NACHRICHTENTICKER

Eli Lilly: Investmentserie bei Infektionen, LimmaTech akquiriert

Der US-Pharmakonzern Eli Lilly kauft weiter ein. Unter anderen das Schweizer Impfstoffunternehmen LimmaTech Biologics AG für bis zu 780 Mio. US-Dollar. LimmaTech entwickelt Impfstoffe gegen resistente bakterielle Infektionen wie Staphylococcus aureus, Gonorrhoe und Chlamydien. Das Leitprogramm gegen Krankenhausinfektionen bei S. aureus befindet sich in Phase I. |transkript

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MindMaze erhält Geld von Neuro.io und vielleicht bald einen neuen Namen

Die MindMaze Therapeutics erhält im Rahmen einer strategischen Finanzierung 8 Mio. CHF vom KI-Unternehmen Neuro.io. Das Kapital soll die Vermarktung KI-gestützter Neurotherapien unterstützen. Beide Firmen prüfen zudem eine engere Zusammenarbeit oder gar Fusion. Der schillernde Gründer Tey Tadi ist bei diesen Firmenwandlungen immer im Hintergrund dabei. |transkript

Investor steckt 3 Mio. Franken in Schweizer Curatis

Die Curatis Holding AG sichert sich über eine Privatplatzierung mit einem strategischen Schweizer Investor 3 Mio. CHF. Das Wandeldarlehen soll die klinische Entwicklung des Spätphasen-Kandidaten Corticorelin gegen Ödeme bei Hirntumoren beschleunigen. Finanziert wird damit u.a. die Vorbereitung für eine japanische Phase III-Studie mit dem Kooperationspartner Neupharma. |transkript

InSphero (Schweiz) übernimmt PhenoVista Biosciences (USA)

Das Schweizer 3D-Zellmodell-Unternehmen InSphero übernimmt die US-amerikanische PhenoVista Biosciences und baut damit seine Plattform für mikrophysiologische Systeme und tierfreie Testverfahren weiter aus. Nach der Übernahme von DOPPL Anfang 2026 erweitert InSphero sein Angebot nun um High-Content-Imaging, Phänotypanalysen und Anwendungen in der Neurowissenschaft. |transkript

Haya Therapeutics hat die ersten Patienten in Phase I behandelt

Das Schweizer Biotechunternehmen HAYA Therapeutics hat die erste Patientenkohorte in einer Phase I-Studie mit HTX-001 behandelt und erreicht damit den Übergang zum klinischen Unternehmen. Der Antisense-Wirkstoff zielt auf die regulatorische RNA WISPER ab, die an Herzfibrose beteiligt ist. Untersucht werden Sicherheit und Wirksamkeit bei hypertropher Kardiomyopathie. |transkript

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Biotechnologie im Fokus bei Roadmap der Bundesregierung

Die Bundesregierung hat die Biotechnologie-Roadmap der Hightech Agenda Deutschland vorgestellt. Ziele sind unter anderem individualisierte mRNA-Krebstherapien und neue Zentren für Zell- und Gentherapien, die einen großen Schwerpunkt in der Roadmap einnehmen bishin zur Ausbildung von GMP-Fachkräften. BIO Deutschland ist positiv, fordert aber klare Finanzierungspläne. |transkript

Millionen für die Infektionsforschung in Bayern

Mit zwei neuen Einrichtungen baut Bayern seine Infektionsforschung aus: Die Technische Universität München eröffnete in Freising-Weihenstephan das für 60 Mio. Euro erbaute Zentrum für Infektionsprävention (ZIP). Zudem startete in Würzburg das Bayerische Zentrum für präventive Infektionsmedizin (BZI), in dem alle sechs bayerischen Universitätsklinika zusammenarbeiten. |transkript

