Bertelsmann investiert in Onqo Health

Die Kölner Onqo Health GmbH hat sich Verbesserungen in der Krebsversorgung zum Ziel gesetzt. Unterstützt wird das nun durch eine Beteiligung im einstelligen Millionenbereich von Bertelsmann Investments und Isartal Ventures, einem Unternehmen der Wort & Bild Verlagsgruppe.

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Das Team der 2013 von Medizinern der Uniklinik Köln gegründeten Onqo Health arbeitet an einem System, das die Versorgung von Krebspatienten optimieren soll. Die inzwischen mehr als 40 Mitarbeiter übersetzen dafür neueste Forschungsergebnisse in Therapiealgorithmen. Auf dieser Basis können dann Entscheidungen für die optimale Therapie jedes einzelnen Patienten getroffen werden. Daten aus den Behandlungen fließen zurück in die Forschung.

Das System dient zum Beispiel auch dazu, Arztgespräche vorzubereiten. Aus den Angaben der Patienten werden bereits vor dem Termin Informationen für den behandelnden Arzt zur Verfügung gestellt. So kann die Gesprächszeit bestmöglich genutzt werden, und wichtige Gedanken und Fragen werden nicht vergessen.

Gemeinsam mit Isartal Ventures (Wort & Bild Verlagsgruppe) beteiligt sich Bertelsmann Investments (BI) mit einem einstelligen Millionen-Euro-Betrag an dem Unternehmen. Bisher hat der Venture-Capital-Arm von Bertelsmann etwa 70 Mio. Euro in den Bereich Digitale Gesundheit investiert. Carsten Coesfeld, CEO von Bertelsmann Investments, erläutert: „Die Beteiligung an Onqo Health ist ein weiterer strategischer Schritt beim Ausbau unseres Wachstumsbereichs Bertelsmann Next, in dem wir uns auf Investments in die Zukunftsthemen Digital Health, Mobile Gaming und HR Tech fokussieren. Onqo Health leistet einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Qualität von onkologischen Therapien. Es freut mich, dass wir mit unserem Investment bei diesem wichtigen Thema einen Beitrag leisten können.“

VDGH kritisiert geplante Kostensenkung

Den Beschluss des Bewertungsausschusses zur Vergütung labormedizinischer Leistungen, die Vergütung von IVD-Tests vom 1. Januar 2025 um bis zu 70% zu senken, hat der Diagnostikverband VDGH als „existenzgefährdend für die mittelständisch geprägte Diagnostikbranche“ kritisiert.

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