SHS Capital erwirbt Mehrheit am Robotik-Unternehmen ESSERT

Der Brancheninvestor SHS Capital hat die Mehrheit an der Essert GmbH erworben, einem Robotik-Unternehmen, das intelligente Automationslösungen für Pharma-, Medizintechnik- und die Labor-Industrie anbietet, aber auch für andere Industriezweige.

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Mit der Investition in die mittelständische Essert GmbH in Bruchsal (Baden-Württemberg) vollzieht die Tübinger SHS Gesellschaft für Beteiligungsmanagement mbH bereits die vierte Transaktion aus der neuen Fondsgeneration SHS VI, die 2022 aufgelegt wurde.

„ESSERT ist ein Paradebeispiel für den Fokus unserer neu aufgelegten Fondsgeneration SHS VI. Als etabliertes, mittelständisches Unternehmen, das die Herausforderungen der Produktion von morgen im Bereich Pharma und Life Science früh antizipiert hat, trifft es genau den aktuellen Trend in der Industrie und hat die Chance, sich als europäischer Marktführer zu etablieren“, erklärt SHS Partner Dr. Cornelius Maas.

Der Anbieter von flexiblen Robotiklösungen, die in verschiedenen Industriezweigen, darunter Pharma-, Medizintechnik- und Labor-Industrie, eingesetzt werden können, wurde 2012 gegründet und hat seinen Sitz im TRIWO Technopark Bruchsal. Die Lösungen von Essert sind für Produktionsbereiche gedacht, die mit zunehmender Produktindividualisierung konfrontiert sind. Dabei sind die Automationslösungen des Unternehmens äußerst flexibel und können schnell und einfach für neue Produkte umgerüstet werden. Kernstück ist die ESSERT MicroFactory, eine intelligente und modulare Produktionsplattform, die beispielsweise Kunden aus dem Bereich Präzisionsmedizin unterstützt.

„Wir freuen uns, SHS als erfahrenen Investor mit Fachkompetenz mit an Bord zu haben. Wir werden von der langjährigen Sektor-Expertise und dem weiten Netzwerk von SHS im Healthcare-Bereich profitieren können, um unseren Kundenstamm zu erweitern und das Wachstum noch weiter zu beschleunigen“, so CEO Christopher Essert, der auch nach der Transaktion weiterhin einen signifikanten Anteil am Unternehmen neben SHS hält.

Milliarden-Spin-off von Numab geht an Johnson&Johnson

Die Schweizer Numab AG verkauft ihren Phase-I bispezifischen Antikörper NM26 über ein Spin-off (Yellow Jersey Therapeutics) zu 100% und für 1,25 Mrd. US-Dollar an Johnson & Johnson. Der mit dem japanischen Kooperationspartner Kaken Pharma entwickelte Antikörper gegen IL4Ra und IL31 wird in der atopischen Dermatitis erprobt. Auch Anteilseigner HBM Ventures profitiert.

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