Markus Glombitza - stock.adobe.com

Acquandas mit neuem Investor

Das US-amerikanische Brain-Computer-Interface (BCI)-Unternehmen Synchron ist nun an der Kieler Acquandas GmbH beteiligt. Damit bündeln beide Unternehmen ihre Kompetenzen im Bereich implantierbare Medizinprodukte.

ANZEIGE

Synchron arbeitet an endovaskulären Gehirn-Computer-Schnittstellen. Mit Hilfe einer Neuroprothese soll die motorische Signalübertragung bei gelähmten Patienten wiederhergestellt werden. Das Ziel:  die Steuerung digitaler Geräte.

Die Kieler Acquandas GmbH hat eine neue Generation formgedämpfter, flexibler metallischer Komponenten geschaffen, die sich für den Einsatz in medizinischen Geräten eignen. Sie zeichnen sich aus durch eine hohe Strukturauflösung und geometrische Komplexität. Außerdem sind sie biokompatibel. Das erweitert Synchrons Produktangebot im Bereich der implantierbaren medizinischen Geräte

Als Teil der Transaktion wird Tom Oxley, CEO und Gründer von Synchron, dem Acquandas Governance Council beitreten und CTO Riki Banerjee wird eine beobachtende Rolle einnehmen.

„Als Pionier der funktionellen endovaskulären Neurotechnologie stärkt diese Investition unsere technologische Innovation und die Lieferkette für unsere einzigartigen Produktangebote beginnend mit Gehirn-Computer-Schnittstellen“, sagte Oxley.

Dr. Rodrigo Lima de Miranda, Gründer und CEO von Acquandas, freut sich ebenfalls über den Einstieg des Investors: „Nach vielen Jahren der Entwicklung von Fertigungstechnologien freue ich mich sehr, Synchron als Investor an Bord zu begrüßen. Diese bedeutende Investition wird nicht nur wird nicht nur unsere bestehende Partnerschaft stärken, sondern auch eine entscheidende Rolle bei der Erweiterung unserer Anlagen und Fähigkeiten spielen. Sie ist ein Beweis dafür, dass unsere Fertigungstechnologie und unser Unternehmen bereit für den Markt sind.“

VDGH kritisiert geplante Kostensenkung

Den Beschluss des Bewertungsausschusses zur Vergütung labormedizinischer Leistungen, die Vergütung von IVD-Tests vom 1. Januar 2025 um bis zu 70% zu senken, hat der Diagnostikverband VDGH als „existenzgefährdend für die mittelständisch geprägte Diagnostikbranche“ kritisiert.

SIE MÖCHTEN KEINE INFORMATION VERPASSEN?

Abonnieren Sie hier unseren Newsletter