Globale Diagnostik

Wearables und andere smarte Medical Devices verbinden ­Patienten mit Ärzten – und übermitteln medizinische ­Daten in Echtzeit. Wichtig dabei: das sprachliche Anpassen von ­Softwareoberflächen, Produktinformationen und Anleitungen technologiegestützter Systeme an Zielgruppen weltweit.

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Für die patientenzentrierte Medizin entwickelt die Medizintechnik Technologien, die auf individuelle Merkmale eingehen und mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) und Data Analytics personalisierte Empfehlungen für Therapie oder Prävention ermöglichen.

Gerade für Produkte, die auf Patien­tenbedürfnisse zugeschnitten sind, geht es bei Softwareoberflächen und Dokumentationen um die Feinabstimmung – passgenau zugeschnitten auf Zielgruppe und Markt. Wichtig für die internationale Zulassung sind sprachübergreifend präzise und laienverständliche Formulierungen.

Vietnam, Taiwan, Kanada
Gesetzlich gelten immer höhere Zulassungsstandards – nicht nur für den Heimatmarkt des Herstellers: Ein Händler, der das Medizinprodukt beispielsweise nach Spanien vertreibt, braucht die Begleitinformationen für Patienten und Anwender auf Spanisch.

Und nicht nur in der EU, auch sonst reicht eine Dokumentation auf Englisch nicht mehr aus: Ein Beispiel ist Vietnam, einer der dynamischsten Märkte für Medizintechnik – und in Kanada und Taiwan ist eine Zertifizierung mittlerweile ebenso erforderlich.

Language Best Practices
Auf dem Weg zur MDR-Konformität strafft Endoskop-Hersteller Richard Wolf seine heterogenen Übersetzungsprozesse und schafft einheitliche Qualitätsstandards in der Übersetzung für mehr Anwendersicherheit: Als Single-Source-Provider minimiert Transline nun den Koordinationsaufwand – und bindet dabei langjährige Stammübersetzer des Unternehmens mit ihrem Fachwissen nahtlos ein.

Eindeutige Fachsprache
Eine einheitliche „Corporate Language“ ist das Ziel eines stark wachsenden norddeutschen Unternehmens, dezentral mit mehreren Standorten aufgestellt. Transline erfasst daher neue Fachbegriffe sofort, freigegeben werden sie im Terminologiezirkel des Kunden. Die neu gewonnene Terminologie wird mehrsprachig per Übersetzungstool gepflegt und eingebunden. Parallel dazu fließt sie in die Autorenunterstützung des Kunden und wird von Mitarbeitern weltweit zur Texterstellung genutzt.

Akzeptanz in allen Sprachen
Das Dentaltechnikunternehmen Dürr Dental SE führt im Zuge der MDR ein „Local Approval“ ein: Als Sprachpartner stimmt Transline den Länderreview mit den lokalen Vertriebsgesellschaften ab. Die Texte treffen erst dann wieder im Stammhaus ein, wenn sie komplett freigegeben sind. Jede Änderung wird auditgerecht lückenlos protokolliert.
 
MDR-konform
Ein deutscher Verbandstoffproduzent wählt seinen Sprachdienstleister nach strengen Qualitätskriterien aus – und dies nicht erst seit Umsetzung der MDR. Nachzuweisen ist eine Zertifizierung nach ISO 13485. Der Vorteil: Ist ein Übersetzungspartner zertifiziert, kann sich der Inverkehrbringer auf qualifizierte Fachleute und normenkonforme Prozesse verlassen – und spart sich aufwendige Lieferantenaudits.
Mehr „Medtech Talk“ gibt’s bei Transline auf der MedtecLIVE with T4M, am MedicalMountains-Gemeinschaftsstand.

Kontakt:
jfuchs@transline.de
www.transline.de/medtech

Milliarden-Spin-off von Numab geht an Johnson&Johnson

Die Schweizer Numab AG verkauft ihren Phase-I bispezifischen Antikörper NM26 über ein Spin-off (Yellow Jersey Therapeutics) zu 100% und für 1,25 Mrd. US-Dollar an Johnson & Johnson. Der mit dem japanischen Kooperationspartner Kaken Pharma entwickelte Antikörper gegen IL4Ra und IL31 wird in der atopischen Dermatitis erprobt. Auch Anteilseigner HBM Ventures profitiert.

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