NACHRICHTENTICKER

Proteomics im Organoid: Kooperation von Sciomics und FluoSphera

FluoSphera (Schweiz) und Sciomics (Deutschland) bündeln ihre Technologien für die präklinische Wirkstoffprüfung. Das gemeinsame Angebot kombiniert humane 3D-Gewebemodelle mit Proteomik, um Wirksamkeit, Lebermetabolismus und organspezifische Toxizität parallel zu untersuchen. Dabei können auch zugrunde liegende Signalwege und mögliche Biomarker identifiziert werden. |transkript

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Roche erweitert Vielfalt bispezifischer Antikörper mit Dualitas-Deal

Roche zahlt 36,5 Mio. US-Dollar vorab an Dualitas Therapeutics für das Screening von mehr als 300.000 Kombinationen bispezifischer Antikörper. Im Fokus stehen neue Ansätze gegen Immun- und Entzündungserkrankungen. Einschließlich Forschungs-, Entwicklungs- und Vertriebsmeilensteinen kann der Deal bis zu 1 Mrd. US-Dollar wert sein; hinzu kommen Lizenzgebühren. |transkript

Alte Gerüchte über Qiagen-Verkauf köcheln wieder hoch

Neue Berichte über alte Gerüchte heizen die seit Monaten kursierenden Übernahmespekulationen um Qiagen erneut an. Neben KKR werden weitere Finanzinvestoren wie Bain Capital und TPG Capital als mögliche Interessenten genannt. Der CEO-Wechsel wird als Anlass für neue Spekulationen genommen. Offizielle Bestätigungen für konkrete Übernahmegespräche gibt es bislang nicht. |transkript

Roche eröffnet sein Innovationszentrum in Boston

Roche hat in Boston ein neues Innovationszentrum für Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen eröffnet. Am Harvard Enterprise Research Campus sollen Forschung, klinische Entwicklung sowie KI und Data Science eng verzahnt werden. Der neue Standort ist Teil der angekündigten 50 Mrd.-US-Dollar-Investitionen von Roche und Genentech in den USA. |transkript

Sironax: Novartis kauft sich weiteres Werkzeug für Neuro-Wirkstoffe

Novartis zahlt 125 Mio. US-Dollar für die Brain-Delivery-Plattform des Biotech-Unternehmens Sironax. Nach Deals mit SciNeuro und weiteren Partnern baut der Pharmakonzern damit sein Arsenal an Technologien aus, die Wirkstoffe über die Blut-Hirn-Schranke bringen sollen. Im Fokus stehen insbesondere größere Moleküle und Biologika für neurologische Erkrankungen. |transkript

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Sartorius baut Trainingszentrum für Bioprozesse in Irland

Sartorius und das irische NIBRT errichten in Dublin ein Trainingszentrum für hochproduktive und kontinuierliche Bioprozesse. Sartorius stattet es mit der Pionic-Plattform aus. Ab dem vierten Quartal 2026 sollen dort jährlich mehr als 1.000 Wissenschaftler, Ingenieure und Studenten praktische Erfahrungen mit modernen Bioproduktionsverfahren sammeln. |transkript

Jonathan Talbot erhält Strüngmann Award 2026

Der britische Gründer Dr. Jonathan Talbot ist mit dem Strüngmann Award 2026 ausgezeichnet worden. Die Jury würdigte sein Gespür für wissenschaftliche Potenziale und deren Überführung in therapeutische Entwicklungsprogramme. Talbot gründete unter anderem Mosanna Therapeutics und leitet heute Melodia Therapeutics. Er gibt gescheiterten Wirkstoffen eine „zweite Chance“. |transkript

Liquid Biopsy: Wiener Aitiologic schließt Seed-Finanzierung über 6,4 Mio. Euro ab

Die Finanzierungsrunde in Wien führten Heal Capital und Ananda Impact Ventures an. Mit der multimodalen Liquid-Biopsy-Plattform Aitios® will Aitiologic gewebespezifische Informationen aus zellfreier DNA gewinnen. Erste Anwendung ist die Risikostratifizierung von Präeklampsie im ersten Schwangerschaftsdrittel. Rebecca Ertl wird gleichzeitig Chief Medical Officer. |transkript

