Resolve Biosciences sichert sich 71 Mio. US-Dollar

Patient Square Capital führte die Serie-B-Finanzierung mit an. Daneben umfasst sie auch eine Beteiligung von EDBI, Alafi Capital und der NRW.BANK sowie von anderen bestehenden Investoren. Die Mohnheimer Resolve Biosciences hat nun insgesamt mehr als 100 Mio. Dollar eingeworben.

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Die Finanzierung folgt auf die Markteinführung der Technologie zur höchstauflösenden Darstellung der subzellulären, Einzelmolekül- und räumlichen Biologie. Diese "spatial omics-technology" genannten Analysemethoden verbinden diverse molekulare Einblicke zu einem ganzen Bild auf einem Ausschnitt einer Zelle, eines Gewebes oder eines ganzen (kleineren) Organismus.

"Die räumliche Biologie wird weithin als das bedeutendste neue Gebiet der Biowissenschaften angesehen", sagte Laura Furmanski, PhD, Partnerin und Leiterin von Patient Square Insights bei Patient Square Capital. "Resolve öffnet die Tür zu einer Welle wissenschaftlicher Erkenntnisse, die unser Verständnis von Krankheiten neu definieren und zu neuen Therapien und verbesserten Patientenergebnissen führen werden."

In den vergangenen Monaten wurde der Workflow in einer wachsenden Zahl führender europäischer und nordamerikanischer Labore installiert, darunter das VIB (Vlaams Instituut voor Biotechnologie) in Belgien, das Novo Nordisk Foundation Center an der Universität Kopenhagen, das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), das Stanford Medicine Department of Genetics und das European Spatial Biology Center in Belgien.

"Wie wir durch unser Dienstleistungsgeschäft und in jüngster Zeit durch unsere in Kundenlabors installierten Workflows gesehen haben, setzt unsere vollautomatische Molekularkartographie-Plattform einen neuen Standard für subzelluläre räumliche Analysetechnologie", sagte Jason T. Gammack, Mitbegründer und CEO von Resolve Biosciences. "Diese Serie-B-Finanzierung ist eine weitere starke Bestätigung für unsere Mission, unsere Technologie und unser Team."

Mitgründer und heutiger Aufsichtsratsvorsitzender Peer Schatz zeigte sich von der rasanten Entwicklung, die die in Mohnheim sitzende Firma genommen hat, schwer beeindruckt: "Dies ist eine fantastische und seltene Gelegenheit, einen großen und so positiven Einfluss auf die Zukunft von Wissenschaft und Medizin zu haben – ich freue mich auf die nächsten Kapitel dieser spannenden Reise."

In der Sommerausgabe des European Biotechnology News Magazine wurde das Feld der "spatial omics" ausführlich beschrieben.

Milliarden-Spin-off von Numab geht an Johnson&Johnson

Die Schweizer Numab AG verkauft ihren Phase-I bispezifischen Antikörper NM26 über ein Spin-off (Yellow Jersey Therapeutics) zu 100% und für 1,25 Mrd. US-Dollar an Johnson & Johnson. Der mit dem japanischen Kooperationspartner Kaken Pharma entwickelte Antikörper gegen IL4Ra und IL31 wird in der atopischen Dermatitis erprobt. Auch Anteilseigner HBM Ventures profitiert.

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