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Eppendorf hilft Dubai bei Verbrechensaufklärung

Die Hamburger Eppendorf Gruppe kooperiert mit der Dubai Police bei der Verbrecherjagd. Im Rahmen der Zusammenarbeit werden automatisierte Liquid-Handling-Plattformen in die Arbeitsabläufe der forensischen Untersuchungen integriert. Ziel sind schnellere Analysen, höhere Präzision und effizientere kriminaltechnische Auswertungen zur Unterstützung der Justiz. |transkript

Ethris kooperiert enger mit Deutschem Zentrum für Infektionsforschung

Ethris und das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) starten eine strategische Kooperation zur Entwicklung mRNA-basierter Impfstoffe gegen ein breites Spektrum von Krankheitserregern. Ethris steht mit der stabilisierten mRNA- und LNP-Plattforme selbst in der Phase 2a, DZIF bringt Infektionsexpertise ein. Die Impfstoffproduktion erfolgt zusammen mit Evonik. |transkript

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Millionenförderung für Wiener nagene

Das Wiener Biotech-Unternehmen nagene GmbH erhält 1,5 Mio. Euro Förderung von der Forschungsgemeinschaft (FFG) für die Entwicklung einer zellfreien, enzymatischen DNA-Syntheseplattform. Ziel ist die schnellere, sauberere Herstellung hochreiner DNA für Gentherapien, Zelltherapien und Impfstoffe – ohne bakterielle Fermentation und deren regulatorische Hürden. |transkript

Novartis blickt auf hohen Gewinn für 2025 und rechnet mit Dämpfer

Novartis hat 2025 den Gewinn auf 17,4 Mrd. US-Dollar gesteigert und die Dividende erhöht. Im Schlussquartal flaute das Wachstum jedoch spürbar ab, vor allem wegen Umsatzerosionen durch Nachahmerprodukte. Für 2026 stellt der Pharmakonzern einen verhaltenen Ausblick in Aussicht. Der CEO erhält einen Riesenbonus der zusammen mit der hohen Marge für Diskussionen sorgt. |transkript

Sartorius: deutliches Umsatzwachstum auf 3,5 Mrd. Euro

Sartorius ist 2025 klar auf den Wachstumspfad zurückgekehrt: Getrieben vom margenstarken Verbrauchsmaterialgeschäft steigerte der Life-Science-Konzern Umsatz und Profitabilität deutlich. Bei Bioprozess-Anlagen zeigen Investoren noch immer Zurückhaltung. Die Strategie fokussiert weiterhin auf Bioprozesstechnologien, organisches Wachstum und gezielte Investitionen. |transkript

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Vetter investiert Millionen im Saarland

Mit rund 480 Mio. Euro investiert die Ravensburger Vetter Pharma in einen neuen Standort in Saarlouis. Auf dem früheren Gelände eines Autobauers soll bis 2031 eine hochmoderne Produktionsstätte für injizierbare Arzneimittel entstehen. Dies gebe Perspektiven für bis zu 2.000 Arbeitsplätze und gilt laut Landespolitik als Signal für den Strukturwandel im Saarland. |transkript

Roche trumpft mit Geschäftszahlen 2025 auf

Roche berichtet positive Geschäftszahlen für 2025. Der Umsatz steigt währungsbereinigt um 7% auf 61,5 Mrd. CHF und um 13% beim Gewinn. Mit vielen eigenen, aber auch zugekauften Innovationen in Pharma und Diagnostik können Patentabläufe kompensiert und neue Felder beschritten werden. Die späte Pipeline ist sehr gut gefüllt, mehrere Zulassungen stehen in Aussicht. |transkript

Pharmalogistiker Complex Pharmaceuticals baut in Region Wien

Complex Pharmaceuticals startet den Bau eines hochmodernen Produktions- und Verpackungswerks in Traiskirchen bei Wien. Ab Ende 2026 sollen dort Arzneimittel hergestellt und sekundär verpackt werden. Bis 2028 entstehen über 60 Arbeitsplätze heißt. Produktionskompetenz nach Europa zurückzuholen und die Versorgung zu stärken, schreibt sich das Start-up auf die Fahnen. |transkript

Genome Editing einen Schritt vor Zulassung

Die geplanten EU-Reformen der Gentechnikregeln kommen voran: Der Umweltausschuss des Europaparlaments stimmte der vorliegenden Einigung zu. Bei CRISPR/Cas entfällt Prüfung und Kennzeichnung, bei stärkeren Genommodifizierungen gelten weiter strenge Auflagen. Der selbe Ausschuss hatte schon 2024 so abgestimmt. Entscheiden wird das Parlament in wenigen Wochen. |transkript

Milliardendeal: Rekombinasen aus Dresden interessieren Eli Lilly

Seamless Therapeutics aus Dresden startet mit Eli Lilly eine globale Forschungskooperation zur Entwicklung von Gentherapien gegen genetisch bedingten Hörverlust. Grundlage ist eine Gene-Editing-Plattform mit spezifischen Rekombinasen, die an der TU Dresden unter Frank Buchholz erforscht wurden. Für Seamless sind bei Erfolg bis zu 1,1 Mrd. US-Dollar möglich. |transkript