NACHRICHTENTICKER

Bär: Deutschland soll der innovativste Biotechstandort der Welt werden

Bundesministerin Dorothe Bär zog das Publikum der Deutschen Biotechnologietage in Leipzig schnell auf ihre Seite mit der Aussage: „Wir wollen Deutschland zum innovativsten Biotechstandort der Welt machen!“ Sie sähe ein riesiges Potential und für die Gesellschaft sei Gesundheitsforschung das Wichtigste.
Ende mai große Hightech agendatage, go bio wird zu go bio next. |transkript

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Erfolgreiche Finanzierungsrunde für BioCopy AG

Im Rahmen ihrer Serie-A-Finanzierungsrunde erhält die schweizerisch-deutsche BioCopy AG finanzielle Mittel in Höhe von 9 Mio. CHF. Der Erlös wird verwendet, um die präklinische TCRm-bispezifische Pipeline des Unternehmens voranzutreiben, vorbereitende Studien für das Leitprogramm zu finanzieren und die proprietäre Plattform zur Antikörpergenerierung auszubauen. |transkript

Aicuris-Übernahme durch Asahi Kasei abgeschlossen

Die japanische Asahi Kasei hat die kürzlich publizierte Übernahme von AiCuris (Wuppertal) abgeschlossen. Der Schritt stärke das Spezialpharma-Geschäft im Bereich Infektionskrankheiten. Aicuris bringt ein Portfolio antiviraler Wirkstoffe ein, darunter Pritelivir mit FDA-Priority-Review, und erweitere so die Pipeline um kurzfristige und langfristige Wachstumstreiber. |transkript

Pharmaverbände bemängeln Einsparpläne der Regierung

Wenig überraschend stößt der Entwurf zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz in der Pharmaindustrie auf scharfe Kritik. Die Verbände, wie etwa der vfa, warnen vor schlechteren Rahmenbedingungen, mehr Preisdruck und geringerer Planungssicherheit. Insbesondere höhere Zwangsrabatte könnten Investitionen gefährden und konterkarierten die nationale Pharmastrategie. |transkript

Der Zulassungsantrag von Aicuris wird von der FDA schneller behandelt

Aicuris erhält von der FDA den Priority-Review-Status für die Prüfung des HSV-Wirkstoffes Pritelivir. Die Entscheidung wird für Q4 2026 erwartet. Grundlage sind positive Phase III-Daten mit im Vergleich höherer Heilungsrate. Die Studiendaten werden auf dem Kongress der European Society of Clinical Microbiology and Infectious Diseases (ESCMID) in München vorgestellt. |transkript

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England lässt erste CRISPR-Futtergerste zu

Großbritannien hat schon länger die Regeln für genomeditierte Pflanzen gelockert: Nun wurde in England erstmals eine präzisionsgezüchtete Futtergerste mit höherem Lipidgehalt zur Vermarktung zugelassen. Seit dem Precision Breeding Act sind Freilandtests und Zulassungen deutlich vereinfacht. Wales und Schottland haben diesen Verfahren jedoch noch nicht zugestimmt. |transkript

Wacker kooperiert bei Kosmetik mit Amyris

Die Wacker Chemie Gruppe und die US-amerikanische Amyris bauen ihre Kooperation im Personal-Care-Bereich aus. Ziel ist die Entwicklung biobasierter Inhaltsstoffe für Kosmetik. WACKER erweitert damit sein Portfolio um nachhaltige Rohstoffe, Amyris bringt Biomanufacturing-Expertise ein. Beide reagierten damit auf die „steigende Nachfrage nach biobasierten Produkten“. |transkript

Bessere Wirkung von Nahrungsergänzung: Evanium erhält 2,2 Mio. Euro

Evanium Healthcare sichert sich 2,2 Mio. Euro Seed-Finanzierung von FoodLabs und Feast Ventures. Das 2019 gegründete Unternehmen konzentriert sich auf funktionelle Lebensmittel-Inhaltsstoffe. Im Fokus steht die OPTISOLV®-Technologie zur verbesserten Bioverfügbarkeit. Das Kapital soll Validierung, Portfolio und Internationalisierung vorantreiben. |transkript

