NACHRICHTENTICKER

Rückschlag für Brustkrebsmittel von Roche

Die Reaktion der Börse ist eindeutig: Minus 7% geht es in den Keller, nachdem in einer entscheidenden Phase III-Studie der Brustkrebswirkstoff Giredestrant keine signifikante Verlängerung des progressionsfreien Überlebens zeigte. Trotz des Rückschlags sieht Roche jedoch weiter Potenzial nach positiven Daten anderer Studien und weiteren laufenden Phase III-Programmen. |transkript

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Für 2, 3 Mrd. Franken: Lonza trennt sich vom Kapselgeschäft

Die Schweizer Lonza Group treibt den Umbau zum reinen CDMO voran. Der Konzern verkauft sein Geschäft mit Kapseln und Gesundheitsinhaltsstoffen (CHI) für rund 2,3 Mrd. CHF an Lone Star Funds. Lonza erhält 1,7 Mrd. CHF sofort, behält jedoch eine Beteiligung von 40 % sowie eine bevorzugte Beteiligung an einem späteren Exit. Ein Teil des Erlöses geht an die Aktionäre. |transkript

Merck bleibt stabil trotz Währungsgegenwind

Die Merck KGaA hat 2025 trotz Währungsturbulenzen ein stabiles operatives Ergebnis erzielt. Das bereinigte EBITDA lag bei 6,1 Mrd. Euro, der Umsatz sank leicht auf 21,1 Mrd. Euro, der Gewinn fiel um 6% auf 2,6 Mrd. Euro. Das Halbleiter- und LifeSciences-Segment laufen positiv, während in Healthcare wegen Patentablauf beim MS-Mittel Mavenclad ein Minus erwartet wird. |transkript

Formycon leidet unter Verzögerungen, sieht sich aber gut aufgestellt

Die Formycon AG meldet für 2025 vorläufige Umsätze von rund 45 Mio. Euro, etwas unterhalb der eigenen Prognose von 55–65 Mio. Euro. Grund seien verzögerte Partnerschaftsabschlüsse und verschobene Meilensteine. Das EBITDA soll mit etwa –12 Mio. Euro am oberen Ende der Prognose liegen. Das Working Capital ist durch eine erfolgreich platzierte Anleihe gut aufgestellt. |transkript

Boehringer stoppt MASH-Entwicklung mit OSE Immunotherapeutics

Boehringer Ingelheim beendet nach enttäuschenden Phase II-Daten die Entwicklung des SIRPα-Antagonisten BI 770371 bei MASH-bedingter Leberzirrhose. Das Programm wird in dieser Indikation eingestellt, während Boehringer die Entwicklung in der Onkologie – dem ursprünglichen Fokus der Partnerschaft mit OSE Immunotherapeutics (Nantes, Frankreich) – fortsetzt. |transkript

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Evonik erreicht Ziele, ohne Begeisterung auszulösen

Evonik hat 2025 seine Prognose erreicht und bestätigt den Ausblick für 2026. Das bereinigte EBITDA lag bei 1,87 Mrd. Euro (Umsatz: 14,1 Mrd. Euro). Für 2026 werde mit ähnlichen 1,7 bis 2,0 Mrd. Euro EBITDA gerechnet. Obwohl trotz steigender Produktvolumen die Umsätze in allen Businesseinheiten zurückgingen, stieg der Nettogewinn auf 265 Mio. Euro. |transkript

T-knife Therapeutics darf mit neuer T-Zell-Therapie in Europa in die Klinik

T-knife Therapeutics hat die Genehmigung für den Start der Phase I-Studie mit TK-6302 in Europa erhalten. Die CRISPR-editierte, gegen PRAME gerichtete T-Zell-Therapie soll bei fortgeschrittenen PRAME-positiven soliden Tumoren geprüft werden. Der Studienbeginn ist noch 2026 geplant. CTO Elisa Kieback stand |transkript Rede und Antwort im ausführlichen Gespräch. |transkript

Secarna baut Partnerschaft mit Curie.Bio aus

Die Secarna Pharmaceuticals GmbH & Co. KG erweitert ihre 2025 gestartete strategische Partnerschaft mit Curie.Bio. Künftig unterstützt Secarna die Portfoliounternehmen von Curie.Bio bei der Identifizierung neuer Oligonukleotid-Kandidaten mithilfe der firmeneigenen OligoCreator®-Plattform. CEO Petropoulos sieht darin eine Bestätigung der erfolgreichen Zusammenarbeit. |transkript

Heidelberger Veraxa Biotech kurz vor SPAC-Börsengang

Die Heidelberger VERAXA Biotech AG hat mit 99,57% Zustimmung der Aktionäre die Fusion mit der Veraxa Biotech Holding AG und der Voyager Acquisition Corp. beschlossen. Damit ist der Weg über diese SPAC an die NASDAQ unter dem Ticker „VRXA“ geebnet. Die Voyager-Aktionäre sollen am 12. März zustimmen. Danach soll der Handel „zeitnah“ aufgenommen werden, heißt es. |transkript

Roche macht Fortschritte bei Multipler Sklerose

Roche hat positive Ergebnisse der Phase III-Studie FENhance 1 für Fenebrutinib veröffentlicht. Der investigationalen BTK-Inhibitor (Brutons Tyrosinkinase) reduzierte Rückfälle bei schubförmiger Multipler Sklerose um 51% im Vergleich zu Teriflunomid. Fenebrutinib könnte damit die erste orale Therapie für sowohl schubförmige als auch primär progrediente MS werden. |transkript

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Christ Capital ergänzt Investorenkonsortium von 4TEEN4

Christ Capital beteiligt sich am Berliner Biotech-Unternehmen 4TEEN4 Pharmaceuticals. Das Unternehmen entwickelt innovative Therapien gegen schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen und fokussiert sich auf krankheitsmodifizierende Ansätze im kardiogenen Schock. Christ Capital war bisher als KI-Investor hervorgetreten, sieht Berlin aber als führenden Standort für Medizin. |transkript

Boehringer Ingelheim erweitert Immunologie-Pipeline mit Partner aus UK

Boehringer Ingelheim intensiviert seine Aktivitäten im Bereich Autoimmun- und Entzündungserkrankungen durch eine Partnerschaft mit dem britischen Biotech-Unternehmen Sitryx. Die Vereinbarung könnte bis zu 500 Mio. US-Dollar an Vorab- und Meilensteinzahlungen für Sitryx generieren. Im Fokus steht ein oraler Inhibitor zur Modulation immunrelevanter Zellen. |transkript

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Bayer präsentiert positive Phase III-Daten bei Prostatakarzinom

Die Leverkusener Bayer AG meldete auf einer Konferenz positive Phase III-Daten: In der PEACE-3-Studie senkte die Kombination aus Radium-223-dichlorid und Enzalutamid bei Männern mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom und Knochenmetastasen das Sterberisiko um 24% gegenüber Enzalutamid allein. Das mediane Gesamtüberleben stieg auf 38,2 Monate. |transkript

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EU-Konsortium NOFLU mit kräftiger deutscher Beteiligung

Die Ethris GmbH, Evonik und Bavarian Nordic sind Teil des EU-Konsortiums NOFLU, das von der EU-Behörde HaDEA zunächst 13 Mio. Euro erhält – bei einem Gesamtvolumen von bis zu 148 Mio. Euro. Gefördert wird die Entwicklung eines inhalierbaren mRNA-Impfstoffs gegen pandemische Influenza. Zuerst sollen die Sicherheit und Immunantwort der Ethris-Plattform getestet werden. |transkript