Evonik konzentriert deutsche Standorte und erweitert Biotech-Kapazitäten in der Slowakei

Evonik hat im slowakischen Slovenská Ľupča den Grundstein für eine Erweiterung seiner Biotechnologie-Kapazitäten gelegt. Das Projekt ist Teil einer Investition von rund 80 Mio. Euro in das Auftragsgeschäft mit pharmazeutischen Wirkstoffen. Die Downstream-Fermentation soll ab Anfang 2028 zusätzliche Kapazitäten und rund 50 Arbeitsplätze schaffen. |transkript

Das Bioplastik-Unternehmen BIOWEG erweitert Serie A-Runde auf 30 Mio. Euro

Die BIOWEG GmbH, Quakenbrück, hat weitere 14 Mio. Euro von Rabobank Ventures sowie 10,3 Mio. Euro an EU-Fördermitteln eingeworben. Die gesamte Serie A-Runde beläuft sich damit auf 30 Mio. Euro. Die Fördermittel stammen aus dem Wettbewerb „Produktives.NRW“. Mit den Mitteln plant das Unternehmen den Bau einer Bakterienzellulose-Produktionsanlage in Nordrhein-Westfalen. |transkript

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Roche freut sich über Phase III-Daten von China-Partner MediLink

Der Roche-Partner MediLink meldet positive Phase III-Daten für das B7-H3-ADC Tam-Peli beim rezidivierten kleinzelligen Lungenkrebs. Gegen eine Chemotherapie verlängerte es das mediane Gesamtüberleben von 9,4 auf 13,3 Monate und senkte das Sterberisiko um 54%. Das PFS stieg von 2,8 auf 7,4 Monate, die Ansprechrate von 9,7% auf 59,1%. Die Daten stammen aus China. |transkript

Verdoppeltes Überleben: BioNTech zeigt Flagge bei Lungenkrebs

Eine knappe Verdoppelung des Überlebens zeigt eine Immunonkologie-Studie von BioNTech gemeinsam mit OncoC4 beim Plattenepithelkarzinom der Lunge. Aktuell präsentieren die Mainzer auf dem Weltkongress zum Thema Lungenkrebs in Seoul diverse klinische Daten. Auch der Hoffnungsträger Pumitamig kann weiter überzeugen. |transkript

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Groß schluckt klein: Labcorp übernimmt MLM medical Labs GmbH

Die US-amerikanische Laborkette Labcorp (über 70.000 Beschäftigte) übernimmt das deutschstämmige Zentrallabor MLM medical Labs GmbH mit rund 200 Mitarbeitern, das auf Labortests in klinischen Studien spezialisiert ist. Der Zukauf erweitere die Präsenz in den USA, Deutschland und Südafrika und schaffe einen Anbieter zentraler Labordienstleistungen auf vier Kontinenten. |transkript

GSK will Standort Dresden schließen

GSK will sein Impfstoffwerk in Dresden schließen. Die Produktion soll bis Ende September 2027 auslaufen, der Standort bis Sommer 2028 vollständig geschlossen werden. Betroffen sind rund 650 Beschäftigte. GSK begründet den Schritt mit technologischer Wende bei Grippeimpfstoffen (mRNA). Die Politik ist überrascht, Verhandlungen über Alternativen sollen nun starten. |transkript

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Europäische Investitionsbank (EIB) gewährt Ethris GmbH 30 Mio. Euro Kredit

Um den agnostischen mRNA-Kandidaten ETH47 weiter klinisch zu entwickeln, erhält der Münchner RNA-Spezialist eine millionenschwere Unterstützung der EIB, darin eine 30-Mio.-Euro-Kreditlinie zur schnellen Nutzung. Damit soll der breit angelegte antivirale Ansatz in der Klinik vorankommen. EIB diagnostiziert ein Marktversagen im Bereich der Pandemievorbereitung. |transkript