Bilfinger darf in Schottland eine GMP-Anlage instandhalten

Der Mannheimer Industriedienstleister Bilfinger hat einen Wartungsvertrag im Wert von rund 17 Mio. Euro für einen Biopharma-Standort in Schottland erhalten. Der zunächst auf drei Jahre angelegte Auftrag umfasst integrierte Instandhaltungsleistungen in GMP-regulierten Produktionsbereichen. Mit dem Vertrag stärke Bilfinger seine Position im Life-Sciences-Sektor. |transkript

Formycon bringt Eylea-Biosimilar in Europa auf den Markt

Der Münchner Biosimilarspezialist Formycon AG bringt gemeinsam mit Klinge Biopharma GmbH das Aflibercept-Biosimilar FYB203 in der EU auf den Markt. Die Fertigspritzen Ahzantive® und Baiama® sind seit 15. Mai in Deutschland, Frankreich und Italien verfügbar. Mit dem Eylea®-Biosimilar erweitert Formycon sein Portfolio auf drei eigenentwickelte Biosimilars. |transkript

EQT wird präferierter Fondsmanager des Scaleup Europe Fund der EU

Die Beteiligungsgesellschaft EQT Group wurde als bevorzugter Fondsmanager für den neuen „Scaleup Europe Fund“ ausgewählt. Der mit 5 Mrd. Euro ausgestattete Fonds der Europäischen Kommission soll Finanzierungslücken bei europäischen Technologie- und Life-Science-Scale-ups schließen. Sektoren sind digitale und industrielle Bereiche sowie ausdrücklich die Life Sciences. |transkript

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Bayers Tyrosinkinaseinhibitor könnte zur Erstlinientherapie aufsteigen

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat Sevabertinib von Bayer den Priority-Review-Status als Erstlinientherapie bei HER2-mutiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs erteilt. Grundlage sind Daten der Phase I/II-Studie SOHO-01. Der Wirkstoff erhielt bereits 2025 den Breakthrough-Status sowie eine beschleunigte FDA-Zulassung für vorbehandelte Patienten. |transkript

Würzburg eröffnet modernisierte Biobank

Die Interdisziplinäre Biomaterial- und Datenbank Würzburg (ibdw) hat neu eröffnet. Die gemeinsame Einrichtung von Universitätsklinikum Würzburg und Julius-Maximilians-Universität Würzburg setzt künftig auf automatisierte Hochleistungslagerung von Bioproben bei bis zu -185 °C. Die modernisierte Biobank soll vor allem Krebsforschung und personalisierte Medizin stärken. |transkript

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Auch Boehringer investiert in KI-Bildgebung bei Brainomix

Boehringer Ingelheim und Brainomix erweitern ihre Zusammenarbeit im Bereich Lungenfibrose. Nach positiven Daten zur KI-Bildgebungsplattform e-Lung startet nun die multizentrische PROGRESS-PPF-Studie in den USA. Die Technologie soll eine frühere Diagnose fortschreitender Lungenfibrose ermöglichen. Kürzlich hatte Roche sich in der Tumor-Bildgebung mit PathAI verstärkt. |transkript

Vetter Produktion: Baustart im Saarland

Mit dem Baustart für einen neuen Produktionsstandort in Saarlouis/Saarland investiert Vetter Pharma fast eine halbe Milliarde Euro in zusätzliche Kapazitäten für injizierbare Medikamente. Das Projekt gilt zugleich als wichtiges Signal für den industriellen Strukturwandel im Saarland von Auto zur Gesundheitswirtschaft. Bis zu 2.000 neue Arbeitsplätze sollen entstehen. |transkript

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Boehringer kauft sich Antikörper von Immunitas

Boehringer Ingelheim baut sein Immunologie-Portfolio mit einem Deal von bis zu 407,5 Mio. Euro aus. Lizenziert wurde ein präklinisches Antikörperprogramm der US-amerikanischen Immunitas Therapeutics zur selektiven Eliminierung krankheitsrelevanter Immunzellen. Das Unternehmen mit speziellen Antikörpern als Autoimmuntherapien gehört zum Kreis der Evotec-Beteiligungen. |transkript