NACHRICHTENTICKER

Novartis holt sich chinesische mRNA in Milliardendeal

Novartis hat sich mit einem Deal in China einen Medikamentenkandidaten für Autoimmunerkrankungen gesichert. Der Schweizer Pharmakonzern hat eine bis zu 7,8 Milliarden US-Dollar schwere Vereinbarung mit der chinesischen Abogen Biosciences geschlossen. Es geht dabei um eine mRNA zur B-Zell-Depletion. Upfront fließen über 570 Mio. US-Dollar nach China. ■ |transkript

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Freiburg, Jena, Köln: drei neue Exzellenzuniversitäten und zwei Exzellenzverbünde

In der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder sind die letzten Entscheidungen der zweiten Wettbewerbsrunde gefallen. Die Exzellenzkommission wählte heute aus elf Konzepten fünf neue Standorte für eine dauerhafte Förderung aus. Das von Beobachtern favorisierte Würzburg ging leer aus. Freiburg, Jena und Köln sind neu dabei, Rhein-Main und Ruhr als Verbünde. ■ |transkript

Fresenius übernimmt mAbxience vollständig

Für die restlichen 45% der Biopharmafirma zahlt der Konzern bis zu 750 Mio. Euro. 2022 war Fresenius mit 55% für rund 500 Mio. Euro eingestiegen. mAbxience soll nun vollständig in Fresenius Kabi integriert werden. Erst im September hatte die spanische mAbxience eine Kooperation mit der österreichisch-deutsch-schweizer Sandoz zu einem Emicizumab-Biosimilar vereinbart. ■ |transkript

Roche startet Neugeborenen-Screening auf drei schwere Erbkrankheiten

Roche Diagnostics bringt einen Test auf den Markt, der Neugeborene gleichzeitig auf spinale Muskelatrophie (SMA), schweren kombinierten Immundefekt (SCID) und Sichelzellkrankheit untersucht. Die frühzeitige Diagnose ermögliche es, betroffene Kinder bereits kurz nach der Geburt zu identifizieren und notwendige Therapien einzuleiten, bevor schwere Symptome auftreten. ■ |transkript

Bayer-Tochter BlueRock erhält Orphan-Drug-Status für Augen-Zelltherapie

Lemiretprocel (OpCT-001) von BlueRock Therapeutics, einer 100%igen Bayer-Tochter, hat von der FDA und der EMA Orphan-Drug-Designations erhalten. In den USA gelten sie für Retinitis pigmentosa und Zapfen-Stäbchen-Dystrophie, in der EU für verschiedene Formen erblicher Netzhauterkrankungen. Der iPSC-basierte Zelltherapie-Kandidat wird derzeit in Phase I/IIa getestet. ■ |transkript

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BioNTech schließt Standorte Tübingen, Marburg und Idar-Oberstein

Die Mainzer BioNTech SE schließt ihre Standorte in Tübingen (Baden-Württemberg) Ende 2027, in Marburg (Hessen) Anfang 2028 und in Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz) Ende 2028. Dem Unternehmen nach handele es sich dort um Produktionskapazitäten, die derzeit absehbar nicht mehr gebraucht würden. Rund 2.000 Beschäftigte sind betroffen. Käufer seien nicht gefunden worden. ■ |transkript

CSO Cord Dohrmann hört überraschend bei Evotec auf

Es gibt kaum jemanden, der die Entwicklung der Hamburger Evotec SE auf der inhaltlichen, wissenschaftlichen Seite so geprägt hat wie der CSO Dr. Cord Dohrmann, der seit 2010 die wissensbasierte Wirkstoffentwicklung leitete und beständig am Puls der Zeit hielt. Nun scheidet er zum Monatsende aus. Die Ankündigung kommt plötzlich, da nun erst eine Nachfolge gesucht wird. ■ |transkript

