Siemens Healthineers eröffnet Innovation Center im Medical Valley

Um die Zusammenarbeit mit Start-ups, Partnern aus Klinik und Akademia sowie anderen Unternehmen auszubauen, hat Siemens Healthineers Mitte Juli sein neues Innovationszentrum in Erlangen eröffnet.

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Mitte Juli eröffnete das Medizintechnikunternehmen Siemens Healthineers in Erlangen, im Medizintechnik-Cluster Medical Valley, ein neues Innovationszentrum. Der Fokus liegt hier auf einer engen Zusammenarbeit mit klinischen und akademischen Partnern sowie anderen Unternehmen und Start-ups. Unter dem Leitgedanken „Think Global, act Local“ ergänzt das neue Zentrum das bestehende Netzwerk aus Innovationsstandorten in Shanghai (China) und in Bengaluru (Indien), um den regionalen Austausch zu fördern und Mehrwert für Gesundheitssysteme weltweit zu stiften.

„Mit unserem neuen Innovation Center unterstreichen wir unser Bekenntnis zum Standort Erlangen/Forchheim und setzen unsere Strategie der Offenen Innovationskultur konsequent weiter um“, sagte Peter Schardt, Chief Technology Officer von Siemens Healthineers. „Das Ziel ist, sich gemeinsam auf neue Technologien und Wertschöpfungsprozesse zu konzentrieren, die das Potential haben, für das Gesundheitswesen disruptiv zu wirken – zum Wohle von Patientinnen und Patienten. Unser Fokus liegt auf Kooperationen und Projekten, die es uns und unseren Kundinnen und Kunden ermöglichen, noch mehr Menschen weltweit Zugang zu hochqualitativer medizinischer Versorgung zu geben – von der präzisen Diagnose bis zur passenden Therapie.“

In den neuen Räumlichkeiten hat unter anderem die ASOR (All-Sorts-of-Reality)-Community von Siemens Healthineers einen Co-Working-Space und ideale Bedingungen, um die Forschung und Entwicklung für Anwendungen der erweiterten Realität mit internen und externen Partnerunternehmen weiter voranzutreiben und digitale Inhalte auf natürliche Weise anfassbar zu machen. Konkret geht es darum, Prototypen zu testen und zu entwickeln, und medizintechnische Lösungen und Anwendungen beispielsweise für die Ausbildung virtuell zu simulieren.

Aber auch Partnerschaften wie d.hip (digital health innovation platform), ein Kooperationsverbund aus Industrie, Hochschulmedizin und Forschung, in welcher die Digitalisierung des Gesundheitssystems vorangetrieben werden soll, sind im Innovation Center beheimatet.

Schweiz gibt Geld für Horizon-Programm frei

Der Schweizer Bundesrat hat Ende vergangener Woche 650 Mio. Franken für Ausschreibungen im Horizon Europe-Förderprogramm freigegeben. Da die Schweiz als nicht assoziierter Drittstaat gilt, wären Schweizer Wissenschaftler und Unternehmen ohne die Förderung von zwei Dritteln der Ausschreibungen des von 2021 bis 2027 laufenden EU-Programms ausgeschlossen.

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