NACHRICHTENTICKER

ZIM-Förderprogramm bis Jahresende gestoppt

Der knappe Haushalt der Bundesregierung findet aktuell ein Sparopfer im ZIM-Förderprogramm (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand). Seit dem 7. Juli 2026 nimmt ZIM „vorerst“ keine Anträge mehr an. In vier der letzten sechs Jahre war ZIM haushaltsbedingt ganz oder teilweise blockiert. Ein Euro ZIM-Förderung führt laut BMWE zur Verdoppelung durch die KMU. |transkript

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Finanzinvestor Apollo hilft Bayer mit Milliarden-Beteiligung

Im Rahmen einer Vereinbarung mit Apollo bringt der Leverkusener Konzern das Geschäft mit reversiblen Langzeit-Kontrazeptiva (LARC) in eine neue Gesellschaft ein, an der Apollo eine Minderheitsbeteiligung erhält. Bayer behält die Mehrheit und die operative Kontrolle. Bayer sichert sich im Gegenzug 3,0 Mrd. Euro zur Stärkung seiner Kapitalstruktur. |transkript

BioMed X und Boehringer forschen in den USA an Augen-Modellsystemen

BioMed X und Boehringer Ingelheim erweitern ihren Innovationsinkubator XSeed Labs am US-Forschungsstandort Ridgefield. Schwerpunkt sind humanbasierte Netzhautmodelle für die Erforschung und Validierung neuer Wirkstoffe. Damit soll die Vorhersagekraft präklinischer Studien verbessert und die Entwicklung neuer Therapien gegen Netzhauterkrankungen beschleunigt werden. |transkript

FDA-Fast-Track für Pentixapharma und sein Radio-Diagnostikum

Pentixapharm hat von der US-Arzneimittelbehörde FDA den Fast-Track-Status für den PET-Tracer [⁶⁸Ga]Ga-PentixaFor erhalten. Das Diagnostikum soll Patienten mit primärem Aldosteronismus nicht-invasiv subtypisieren und die Therapieentscheidung erleichtern. Die Einstufung folgt auf die Freigabe der zulassungsrelevanten Phase III-Studie PANDA in den USA. |transkript

SCHOTT Pharma hebt Prognose für 2026 an

Die Mainzer Schott Pharma & Co. KGaA hebt ihre Prognose für 2026 an. Sie erwartet ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 5 bis 6 % (statt 2 bis 5 %) und eine EBITDA-Marge von 27 bis 28 %. Ausschlaggebend sind die gute Geschäftsentwicklung sowie eine Einigung mit einem wichtigen Kunden im Bereich Glasspritzen, die zusätzliche Umsatz- und Ausgleichseffekte bringt. |transkript

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Longevity-Star Bryan Johnson hat Autoimmunerkrankung

Der US-Unternehmer und Biohacker Bryan Johnson hat nach eigenen Angaben die Diagnose Autoimmungastritis (Typ A Gastritis) erhalten. Die seltene Form der chronischen Magenschleimhautentzündung führt dazu, dass das Immunsystem die säurebildenden Belegzellen des Magens angreift. Die Erkrankung kann unter anderem die Aufnahme von Vitamin B12 und Eisen beeinträchtigen. |transkript

Evonik spielt mit 100 Mio. US-Dollar bei der Pharmastrategie der USA mit

Evonik investiert 100 Mio. US-Dollar in die Modernisierung des Wirkstoffstandorts in Indiana und stärkt damit sein CDMO-Geschäft in den USA. Die Investition folgt dem Branchentrend, Produktionskapazitäten in Nordamerika auszubauen. Die Expertise für small molecules wurde dort bereits auf komplexere Wirkstoffe erweitert und kann zu resilienteren Lieferketten beitragen. |transkript

AMSilk und Ajinomoto Foods Europe bauen ihre Zusammenarbeit aus

Im Rahmen einer langfristigen Produktions- und Liefervereinbarung richtet Ajinomoto im französischen Nesle eine dedizierte Fermentationslinie für die industrielle Herstellung der Seidenprotein-Basismaterialien der Münchner AMSilk ein. Die Anlage solle die Versorgung der Märkte Textilien, Automotive und Consumer Care im kommerziellen Maßstab sichern. |transkript

Pharma sieht rot: Änderungsvorschläge verschärfen Spargesetze

Der vfa wie auch der BPI kritisieren Änderungsanträge zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Noch höhere Herstellerabschläge, strengere Preisregeln und Einschränkungen bei der Impfstofferstattung belasteten die Pharmaindustrie zusätzlich und gefährdeten den Pharmastandort Deutschland. „Deindustrialisierung geht genau so“, sagt BPI-Geschäftsführer Joachimsen. |transkript

GEA verlagert ATC von Hildesheim nach Sarstedt

Die Düsseldorfer GEA Group AG hat ihr Application and Technology Center (ATC) für Biotechnologie und New Food von Hildesheim nach Sarstedt verlagert. In Umbau und Ausstattung einer Halle auf dem Gelände der GEA Liquid Technologies GmbH flossen 4 Mio. Euro. Schwerpunkte des ATC sind Präzionsfermentation, Zellkultivierung und weitere biotechnologische Verfahren. |transkript

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BioMed X gründet Innovation Circle auf der BIO

Die Heidelberger Innovationsplattform BioMed X gründete auf der BIO International Convention 2026 einen Innovation Circle. Er bringt Führungskräfte aus Pharma, Biotechnologie, Wissenschaft, Politik und Investment zusammen, um auf internationaler Ebene den branchenübergreifenden Austausch zu fördern und Innovationen durch vertrauensvolle Zusammenarbeit voranzutreiben. |transkript

Rentschler Biopharma ernennt neuen CEO

Das Dienstleistungs- und Auftragsentwicklungsunternehmen Rentschler Biopharma SE bekommt einen neuen Chef: Anfang August übernimmt Dr. Torsten Wöhr, zuvor CCO bei Bachem, die Position. Prof. Dr. Bücheler, der das Unternehmen seit Januar 2026 als Interims-CEO führte, kehrt wieder zurück in seine Funktion als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender. |transkript

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SPIE verstärkt Life-Science-Kompetenz weiter

Der Multitechnik-Dienstleister SPIE Germany Switzerland Austria (Düsseldorf) übernimmt die Schweizer nimeg ag, einen spezialisierten Engineering-Dienstleister für die Life-Science-Industrie. Damit baut SPIE seine Position im wachsenden Markt für pharmazeutische und biotechnologische Anlagen aus und erweitert das Angebot in den Industriedienstleistungen in der Schweiz. |transkript

Erfolgreiche Finanzierungsrunde für Mallia Innovations

Die Erlanger Mallia Innovations GmbH konnte 3 Mio. Euro einwerben. Die Mittel fließen in die Tochtergesellschaft Mallia Aesthetics, um europaweit Marketing und Vertrieb der hormonfreien Produkte zur Stärkung des Haarwachstums voranzutreiben. Diese wurden von Mallia Therapeutics entwickelt, basierend auf MAL-838, einem Derivat des humanen löslichen CD83-Proteins. |transkript

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InflaRx prüft erweiterte AAV-Strategie in Europa

Die InflaRx N.V. (Jena) prüft eine erweiterte Entwicklungs- und Zulassungsstrategie für die Behandlung der ANCA-assoziierten Vaskulitis (AAV) in Europa. Hintergrund ist die Empfehlung des Ausschusses für Humanarzneimittel der Europäischen Arzneimittel-Agentur vom 26. Juni, die EU-Zulassung des Medikaments Tavneos zu widerrufen. |transkript