NACHRICHTENTICKER

Umzug in Heidelberg: BioMed X rückt näher an BioLabs heran

BioMed X verlegt seinen globalen Hauptsitz aus dem Neuenheimer Feld in das neue LAB22 im Heidelberg Innovation Park (hip) und kooperiert auch dort mit BioLabs. Die Heidelberger Forschungsteams ziehen in die BioLabs-Labore im selben Gebäude. Beide Partner wollen ihre Zusammenarbeit künftig international ausbauen und Know-how sowie Laborinfrastruktur verbinden. |transkript

ANZEIGE

Evonik baut GMP-Anlage für Lipidumhüllung von Medikamenten in Vancouver

Evonik investiert mehr als 150 Mio. kanadische Dollar (93 Mio. Euro) in eine neue GMP-Anlage für lipidbasierte Wirkstoffabgabe in Vancouver. Damit sollen sich die Produktionskapazitäten für pharmazeutische Produkte verdreifachen. Kanadas Regierung unterstützt das Projekt mit bis zu 68 Mio. kanadischen Dollar (42 Mio. Euro). Produktionsstart ist geplant für Ende 2029. |transkript

Genentech/Roche verstärkt ADC-Kooperation mit DualityBio (China)

45 Mio. US-Dollar zahlt Roche/Genentech vorab an DualityBiofür die Rechte an neuen Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (ADCs) mit neuen Wirkstoff-Payloads aus der chinesischen DUPAC-Plattform. Diese sollen ADC-Resistenzen überwinden, wenn Tumore nicht mehr auf Topoisomerase-I-Inhibitoren ansprechen. Der Deal umfasst potenzielle Meilensteine von mehr als 1 Mrd. US-Dollar. |transkript

BioNTech sieht keine anti-Krebs-Wirkung mit mRNA alleine

BioNTech beendet eine mRNA-Studie bei Darmkrebs frühzeitig und kassiert damit einen Rückschlag für den Ansatz von mRNA als Monotherapie. Anders als Konkurrent Moderna setzt BioNTech in diesem Fall nicht auf eine Kombination mit einem Checkpoint-Inhibitor, die Ergebnisse sind nicht vergleichbar. Nach dem jüngsten Kursanstieg gab die BioNTech-Aktie wieder deutlich nach. |transkript

CEPI finanziert Ebola-Impfstoff made in Berlin

CEPI stellt dem ägyptischen Biopharmaunternehmen Minapharm bis zu 16,5 Mio. US-Dollar für die Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Bundibugyo-Ebolavirus zur Verfügung. Der von der Berliner Minapharm-Tochter ProBioGen entwickelte Kandidat basiert auf der MVA-CR19-Plattform und ist der bisher fünfte von CEPI geförderte Kandidat als Reaktion auf den aktuellen Ausbruch. |transkript

ANZEIGE

Heidelberg Pharma startet Kombinationsstudie mit HDP-101 in China

Heidelberg Pharma hat von der chinesischen Arzneimittelbehörde NMPA die Genehmigung für eine Phase Ib/II-Studie mit dem BCMA-gerichteten ADC HDP-101 erhalten. Gemeinsam mit Partner Huadong Medicine wird die Kombinationstherapie bei vorbehandelten Patienten mit rezidiviertem/refraktärem Multiplem Myelom untersucht. Huadong übernimmt Entwicklung und Kosten in China. |transkript

HepaRegeniX erhält Orphan-Drug-Status für Darizmetinib

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat Darizmetinib (ehemals HRX215) von HepaRegeniX (Tübingen) den Orphan-Drug-Status zur Prävention von Leberversagen nach größeren Leberresektionen erteilt. Der MKK4-Inhibitor soll die Regeneration der Leber fördern. Eine zweite Phase Ib/IIa-Studienphase mit größeren Resektionen soll im dritten Quartal 2026 starten. |transkript

Immatics holt sich wieder einmal 150 Mio. US-Dollar

Die Tübinger Immunonkologiefirma Immatics nimmt mit einer Kapitalerhöhung brutto 150 Mio. USD ein. Das Unternehmen platziert 12,95 Millionen Aktien zum Stückpreis von 8,69 USD sowie vorfinanzierte Warrants auf weitere 4,32 Millionen Aktien. Der Abschluss ist für den 26. August geplant. Zudem besteht eine Mehrzuteilungsoption über bis zu 2,59 Millionen weitere Aktien. |transkript

