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Bei BB Biotech sprudelt der Gewinn

Die BB Biotech AG hat im Geschäftsjahr 2025 einen Gewinn von 578 Mio. Franken erzielt. Das geht aus noch ungeprüften konsolidierten Zahlen hervor und bedeutet eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr (2024: CHF 76 Mio.). Das Ergebnis spiegele vor allem die positive Aktienkursentwicklung der Portfoliounternehmen wider. Ende Februar gibt es offizielle Zahlen. |transkript

MLM Labs baut die Laborkapazitäten im südlichen Afrika stark aus

Cytespace Africa Laboratories, Teil der ursprünglich aus Deutschland stammenden MLM Medical Labs, hat seine molekulare Testkapazität in Südafrika deutlich ausgebaut. Mit mehreren Roche-cobas-Systemen wurde mittlerweile der PCR-Durchsatz verdreifacht. Die Erweiterung unterstütze nun klinische Studien zu HIV, Hepatitis, STIs und weiteren Infektionen in Subsahara-Afrika. |transkript

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Bayer: Augen-Zelltherapie von BlueRock erhält Orphan-Drug-Status

Die FDA hat dem Zelltherapie-Kandidaten OpCT-001 von BlueRock Therapeutics, einer 100%igen Bayer-Tochtergesellschaft den Orphan-Drug-Status zur Behandlung von Retinitis pigmentosa erteilt. Die iPSC-basierte Therapie wird in einer Phase I/IIa-Studie geprüft und soll verlorene Photorezeptorzellen ersetzen. Der Status unterstützt die weitere klinische Entwicklung. |transkript

Rentschler: Umbau in der Chefetage

Die Laupheimer CDMO Rentschler Biopharma SE gibt einen größeren Umbau an der Firmenspitze bekannt. CEO Benedikt von Braunmühl scheidet aus dem Vorstand aus, zudem teilte auch COO Christiane Bardroff ihren Abschied für das erste Quartal mit. Während für sie bereits eine Nachfolge gefunden sei, übernimmt Aufsichtsrat Prof. Dr. Uwe Büchler den CEO-Posten interimistisch. |transkript

Antibiotikafirma smartbax füllt Pipeline auf

Die smartbax GmbH hat von der Aicuris AG einen antibakteriellen Leitkandidaten gegen gramnegative Erreger einlizenziert. Die neue Wirkstoffklasse blockiert erstmals einen Schritt der LPS-Biosynthese und damit der Zellwandbildung. In Tests hat die Substanz gegen multiresistente WHO-Prioritätspathogene gewirkt. Nun soll das Potential zur oralen Gabe untersucht werden. |transkript

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Unruhe und Aggression von Alzheimer-Patienten im Fokus

Die Heidelberger Exciva GmbH hat eine Serie B-Finanzierung mit 51 Mio. Euro und neuen Investoren abgeschlossen. Mit dem Kapital will das Unternehmen sein Leitprojekt Deraphan in eine Phase II-Studie zur Behandlung von Agitation bei Alzheimer-Patienten bringen. Der Fokus liegt auf für Patienten, Angehörige und Pflege belastenden neuropsychiatrischen Begleitsymptomen. |transkript

Seedfinanzierung für Dresdener Cancilico

Das KI-Diagnostik-Start-up Cancilico, Dresden, erhält in der Seed-Finanzierung über 2,5 Mio. €. Investoren sind HTGF, TGFS und Family Offices. Mit dem Kapital soll die KI-Software MyeloAID als Standardwerkzeug in der Blutkrebsdiagnostik etabliert werden. Die plattformunabhängige Lösung analysiert Knochenmarkproben präzise und unterstützt bei Mangel an Fachpersonal. |transkript

Mehr Organoide in einem Test: FluoSphera erhält Finanzierung

Das Genfer Biotech-Startup FluoSphera hat 1,15 Mio. CHF eingesammelt. Mit seiner humanbasierten In-vitro-Plattform lassen sich Wirkstoffeffekte realitätsnäher und früher testen. Die Spezialität von FluoSphera ist die multiparallele multi-organoide Untersuchung von Gewebemodellen. Das Kapital hilft beim weiteren Ausbau der Kapazitäten und der Bildanalyse. |transkript

Österreich setzt auf neun Schlüsselindustriebereiche

Die österreichische Regierung präsentierte ihre Industriestrategie bis 2035: Kern sind ein subventionierter Industriestrompreis ab 2027 und 2,6 Mrd. € Investitionen in neun Schlüsselbereiche: KI & Daten, Chips, Robotik/Produktion, Quantentech & Photonik, Advanced Materials, Life Sciences & Biotechnologie, Energie & Umwelt, Mobilität sowie Luft- und Raumfahrt. |transkript

InSphero schließt Übernahme von Doppl SA ab

Die InSphero AG, Schweizer Spezialist für 3D-zellbasierte Assays und Organ-on-Chip-Systeme, hat die im November angekündigte Übernahme der Lausanner DOPPL SA nun abgeschlossen. Mit der Integration der Gri3D®-Organoid-Technologie stärke InSphero seine Position als umfassendster Anbieter fortschrittlicher 3D-In-vitro-Modelle für Wirkstoffforschung und Sicherheitstests. |transkript