Experte für Biofabrikation ausgezeichnet

Prof. Dr. Jürgen Groll von der Universität Münster erhielt Ende September die höchste Auszeichnung der International Society for Biofabrication, den Senior Investigator Award 2022.

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Die drei Fachkollegen, die ihn für die renommierte Ehrung vorschlugen, nannten ihn einen international führenden Pionier der Biofabrikation. Groll, der unter anderem an der Uni Würzburg lehrt, regte dort die Etablierung eines Masterstudienganges für Biofabrikation an – einer der weltweit ersten – und die Einrichtung der deutschlandweit ersten Professur auf dem Gebiet. Wichtige Fortschritte bei der Entwicklung von Biotinten, mit denen lebende Zellen mittels 3D-Druck auf Gerüstmaterialien aufgebracht werden, sind sein Verdienst. Ebenso hat er die Herstellung der dreidimensionalen Trägergerüste beeinflusst und ein einstufiges Verfahren entwickelt, das die Matrix des Bindegewebes nachahmt

Jürgen Groll leitet seit 2010 den Lehrstuhl für Funktionswerkstoffe der Medizin und Zahnheilkunde am Würzburger Universitätsklinikum. Er ist geschäftsführender Direktor des Instituts für Funktionsmaterialien und Biofabrikation, das an der Julius-Maximilians-Universität neu geschaffen wurde. Dort hat er außerdem das interdisziplinäre Forschungszentrum Center of Polymers for Life initiiert.

©transkript.de/MaK

Milliarden-Spin-off von Numab geht an Johnson&Johnson

Die Schweizer Numab AG verkauft ihren Phase-I bispezifischen Antikörper NM26 über ein Spin-off (Yellow Jersey Therapeutics) zu 100% und für 1,25 Mrd. US-Dollar an Johnson & Johnson. Der mit dem japanischen Kooperationspartner Kaken Pharma entwickelte Antikörper gegen IL4Ra und IL31 wird in der atopischen Dermatitis erprobt. Auch Anteilseigner HBM Ventures profitiert.

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