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BIO Deutschland: EU Biotech Act ja bitte, aber bitte mehr

BIO Deutschland fordert, den geplanten EU Biotech Act entschlossen umzusetzen, um Europas Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Prioritäten sind schnellere Studien, bessere Scale-up-Finanzierung, modernisiertes Beihilferecht und innovationsfreundliche Regulierung. Kritik gibt es am Ausschluss von Novel Food aus Reallaboren – hier sieht der Verband Nachbesserungsbedarf. |transkript

Neuer BMS-Meilenstein: Evotec erhält 10 Mio. US-Dollar

Und wieder klingelt die Meilensteinkasse: Evotec erhält von Bristol Myers Squibb 10 Mio. US-Dollar nach dem Start einer Phase I-Studie gegen fortgeschrittenen Nierenkrebs. Der Studienbeginn markiert den ersten klinischen Meilenstein der Protein-Degradation-Partnerschaft. Die Onkologieplattform tritt damit in die Klinik ein und belegt damit das Hamburger Know-how. |transkript

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Sandoz verstärkt Pipeline durch Kooperation mit Samsung Bioepis

Sandoz kooperiert mit Samsung Bioepis bei bis zu fünf Biosimilars. Sandoz erhält exklusive Vermarktungsrechte (außer in Teilen Asiens), Samsung Bioepis übernimmt Entwicklung und Produktion. Die Pipeline könnte auf bis zu 32 Wirkstoffe wachsen und die Marktposition weiter stärken. Sandoz und Samsung entwickeln schon bisher einige gemeinsame Biosimilarprojekte. |transkript

Formycon regelt Marktzugang mit Originalherstellern von Eylea

Formycon und Partner Klinge haben mit Regeneron und Bayer einen Patentstreit um Eylea-Biosimilars beigelegt. Die Vereinbarung ermöglicht den Marktstart von AHZANTIVE und Baiama ab Mai 2026 in Europa sowie weiteren Regionen. Bereits zuvor war der US-Start für Q4 2026 gesichert. Formycon sieht darin einen wichtigen Schritt für den Marktzugang und Wachstum. |transkript

Golden Helix kooperiert über ganz Österreich mit der Humangenetik

Ein Verbund der österreichischen humangenetischen Labore kooperiert mit Golden Helix Inc. (USA), um die genomische Medizin voranzutreiben. Sechs Zentren integrieren NGS-Technologien in standardisierte klinische Abläufe, etwa für Krebs- und Erbkrankheiten. Die mehrjährige Partnerschaft soll damit Diagnostik, Forschung und personalisierte Medizin landesweit stärken. |transkript

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Meilensteinzahlung von Huadong an Heidelberg Pharma

Heidelberg Pharma erhält eine Meilensteinzahlung vom Partner Huadong Medicine, nachdem in China der erste Patient in einer Phase I-Studie mit dem ADC-Kandidaten HDP-101 dosiert wurde. Die Studie untersucht Sicherheit und Wirksamkeit bei multiplem Myelom und markiert den Start der klinischen Entwicklung in Asien. CEO Dr. Liu kam im November von Huadong zum Unternehmen. |transkript

Schneller Chefwechsel bei Idorsia

Beim Basler Biotech-Unternehmen Idorsia kommt es zu einem überraschenden Führungswechsel: CEO Srishti Gupta tritt nach weniger als einem Jahr zurück und verlässt auch den Verwaltungsrat. Übergangsweise übernimmt Gründer Jean-Paul Clozel erneut das operative Geschäft, während die Suche nach einer Nachfolge läuft. Der taumelnde Kurs wird dadurch nicht gerade stabiler. |transkript

US-Eigner planen kräftige Einschnitte bei Lübecker Euroimmun

Beim Labordiagnostik-Spezialisten Euroimmun stehen nach Angaben des Betriebsrats größere Einschnitte bevor. Im Zuge des Umstrukturierungsprogramms „Next Level Euroimmun“ könnten bis zu 550 der rund 2.150 Stellen in und um Lübeck wegfallen. Das Unternehmen gehört seit 2018 zum US-Konzern PerkinElmer, der Euroimmun damals für 1,2 Mrd. Euro übernommen hatte. |transkript

Konsortium MikrobiomProCheck erhält 3,4 Mio. Euro von NRW und EU

MikrobiomProCheck untersucht das Darmmikrobiom mit Hilfe von KI als Schlüssel für personalisierte Therapien bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED). Das Konsortium besteht aus dem Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften (ISAS), den Universitäten Bonn, Bielefeld und Duisburg‑Essen sowie Biofidus AG und der Lead Discovery Center GmbH. |transkript

InflaRx bekommt roten Brief von Nasdaq

Das Jenaer Biopharma-Unternehmen InflaRx (Nasdaq: IFRX) hat eine Benachrichtigung der Nasdaq erhalten, weil der Aktienkurs 30 Handelstage in Folge unter dem Mindestkurs von 1,00 US-Dollar schloss. Das Unternehmen hat nun bis zum 7. September 2026 Zeit, die Anforderung zum Fortbestehen der Notierung wieder zu erfüllen. Der Handel der Aktie ist vorerst nicht betroffen. |transkript