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Evonik baut GMP-Anlage für Lipidumhüllung von Medikamenten in Vancouver
Evonik investiert mehr als 150 Mio. kanadische Dollar (93 Mio. Euro) in eine neue GMP-Anlage für lipidbasierte Wirkstoffabgabe in Vancouver. Damit sollen sich die Produktionskapazitäten für pharmazeutische Produkte verdreifachen. Kanadas Regierung unterstützt das Projekt mit bis zu 68 Mio. kanadischen Dollar (42 Mio. Euro). Produktionsstart ist geplant für Ende 2029. ■
Genentech/Roche verstärkt ADC-Kooperation mit DualityBio (China)
45 Mio. US-Dollar zahlt Roche/Genentech vorab an DualityBiofür die Rechte an neuen Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (ADCs) mit neuen Wirkstoff-Payloads aus der chinesischen DUPAC-Plattform. Diese sollen ADC-Resistenzen überwinden, wenn Tumore nicht mehr auf Topoisomerase-I-Inhibitoren ansprechen. Der Deal umfasst potenzielle Meilensteine von mehr als 1 Mrd. US-Dollar. ■
BioNTech sieht keine Anti-Krebs-Wirkung mit mRNA alleine
BioNTech beendet eine mRNA-Studie bei Darmkrebs frühzeitig und kassiert damit einen Rückschlag für den Ansatz von mRNA als Monotherapie. Anders als Konkurrent Moderna setzt BioNTech in diesem Fall nicht auf eine Kombination mit einem Checkpoint-Inhibitor, die Ergebnisse sind nicht vergleichbar. Nach dem jüngsten Kursanstieg gab die BioNTech-Aktie wieder deutlich nach. ■
CEPI finanziert Ebola-Impfstoff made in Berlin
CEPI stellt dem ägyptischen Biopharmaunternehmen Minapharm bis zu 16,5 Mio. US-Dollar für die Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Bundibugyo-Ebolavirus zur Verfügung. Der von der Berliner Minapharm-Tochter ProBioGen entwickelte Kandidat basiert auf der MVA-CR19-Plattform und ist der bisher fünfte von CEPI geförderte Kandidat als Reaktion auf den aktuellen Ausbruch. ■
Heidelberg Pharma startet Kombinationsstudie mit HDP-101 in China
Heidelberg Pharma hat von der chinesischen Arzneimittelbehörde NMPA die Genehmigung für eine Phase Ib/II-Studie mit dem BCMA-gerichteten ADC HDP-101 erhalten. Gemeinsam mit Partner Huadong Medicine wird die Kombinationstherapie bei vorbehandelten Patienten mit rezidiviertem/refraktärem Multiplem Myelom untersucht. Huadong übernimmt Entwicklung und Kosten in China. ■
HepaRegeniX erhält Orphan-Drug-Status für Darizmetinib
Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat Darizmetinib (ehemals HRX215) von HepaRegeniX (Tübingen) den Orphan-Drug-Status zur Prävention von Leberversagen nach größeren Leberresektionen erteilt. Der MKK4-Inhibitor soll die Regeneration der Leber fördern. Eine zweite Phase Ib/IIa-Studienphase mit größeren Resektionen soll im dritten Quartal 2026 starten. ■
Immatics holt sich wieder einmal 150 Mio. US-Dollar
Die Tübinger Immunonkologiefirma Immatics nimmt mit einer Kapitalerhöhung brutto 150 Mio. USD ein. Das Unternehmen platziert 12,95 Millionen Aktien zum Stückpreis von 8,69 USD sowie vorfinanzierte Warrants auf weitere 4,32 Millionen Aktien. Der Abschluss ist für den 26. August geplant. Zudem besteht eine Mehrzuteilungsoption über bis zu 2,59 Millionen weitere Aktien. ■
Roche kauft Adipositas-Kandidaten aus Südkorea zu
Roche lizenziert von der südkoreanischen Hanmi Pharm die weltweiten Rechte außerhalb Südkoreas am Adipositas-Kandidaten HM17321. Hanmi erhält 190 Mio. US-Dollar upfront; inklusive Entwicklungs-, Zulassungs- und Vertriebsmeilensteinen kann der Deal die Summe von bis zu 2,3 Mrd. US-Dollar erreichen. HM17321 soll Gewichtsverlust bei Erhalt der Muskelmasse ermöglichen. ■
Neuer Qiagen-CEO Jon Pratt ist erfahrener LifeSciences-Manager
QIAGEN bekommt zum 1. September einen neuen CEO: Jonathan M. „Jon“ Pratt übernimmt den Posten von Thierry Bernard, der bis Jahresende den Übergang begleitet. Pratt war zuletzt CEO der Filtration Group und zuvor unter anderem bei Waters, Beckman Coulter Life Sciences und Pall tätig. Der Manager bringt mehr als 25 Jahre Life-Sciences-Erfahrung mit. ■
Fortschritt bei Verknüpfung von ADC mit Oligonukleotid (AOC)
VERAXA Biotech und Secarna Pharmaceuticals melden einen Forschungsmeilenstein ihrer AOC-Allianz. Ein erster in vitro-Test zeigte, dass ein aus beiden Technologien entwickeltes Antikörper-Oligonukleotid-Konjugat (AOC) wirksamer war als das unkonjugierte Oligonukleotid. Nun wollen die Partner die Zusammenarbeit zur Entwicklung zielgerichteter Therapien fortsetzen. ■