Vetter baut Abfüllkapazitäten global und im Saarland aus

Vetter erweitert seine globalen Produktionsressourcen für injizierbare Medikamente. Bis 2032 sollen zehn zusätzliche Abfüllanlagen entstehen, sieben davon an bestehenden Standorten. Eine neue Anlage ist frisch in Betrieb gegangen, eine weitere soll bis Jahresende folgen. Fünf Anlagen für aseptische Abfüllung sind bis 2028, drei ab 2031 am Standort Saarlouis geplant. ■ |transkript

Auch im zweiten Versuch gescheitert: Endgültig Schluss bei Marinomed

Die zweite Insolvenz ist das endgültige Aus für die österreichische Marinomed Biotech. Nachdem im Juli erneut ein Sanierungsverfahren beantragt worden war, scheiterte dies nun, das Insolvenzgericht ordnete am 24. September die Schließung an. Die Rettungsversuche blieben erfolglos. Bereits 2024 hatte das börsennotierte Unternehmen erstmals Insolvenz angemeldet. ■ |transkript

Roche legt Grundstein für Produktion in Basel zu 790 Mio. Franken

Roche investiert weiter in Basel. Der Schweizer Pharmakonzern baut seinen Basler Hauptsitz beständig weiter aus. Nun fließen 790 Mio. Schweizer Franken in eine neue Produktionsanlage für synthetische Wirkstoffe. Dahinter steht ein klares Bekenntnis zum Standort aber auch der Wunsch, Entwicklung und Produktion enger zusammenrücken zu lassen. ■ |transkript

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Boehringer erweitert seine Kollaboration mit Variant Bio auf Herz-Kreislauf

Variant Bio erweitert seine mehrjährige Forschungskollaboration mit Boehringer Ingelheim von Nieren- auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die KI-gestützte Inference-Plattform soll genetisch gestützte Targets identifizieren. Variant Bio erhält weitere Vorauszahlungen und kann nun insgesamt auf Lizenz- und Meilensteinzahlungen von mehr als 250 Mio. US-Dollar kommen. ■ |transkript

Finanzierung in Tübingen: ViferaXS erhält 12 Mio. Euro

Das Tübinger Biotech-Unternehmen ViferaXS hat eine Finanzierungsrunde über bis zu 12 Mio. Euro abgeschlossen. Angeführt von der deutschen Agentur für Sprunginnovation SPRIND und Huma, soll das Geld vor allem die Phase II-Studie mit CLLTAXS01 bei chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) finanzieren. Zudem stehen Phase I-Daten bei AML und fibrolamellulärem Karzinom an. ■ |transkript

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BioLabs startet (heute wirklich) in München

BioLabs lud heute zur Eröffnung der gemeinschaftlich genutzten Labore und Coworking Spaces im Bereich Biotechnologie und Life Sciences. Das neue Zentrum in der Nähe des Münchner Ostbahnhofs nennt sich BioLabs | TUM, da es ein Gemeinschaftsprojekt mit den TUM Venture Labs der Technischen Universität München und dem globalen Pharmaunternehmen Eli Lilly and Company ist. ■ |transkript

Boehringer macht Milliardendeal um das RNA-Spleißen

Boehringer Ingelheim und Envisagenics starten eine mehrjährige Forschungspartnerschaft zur Entwicklung neuer Krebstherapien. Die KI-Plattform SpliceCore soll tumorspezifische Targets aus alternativen RNA-Spleißvorgängen identifizieren. Boehringer prüft deren Einsatz für ADCs, T-Zell-Engager und multispezifische Antikörper – für potenziell mehr als 1 Mrd. US-Dollar. ■ |transkript

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Novartis eröffnet neuen Bürostandort in München

Nach einer Zwischenlösung hat Novartis Deutschland einen neuen Bürostandort in München bezogen. Im Holzhybrid-Gebäude The Stack nahe dem Hauptbahnhof arbeiten die Beschäftigten nun zentral in der Stadt. Zur Eröffnung präsentierte sich Ministerpräsident Söder als Unterstützer der Pharmaindustrie in einem Innovationsökosystem zwischen Kliniken, Start-ups und Patienten. ■ |transkript