Sepsis-Studie von Arctline erreicht Ziellinie bei Rekrutierung

ARTCLINE aus Rostock hat die Rekrutierung seiner ReActIF-ICE-Studie zur ARTICE®-Therapie bei septischem Schock abgeschlossen. 142 Patienten wurden eingeschlossen, die 90-tägige Nachbeobachtung läuft nun, danach werden die Daten ausgewertet. Ergebnisse sollen im Dezember 2026 beim DIVI-Kongress in Hamburg vorgestellt werden. |transkript

Marinomed findet das Vertrauen von Investoren

Die österreichische Marinomed Biotech AG hat die Kapitalerhöhung erfolgreich abgeschlossen und rund 2,23 Mio. Euro eingeworben. Insgesamt wurden 159.039 neue Aktien ausgegeben. Das angestrebte Mindestvolumen von 2 Mio. Euro wurde übertroffen, die Position für die Verhandlungen zur Vermarktung der Leitprodukte Budesolv und Tacrosolv sei damit gestärkt worden, heißt es. |transkript

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Heidelberg Pharma legt sich auf Dosis für Phase II-Studie fest

Heidelberg Pharma hat die empfohlene Phase II-Dosis (RP2D) für den ADC-Kandidaten HDP-101 im multiplen Myelom festgelegt und damit den Phase I-Teil abgeschlossen. Grundlage sind positive Sicherheits- und Verträglichkeitsdaten. Der Start der Phase IIa-Studie ist in den kommenden Wochen geplant. In mehreren Dosisreihen wurde eine hohe Wirkstoffkonzentration austitriert. |transkript

Boehringer zahlt Meilenstein an Cue Biopharma

Cue Biopharma, Inc. (NASDAQ:CUE) erhält im Rahmen seiner Kooperationsvereinbarung mit Boehringer Ingelheim eine präklinische Meilensteinzahlung in Höhe von 7,5 Mio.US-Dollar. Die Zahlung folgt auf die Auswahl des ersten Wirkstoffkandidaten CUE-501, einem bispezifischen Molekül zur Behandlung von Autoimmun- und Entzündungskrankheiten. Cue kann das Geld gut gebrauchen. |transkript

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Österreichischer Immobilieninvestor kauft sich in Heidelberg ein

GalCap Europe baut sein Life-Science-Portfolio aus und übernimmt drei voll vermietete Objekte in Heidelberg unweit des Deutschen Krebsforschungszentrums und des Uniklinikums. Sie lagen bisher im Eigentum der Sparkasse Heidelberg. Neben den Standorten in Österreich soll so ein skalierbares Portfolio in europäischen Clustern mit stabilem Wachstum entstehen. |transkript

Neue Zusammenarbeit bei Hirntumor-Modellen

Die Dynamic42 GmbH (Jena) und EPO Experimental Pharmacology & Oncology Berlin-Buch GmbH (Berlin) kooperieren, um präklinische Modelle für Hirntumoren zu verbessern. Durch die Kombination von Organ-on-Chip-Technologie und Tumormodellen sollen klinisch besser übertragbare Daten entstehen. Zuerst wird das Blut-Hirnschranke-Modell von Dynamic42 bei Glioblastom getestet. |transkript

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Mega-Milliarden-Deal in Martinsried: Gilead kauft Tubulis für 5 Mrd. US-Dollar

Viel Geld purzelt nachösterlich in das südmünchnerische Martinsried: die US-amerikanische Biotech-Firma Gilead wird die ADC-Schmiede Tubulis für 3,15 Mrd. US- Dollar in cash und noch weitere rund 1,85 Mrd. in Meilensteinverpackung kaufen. Über die Jahre hatten die Münchner rund 0,5 Mrd. US-Dollar eingesammelt, das wird nun verzehnfacht. |transkript