Roche kauft Adipositas-Kandidaten aus Südkorea zu

Roche lizenziert von der südkoreanischen Hanmi Pharm die weltweiten Rechte außerhalb Südkoreas am Adipositas-Kandidaten HM17321. Hanmi erhält 190 Mio. US-Dollar upfront; inklusive Entwicklungs-, Zulassungs- und Vertriebsmeilensteinen kann der Deal die Summe von bis zu 2,3 Mrd. US-Dollar erreichen. HM17321 soll Gewichtsverlust bei Erhalt der Muskelmasse ermöglichen. |transkript

Neuer Qiagen-CEO Jon Pratt ist erfahrener LifeSciences-Manager

QIAGEN bekommt zum 1. September einen neuen CEO: Jonathan M. „Jon“ Pratt übernimmt den Posten von Thierry Bernard, der bis Jahresende den Übergang begleitet. Pratt war zuletzt CEO der Filtration Group und zuvor unter anderem bei Waters, Beckman Coulter Life Sciences und Pall tätig. Der Manager bringt mehr als 25 Jahre Life-Sciences-Erfahrung mit. |transkript

ANZEIGE

Fortschritt bei Verknüpfung von ADC mit Oligonukleotid (AOC)

VERAXA Biotech und Secarna Pharmaceuticals melden einen Forschungsmeilenstein ihrer AOC-Allianz. Ein erster in vitro-Test zeigte, dass ein aus beiden Technologien entwickeltes Antikörper-Oligonukleotid-Konjugat (AOC) wirksamer war als das unkonjugierte Oligonukleotid. Nun wollen die Partner die Zusammenarbeit zur Entwicklung zielgerichteter Therapien fortsetzen. |transkript

AC Immune meldet positive vorläufige Phase I-Daten für NLRP3-Hemmer

Der Wirkstoff ACI-19764, der oral verabreicht wird, adressiert das Inflammasome, wurde bis 20 mg täglich gut vertragen und zeigte eine Passage in den Liquor. Dosen bis 10 mg erreichten Konzentrationen oberhalb der IC90. Eine Phase Ib-Kohorte soll nun die entzündungshemmende Wirkung untersuchen. Erste Ergebnisse werden bis zum Jahresende erwartet. |transkript

ANZEIGE

Roche: Ausbau des Produktionsstandortes in Hillsboro, Oregon (USA)

Roche investiert rund 750 Mio. US-Dollar in eine neue Produktionsanlage der US-Tochter Genentech in Hillsboro, Oregon. Ab 2031 sollen dort unter anderem Fertigspritzen und Autoinjektoren befüllt und montiert werden. Geplant sind 250 neue Arbeitsplätze. Der Ausbau folgt auf eine neue Genentech-Anlage in North Carolina für Stoffwechselmedikamente. |transkript

Moderna-Studienerfolg mit mRNA lässt BioNTech-Aktien steigen

Dass BioNTech nach den Moderna-Daten zeitweise 20% zulegte, ist wohl ein reflexartiger „mRNA-Effekt“. Doch die Mainzer haben eine umfangreiche Onkologie-Pipeline aufgebaut und verfolgen unterschiedliche mRNA- und immunonkologische Ansätze, darunter personalisierte Krebsimpfstoffe und Kombinationen mit anderen Immuntherapien. Moderna selbst stieg sogar um über 170%. |transkript

ANZEIGE

Bundeskartellamt genehmigt die Bio-Techne-Übernahme durch Merck

Das Bundeskartellamt hat die geplante Übernahme des US-Lifescience-Unternehmens Bio-Techne durch die deutsche Merck KGaA (Darmstadt) freigegeben. Die Behörde sieht keine wettbewerblichen Bedenken, da sich die Portfolios weitgehend ergänzen und es weitere starke Anbieter gebe. Der Kaufpreis liegt bei 10 Mrd. Euro, die Übernahme soll zum Jahresende abgeschlossen sein. |transkript