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Merck KGaA und Saturnus Bio kooperieren
Die Merck KGaA vereinbarte eine strategische Forschungskollaboration mit Saturnus Bio, einer Versant-Ventures-Gründung. Die Unternehmen planen ein grundlegendes Portfolio auf dem Gebiet seltener genetisch bedingter Kardiomyopathien. Merck zahlte 50 Mio. USD und hält damit eine Minderheitsbeteiligung an Saturnus. Beim Erreichen bestimmter Meilensteine fließt mehr Geld. ■
Kapitalerhöhung über 50 Mio. USD für Sophia Genetics
Sophia Genetics (Boston/Rolle (CH) platziert 10,53 Millionen Aktien zu je 4,75 USD und will rund 50 Mio. USD einnehmen. Konsortialbanken erhalten zudem eine Kaufoption für weitere 1,58 Millionen Aktien. Außerdem wird Präsident Ross Muken wird neuer CEO des Unternehmens, das KI-getriebene Präzisionsmedizin für die Onkologie und seltene Erkrankungen entwickelt. ■
Völlig schwerelos…: SPRIND startet Weltraum-Challenge für Biotech
Die Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND) startet die Orbital BioWorks Challenge. Europäische Teams können bis zu 1,65 Mio. Euro Förderung erhalten, um Biotech- und Pharmaanwendungen für die Schwerelosigkeit zu entwickeln. Zusätzlich finanziert SPRIND den Zugang zur kommerziellen Raumstation Haven-1, die vom US-Unternehmen VAST betrieben werden wird. ■
NGT-Reform der EU nur noch eine Abstimmung entfernt
Die Verordnung zu den neuen genomischen Techniken (NGT) hat im Umweltausschuss (ENVI) des Europäischen Parlaments eine deutliche Zustimmung erhalten. Die 37 Änderungsanträge wurden abgelehnt, der im Trilog ausgehandelte Kompromisstext wurde mit 56 Ja- gegen 32 Nein-Stimmen angenommen. Die Schlussabstimmung im Plenum des Europäischen Parlaments erfolgt am 17. Juni. ■
Präzisionspsychotherapeutika: 50 Mio. US-Dollar für HMNC
HMNC Brain Health hat eine erste Tranche seiner Series-B-Finanzierung über 50 Mio. US-Dollar abgeschlossen. Hauptinvestor ist MEDICE, das zugleich die europäischen Vermarktungsrechte für den Ketamin-Kandidaten KET01 erhält. Die Mittel sollen die klinische Entwicklung der Pipeline finanzieren. Die Münchner HMNC verfolgt seit Jahren Ansätze der Präzisionspsychiatrie. ■
Bayer eröffnet zweites Innovationszentrum in China
Bayer baut sein Innovationsnetzwerk in China aus und hat in der Provinz Shandong sein zweites China Center of Innovation and Partnership (CCIP) eröffnet. Gemeinsam mit Industrie- und Forschungspartnern sollen neue Self-Care-Produkte für Haut- und Verdauungsgesundheit entwickelt werden. Das erste Innovationszentrum in China hatte Bayer 2024 in Shanghai eröffnet. ■
Idorsia sichert sich Finanzierung bis 2028
Die Schweizer Idorsia (Basel) hat die Finanzierungsstruktur neu geordnet und sich mit einer neuen Kreditvereinbarung über bis zu 250 Mio. Franken zusätzlichen Spielraum verschafft. Ein erster Kreditrahmen von 150 Mio. Franken dient der Ablösung bestehender Verbindlichkeiten. Nach Angaben des Unternehmens sei damit die Finanzierung bis weit ins Jahr 2028 gesichert. ■
AC Immune AG: 4 Mio. US-Dollar für Parkinson-Impfstoff
AC Immune erhält von der Vijay and Marie Goradia Charitable Foundation einen Forschungszuschuss über 4 Mio. US-Dollar. Das Geld soll die Verlängerung des laufenden Phase-II-Teils der VacSYn-Studie mit dem Parkinson-Impfstoff ACI-7104 um weitere zwei Jahre finanzieren. „ACI-7104 zeigt in klinischen Studien vielversprechende Ergebnisse“, freut sich CEO Andrea Pfeifer. ■
T-CURX startet erste klinische Studie mit CAR-T-Zelltherapie
Die Würzburger CAR-T-Firma T-CURX hat von Swissmedic die Genehmigung für ihre erste klinische Studie erhalten. In der Phase I-Studie wird die nicht-viral hergestellte CAR-T-Zelltherapie TCX-001 gegen das Zielprotein Siglec-6 bei Patienten mit rezidivierter oder refraktärer akuter myeloischer Leukämie (AML) und chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) getestet. ■
Veraxa schafft es mit einem SPAC an die US-Börse
Die Heidelberger Veraxa Biotech mit CEO Christoph Antz startet heute an der Nasdaq (Ticker: VRXA). Der Börsengang per SPAC-Fusion bringt dem Unternehmen bis zu 77,5 Mio. US-Dollar frisches Kapital. Veraxa entwickelt mit der BiTAC-Plattform neuartige bispezifische Krebsmedikamente für solide Tumoren und will die Mittel in die klinische Entwicklung investieren. ■
