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Angebot angenommen: EQT übernimmt Qiagen für 10,8 Mrd. Euro

Der Diagnostikspezialist Qiagen soll für 46,50 Euro je Aktie an den schwedischen Finanzinvestor EQT gehen. Das entspricht einem Unternehmenswert von rund 10,8 Mrd. Euro und einer Prämie von 40,3%. Vorstand und Aufsichtsrat unterstützen die Übernahme einstimmig. Nun sind die Aktionäre gefragt, die zu 50% zustimmen müssen. Die Börsennotierung wird dann beendet. ■ |transkript

Sartorius wächst in neun Monaten um 8,1 Prozent

Sartorius steigerte den operativen Umsatz in den ersten neun Monaten wechselkursbereinigt um 8,1% auf 2,74 Mrd. Euro. Die operative EBITDA-Marge erhöhte sich auf 30,2 Prozent. Wachstum kam aus beiden Sparten und besonders stark aus Asien-Pazifik (+11%). Die Jahresprognose bleibt bestehen, für den Laborbereich wird ein Wachstum von etwa 4-6% erwartet. ■ |transkript

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Bieterschlacht um Qiagen entbrannt?

Der Finanzinvestor EQT soll laut Bloomberg ein verbindliches Übernahmeangebot von mehr als 50 US-Dollar je Aktie für Qiagen vorgelegt haben. Damit würde der Diagnostikspezialist mit über 10 Mrd. US-Dollar bewertet. Auch KKR soll ein Gebot eingereicht haben. Kommt es zum Wettbieten? Der Qiagen-Aufsichtsrat prüfe die Angebote. Eine Einigung ist bislang nicht bestätigt. ■ |transkript

Todo bien in Uruguay: Formycon startet neues Biosimilar-Projekt FYB286

Formycon und das uruguayische Pharmaunternehmen Biocelys (gehört auch zum Strüngmann-Imperium) entwickeln gemeinsam den Biosimilar-Kandidaten FYB286 für eine Nischenindikation mit Wachstumspotenzial. Formycon übernimmt die Entwicklung, Biocelys bringt seine Produktionsinfrastruktur ein. Die Finanzierung übernimmt die Santo Biosimilar GmbH aus der ATHOS-Gruppe. ■ |transkript

Inklusive Biotechnologie: Rheinland-Pfalz plant eigene Hightech-Agenda

Rheinland-Pfalz will die Forschung schneller in wirtschaftliche Anwendungen überführen. Wissenschaftsminister Clemens Hoch und Wirtschaftsminister Michael Ebling (beide SPD) stellen heute in Mainz eine Hightech-Agenda vor, die Forschung und Unternehmen enger vernetzen und der Bundesagenda ähneln soll. Schwerpunkte sind Biotechnologie, KI und Quantencomputing. ■ |transkript

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FamiCord plant Kapitalerhöhung über 9 Mio. Euro

Die Leipziger FamiCord AG (ehem. Vita34 AG) plant eine Bezugsrechtskapitalerhöhung von bis zu 20 Prozent des Grundkapitals. Damit sollen brutto bis zu 9 Mio. Euro eingenommen werden. Das Geld ist vor allem für die Stabilisierung des Kerngeschäfts mit Zell- und Gewebeeinlagerung, die CDMO-Aktivitäten sowie für eine Restrukturierung des Unternehmens vorgesehen. ■ |transkript

Flaute bei Medizinalcannabis: SynBiotic SE beantragt Insolvenz

Die auf Medizinalcannabis und Industriehanf spezialisierte SynBiotic SE beantragt beim Amtsgericht Münster Insolvenz. Gründe sind die anhaltend schwierige Marktlage und eine gescheiterte Finanzierung. Zudem fehlte die Zustimmung der Hauptversammlung zu neuen Kapitalmaßnahmen. Ein vorläufiger Insolvenzverwalter soll bestellt, der Geschäftsbetrieb fortgeführt werden. ■ |transkript

NUCLIDIUM sichert sich Versorgung mit Kupfer-67

Die Schweizer NUCLIDIUM hat eine Partnerschaft mit dem US-Unternehmen NorthStar Medical Technologies geschlossen. NorthStar liefert das therapeutische Radioisotop Kupfer-67 und übernimmt die Herstellung bis zur Kommerzialisierung von Radiopharmaka, die NUCLIDIUM gegen Prostatakrebs und Brustkrebs entwickelt. Der Start mehrerer klinischer Studien ist geplant. ■ |transkript

Pentixapharm senkt erwarteten Jahresverlust

Pentixapharm erwartet 2026 nur noch 13 Mio. Euro Verlust statt bislang 21,6 Mio. Euro. Grund sind unter anderem um rund 3 Mio. Euro ins Jahr 2027 verschobene Kosten für die PANDA-Phase-III-Studie. Deren Start verzögert sich: Der erste Patient soll im ersten Quartal 2027 statt im zweiten Halbjahr 2026 aufgenommen werden. Die Finanzierung reicht unverändert bis 2028. ■ |transkript

400 Mio. US-Dollar upfront zahlt Roche an chinesische Hansoh

Roche setzt weiter auf China. Die Schweizer vereinbaren mit Hansoh Pharma eine vertiefte ADC-Partnerschaft mit bis zu 15 Mrd. US-Dollar an Meilensteinen plus Lizenzgebühren. Das geschieht, während Peking den Abfluss biomedizinischer Schlüsseltechnologien stärker kontrollieren will, um einen Ausverkauf zu verhindern. Das Dealvolumen mit China steigt weiter stark an. ■ |transkript