Indegene baut europäische Präsenz mit zentraler Niederlassung in Frankfurt aus

Die auf die Vermarktung von Life-Sciences-Produkten spezialisierte Indegene hat die neue zentrale Niederlassung für den europäischen Raum in Frankfurt am Main eröffnet.

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Neben den Top-20 Pharmaunternehmen, von denen Indegene nach eigenen Angaben 19 zum Kundenkreis zählt, blicken die Vermarktungsspezialisten auch auf die "emerging biotechs". Nach eigenen Untersuchungen schätzt Indegene nämlich, dass rund 60% der in den kommenden 5 Jahren von der FDA zugelassenen Wirkstoffe von kleinen und mittelständischen Biotechnologieunternehmen stammen werden.

Je stärker deren digital unterstützte Kompetenz sei, die Vermarktung auch mit eigenen Kräften zu stemmen, um so größer sei der Wert, der in diesen Biotechnologieunternehmen verbleibe. Dies gelte selbst, wenn auf dem Weg zur Zulassung wegen des hohen Kapitalbedarfs Kooperationen mit großen Pharmaunternehmen oder auch Abtretung von Vermarktungsregionen stattfinden müssten. So schätzen die Expertenteams von Indegene die Lage und das Zusammenspiel im Innovationsökosystem der zukünftigen Therapeutika ein. „Deutschland ist ein ‚Key Market‘ für Life-Sciences-Unternehmen in Europa. Der Umfang und das Tempo der Innovation sowie die vorhandene Qualifikation der Talente sind unglaublich“, sagte Manish Gupta, Chairman und CEO von Indegene. „Mit dieser neuen zentralen Struktur in Deutschland können wir noch effektiver mit unseren Kunden zusammenarbeiten und gemeinsam neue digitale Innovationen hervorbringen.“

Mit Standorten in UK, Irland und der Schweiz verfügt Indegene bereits über eine bedeutende Präsenz in Europa. Indegene unterstützt viele führende Life-Sciences-Kunden in der Region. „Während der letzten drei Jahren hat Indegene uns dabei geholfen, unsere Go-to-Market-Aktivitäten umzugestalten und eine bessere Ansprache von Ärzten und Patienten durch agilere, datengesteuerte Omnichannel-Methoden zu ermöglichen. Die Expertise im Life-Sciences-Bereich und der digitale Ansatz helfen uns, die Markteinführungszeit zu verkürzen und eine bessere Konsistenz unserer kommunizierten Botschaften weltweit zu erreichen“, sagte Dr. Michael Kurr, Global Head of Go-to-Market Services, Boehringer Ingelheim.

Auch wenn es immer häufiger knirscht im deutschen Gesundheitssystem, wird erwartet, dass die Ausgaben für Arzneimittel in Deutschland von cirka 64 Mrd. Euro im Jahr 2021 auf 76 bis 96 Mrd. Euro bei einer Wachstumsrate von 4,5 bis 7,5 % (2022 bis 2026) steigen werden.

Milliarden-Spin-off von Numab geht an Johnson&Johnson

Die Schweizer Numab AG verkauft ihren Phase-I bispezifischen Antikörper NM26 über ein Spin-off (Yellow Jersey Therapeutics) zu 100% und für 1,25 Mrd. US-Dollar an Johnson & Johnson. Der mit dem japanischen Kooperationspartner Kaken Pharma entwickelte Antikörper gegen IL4Ra und IL31 wird in der atopischen Dermatitis erprobt. Auch Anteilseigner HBM Ventures profitiert.

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