung einer möglichen Veräußerung von Syneqt schafft Evonik Klarheit im Portfolio – für BASF? ■ |transkript

Merck gibt fünf US-Standorte an Lonza ab

Merck (Darmstadt) verkauft fünf US-amerikanische CDMO-Standorte mit rund 1.100 Beschäftigten an Lonza für einen „niedrigen bis mittleren dreistelligen Millionenbetrag“ in Schweizer Franken. Merck will sein Life-Science-Portfolio stärker fokussieren und Investitionen auf wissenschaftliche Kernkompetenzen konzentrieren – wie das neue Bioprozess-Zentrum in Südkorea. ■ |transkript

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300-Mio.-Euro-Investition: Merck eröffnet Bioprocessing-Zentrum in Südkorea

Merck hat in Daejeon ein Bioprocessing-Zentrum für mehr als 300 Mio. Euro eröffnet. Die 44.500 m² große Anlage ist die bislang größte Life-Science-Investition des Konzerns im asiatisch-pazifischen Raum. Sie produziert unter anderem Zellkulturmedien und Prozessflüssigkeiten und soll die regionale Versorgung mit Materialien für die Biopharma-Herstellung stärken. ■ |transkript

STRATEC trennt sich von verlustbringender Diatron-Sparte

STRATEC verkauft Tochter Diatron MI für zunächst 10 Mio. Euro an ein indisches Investorenkonsortium. Der Bereich Hämatologie und klinische Chemie dürfte 2026 rund 20 Mio. Euro Umsatz, aber 10 Mio. Euro operativen Verlust erzielen. Nach Wertminderungen von 44,1 Mio. Euro hebt STRATEC die bereinigte EBIT-Margenprognose für das fortgeführte Geschäft auf 13-15% an. ■ |transkript

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Fresenius sichert sich 37 Biosimilar-Kandidaten bei WuXi Biologics

Fresenius hat mit WuXi Biologics eine exklusive Entwicklungsvereinbarung über bis zu 37 Biosimilar-Kandidaten geschlossen. Der Konzern kann die Programme schrittweise auswählen und erhält die weltweiten Vermarktungsrechte. Damit könnte die Pipeline von 29 auf bis zu 66 Moleküle wachsen. Erste Entwicklungsprojekte betreffen Polatuzumab Vedotin und Teprotumumab. ■ |transkript

Molecular Partners streicht bis zu 55 Stellen

Der Schweizer Molecular Partners AG (Zürich) will bis zu 55 Stellen und damit rund 44% der Belegschaft abbauen. Das Unternehmen konzentriert sich künftig auf Radio-DARPins gegen Krebs. Die Kasse war Ende September noch mit 57,5 Mio. CHF gefüllt, soll aber nur bis Ende 2027 reichen. Seit Oktober 2024 gelang keine weitere Finanzierung, obwohl die Pipeline breiter wurde. ■ |transkript

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Appian und PSI CRO automatisieren Auswahl von Prüfzentren

Appian und PSI CRO haben eine KI-gestützte Lösung zur Auswahl geeigneter Prüfzentren für klinische Studien vorgestellt. Sie bündelt Dokumente, Daten und Arbeitsschritte in einem digitalen Workflow über Ländergrenzen hinweg. Das Projekt ist der Auftakt einer gemeinsamen Plattformstrategie, die den Start von klinischen Studien schneller machen soll. ■ |transkript