NACHRICHTENTICKER
Roche: Ausbau des Produktionsstandortes in Hillsboro, Oregon (USA)
Roche investiert rund 750 Mio. US-Dollar in eine neue Produktionsanlage der US-Tochter Genentech in Hillsboro, Oregon. Ab 2031 sollen dort unter anderem Fertigspritzen und Autoinjektoren befüllt und montiert werden. Geplant sind 250 neue Arbeitsplätze. Der Ausbau folgt auf eine neue Genentech-Anlage in North Carolina für Stoffwechselmedikamente. ■
Moderna-Studienerfolg mit mRNA lässt BioNTech-Aktien steigen
Dass BioNTech nach den Moderna-Daten zeitweise 20% zulegte, ist wohl ein reflexartiger „mRNA-Effekt“. Doch die Mainzer haben eine umfangreiche Onkologie-Pipeline aufgebaut und verfolgen unterschiedliche mRNA- und immunonkologische Ansätze, darunter personalisierte Krebsimpfstoffe und Kombinationen mit anderen Immuntherapien. Moderna selbst stieg sogar um über 170%. ■
Bundeskartellamt genehmigt die Bio-Techne-Übernahme durch Merck
Das Bundeskartellamt hat die geplante Übernahme des US-Lifescience-Unternehmens Bio-Techne durch die deutsche Merck KGaA (Darmstadt) freigegeben. Die Behörde sieht keine wettbewerblichen Bedenken, da sich die Portfolios weitgehend ergänzen und es weitere starke Anbieter gebe. Der Kaufpreis liegt bei 10 Mrd. Euro, die Übernahme soll zum Jahresende abgeschlossen sein. ■
QIAGEN übertrifft im zweiten Quartal 2026 die Erwartungen
Der Umsatz von Qiagen blieb mit 535 Mio. US-Dollar stabil und fiel besser aus als prognostiziert. Wachstumstreiber waren Probentechnologien, QIAcuity und QIAGEN Digital Insights. Die Jahresprognose mit 1–2% Umsatzwachstum und mindestens 2,43 US-Dollar Gewinn je Aktie wurde bestätigt. Nun fehlt nur die Bekanntgabe des neuen CEO, die laut Insidern noch im Sommer folgt. ■
Evonik bleibt trotz positiver Zahlen bei Stellenkürzungen
Evonik hat im zweiten Quartal 2026 von Lieferkettenproblemen infolge des Nahostkonflikts durch höhere Preise profitiert. Das bereinigte EBITDA stieg um 24% auf 630 Mio. Euro. Der Konzern erhöhte seine Jahresprognose auf 2,2 Mrd. Euro EBITDA (2025: 1,9 Mrd. Euro). Trotz Sonderkonjunktur hält Evonik am Stellenabbauprogramm bis 2029 fest, betroffen: 3.200 Arbeitsplätze. ■
BioNTech senkt Umsatzprognose, hat aber 14 Phase III-Studien laufen
Bei schwächerer weltweiter Nachfrage nach COVID-19-Impfstoffen sowie ausbleibenden Meilensteinzahlungen meldete BioNTech für das zweite Quartal einen Nettoverlust von 820,8 Mio. Euro bei einem Umsatz von 105,6 Mio. Euro. Dafür wurde die Onkologie-Pipeline auf inzwischen 14 zulassungsrelevante Phase III-Studien erweitert. Liquide Mittel gibt es genug: 16,6 Mrd. Euro. ■
Wacker kooperiert enger mit US-amerikanischer Eclipsebio
Wacker Biotech und das US-Unternehmen Eclipsebio bauen ihre Zusammenarbeit bei RNA-Therapeutika aus. Eclipsbio liefert KI-gestütztes RNA-Design und sequenzbasierte Analytik zur GMP-konformen Herstellung von Plasmid-DNA, RNA und Lipid-Nanopartikeln (LNPs) auf Seiten von Wacker. So soll bereits die frühe Wirkstoffoptimierung in die Produktionsplattform einfließen. ■
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ZEISS Young Researcher Award 2026
Der ZEISS Microscopy Young Researcher Award 2026 ermöglicht es innovativen Start-ups aus Biotech und Pharma, ihr Forschungsprojekt im Bereich optischer Analyse zu präsentieren. Sie profitieren vom Zugang zu ZEISS-Technologien, Expertenfeedback und gezielter Unterstützung bei der Weiterentwicklung ihrer Ideen. ➔
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Ilmac Lausanne 2026
Ilmac ist eine exklusive internationale Fachveranstaltung, welche die gesamte Wertschöpfungskette der Chemie- und Life-Sciences-Branche abbildet. ➔

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