BVMed trauert um Joachim Schmitt

Er galt als das Gesicht der deutschen Medizintechnik-Branche: Joachim Schmitt, langjähriger Geschäftsführer des BVMed. Anfang Januar verstarb er im Alter von 71 Jahren.

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Joachim M. Schmitt, studierter Volkswirtschaftler, begann nach dem Studium zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag und wechselte dann in die Geschäftsführung der Deutsch-Tunesischen Industrie- und Handelskammer nach Tunis. Im Jahr 1985 begann er beim BVMed als stellvertretender Geschäftsführer. Zu dieser Zeit vertrat der Verband die Interessen von 67 Mitgliedsunternehmen, inzwischen sind es 250. 1990 wurde er Geschäftsführer und im April 2002 Mitglied des BVMed-Vorstands. Im April 2019 war er in den Ruhestand getreten.

„Wir verlieren mit Joachim M. Schmitt eine prägende Gestalt des Verbandes und das jahrzehntelange Gesicht der deutschen MedTech-Branche. Wir verneigen uns vor einer großen Persönlichkeit und seiner unternehmerischen Leistung. Sein Wirken und sein menschliches Vorbild werden unvergessen bleiben“, so der BVMed-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan sowie BVMed-Geschäftsführer und Schmitt-Nachfolger Dr. Marc-Pierre Möll.

Schmitt war außerdem Gründer und seit 1992 Geschäftsführer von MedInform (heutige BVMed-Akademie), dem Informations- und Seminar-Service Medizintechnologie des Branchenverbandes, und in den 90er Jahren maßgeblich an der Erarbeitung des Kodex Medizinprodukte beteiligt.

„Joachim M. Schmitt war über drei Dekaden das Gesicht der deutschen Medizintechnik-Branche. Mit seiner diplomatischen und faktenbasierten Arbeit hat er den BVMed zum anerkannten und angesehenen Partner in Politik und Industrie gemacht. Dafür sind wir ihm zu großem Dank verpflichtet. Wir werden sein Andenken in Ehren halten und sein Wirken in seinem Sinne fortsetzen“, so Lugan und Möll.

Startkapital für Schweizer SixPeaks Bio

In Basel tritt die Firma SixPeaks Bio AG neu aufs Parkett. Das im Inkubator Ridgeline Discovery der VC-Gesellschaft Versant Ventures entwickelte Projekt erhält in einer Serie A-Finanzierung 30 Mio. US-Dollar. Dazu verpflichtet sich AstraZeneca in den nächsten zwei Jahren 80 Mio. US-Dollar bereitzustellen. Es geht in dem Projekt um den Muskelerhalt bei GLP-1-Diäten

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