Kinarus Therapeutics meldet Konkurs an

Der Verwaltungsrat der Schweizer Kinarus Therapeutics Holding AG hat in dieser Woche beschlossen, beim zuständigen Gericht in Basel Konkurs anzumelden.

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Mitte Mai dieses Jahres hatte Kinarus die Unterzeichnung einer Vereinbarung über ein strategisches Wandeldarlehen in Höhe von 1,5 Mio. CHF durch ChaoDian (Hangzhou) Investment Management Co. bekannt gegeben, einer Investmentgesellschaft mit Sitz in Hangzhou City, China (CDIM). Das Darlehen sollte die Finanzsituation von Kinarus stärken. Der Darlehensvertrag sah vor, dass CDIM den Schweizern ein nachrangiges Darlehen in Höhe von 1,5 Mio. CHF für eine feste Laufzeit von drei Jahren zinslos gewährt. Die Great Health Companion Group Ltd (GHCG), eine Tochtergesellschaft der Hakim Unique Group, hatte CDIM bei Kinarus eingeführt.

Nun vermeldete Kinarus, dass das Geld bisher nicht an das Unternehmen überwiesen wurde und es auch keine Anzeichen dafür gibt, dass die Mittel an Kinarus ausgezahlt werden. Trotz intensiver Bemühungen des Verwaltungsrates um alternative Finanzierungslösungen gäbe es keine Anzeichen dafür, dass die Liquidität des Unternehmens in einem angemessenen Zeitraum sichergestellt werden könne. Daher habe der Verwaltungsrat beschlossen, beim zuständigen Gericht in Basel den Konkurs zu beantragen.

Die Kinarus Therapeutics Holding AG wurde 2017 gegründet und ist spezialisiert auf die Entwicklung neuartiger Therapeutika zur Behandlung von Virus-, Atemwegs- und Augenkrankheiten.

©transkript.de/MaK

Milliarden-Spin-off von Numab geht an Johnson&Johnson

Die Schweizer Numab AG verkauft ihren Phase-I bispezifischen Antikörper NM26 über ein Spin-off (Yellow Jersey Therapeutics) zu 100% und für 1,25 Mrd. US-Dollar an Johnson & Johnson. Der mit dem japanischen Kooperationspartner Kaken Pharma entwickelte Antikörper gegen IL4Ra und IL31 wird in der atopischen Dermatitis erprobt. Auch Anteilseigner HBM Ventures profitiert.

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