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Evonik krempelt Innovations-Strukturen um

Der Chemiekonzern Evonik richtet seine Forschung neu aus: Die nun „Innovation Factory“ genannte Einheit ersetzt die bisher Creavis genannte und soll Innovationen schneller in Anwendungen bringen, nämlich binnen fünf Jahren zur Marktreife. Schwerpunkte seien Biopolymere, Rhamnolipide und AEM-Membranen für grünen Wasserstoff sowie eine stärkere globale Vernetzung. |transkript

Messe analytica in München eröffnet: Unsicherheit bleibt Thema

Zwar rechnet die Messeleitung der als Weltleitmesse geführten Schau von Labor- und Analysetechnologien mit über 34.000 Besuchern. Doch die Geschäfte der Aussteller und der Branche insgesamt werden wohl davon keinen gewaltigen Schub erwarten können, denn aufgrund der globalen Lage herrscht bei allen Beteiligten große Zurückhaltung bei teuren Investitionen. |transkript

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Borreliose-Impfung von Valneva zündet nicht

Obwohl die Wirksamkeit eines von Valneva und Pfizer gemeinsam entwickelten Impfstoffes gegen Borreliose/Lyme bei über 70% liegt, hat die Börse eine klare Meinung zu einem nicht erreichten primären Endpunkt: die Valneva-Aktie rauscht in die Tiefe. Dennoch glaubt Pfizer an eine Zulassung in den USA und betreibe diese weiter, heißt es. Die Hoffnung stirbt zuletzt. |transkript

Verovaccine erhält positives EMA-Voting für Blauzungen-Vakzin

Die Verovaccines GmbH (Halle/Saale) hat von der EMA eine positive Stellungnahme für VeroBlue-3 gegen das Blauzungenvirus Typ 3 erhalten. Der Impfstoff ist der erste Vertreter einer neuen Klasse, entwickelt auf Basis der firmeneigenen „Unified Vaccine Platform“. Diese soll eine schnellere und kosteneffiziente Entwicklung und Produktion ermöglichen. |transkript

US-BARDA kooperiert mit Just Evotec Biologics in Pandemievorsorge

Die Evotec-Tochter Just – Evotec Biologics wurde von der US-amerikanischen Biomedical Advanced Research and Development Authority (BARDA) ausgewählt, um die Produktion von Antikörpern gegen Ebola- und Sudan-Viren zu optimieren. Ziel des mehrjährigen Projekts in der Größenordnung von 10 Mio. US-Dollar ist eine skalierbare, kosteneffiziente Herstellung. |transkript

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Milliardendeal: Novartis kauft frühen Kinaseinhibitor

Die Schweizer Novartis übernimmt für bis zu 3 Mrd. Dollar einen PI3Kα-Inhibitor von Synnovation Therapeutics (USA), die erst 2024 gegründet wurde. Der Wirkstoff SNV4818 soll gezielt Mutationen bei HR+/HER2- Brustkrebs adressieren und besser verträglich sein. Der Deal stärkt die Onkologie-Pipeline und erweitert den Fokus auf präzisionsmedizinische Kombinationstherapien |transkript

Kapitalerhöhung bei Marinomed wegen Verzögerungen bei Unither

Die Marinomed Biotech AG (Österreich) erhöht kurzfristig ihr Kapital gegen Bareinlage mit Bezugsrecht. Das Grundkapital steigt damit auf rund 2,3 Mio. Euro durch neue Aktien (1 Euro je Aktie). Aktionäre erhalten Bezugsrechte im Verhältnis 4:1 zum Preis von 14 Euro je Aktie. Ziel ist ein Bruttoerlös von mindestens 2 Mio. Euro. Der Kapitalbedarf sei vorübergehend. |transkript

Neue Biosimilarpartnerschaft für den DACH-Raum

HAL Allergy und Advanz Pharma starten eine mehrjährige Vertriebspartnerschaft für Deutschland und Österreich. Ziel ist ein besserer Zugang zu modernen, wirtschaftlichen Biosimilars in Dermatologie, Pneumologie und Allergologie. Beide bündelten damit ihre Stärken, um Versorgungslücken zu schließen und biologische Therapien nachhaltiger in der Praxis zu verankern. |transkript

R-Pharm in Bayern läuft mit Russland-Sanktionen in Insolvenz

Die R-Pharm Germany GmbH aus Bayern hat ein vorläufiges Insolvenzverfahren beantragt. Hauptgrund sind Russland-Sanktionen, die Zahlungen und Geschäfte stark beeinträchtigen. Rund 300 Beschäftigte erhielten teils monatelang kein Gehalt. Der Betrieb einer ehemaligen Produktionsstätte von Pfizer im Allgäu läuft eingeschränkt weiter, ein Verwalter prüft Sanierungschancen. |transkript

BIO Deutschland: EU Biotech Act ja bitte, aber bitte mehr

BIO Deutschland fordert, den geplanten EU Biotech Act entschlossen umzusetzen, um Europas Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Prioritäten sind schnellere Studien, bessere Scale-up-Finanzierung, modernisiertes Beihilferecht und innovationsfreundliche Regulierung. Kritik gibt es am Ausschluss von Novel Food aus Reallaboren – hier sieht der Verband Nachbesserungsbedarf. |transkript