
Startkapital für Schweizer Clee Medical
Das Schweizer Medizintechnik-Unternehmen Clee Medical schloss Ende Februar erfolgreich eine Seed-Finanzierungsrunde ab. Mit dem Geld will das Team um Matthew Lapinski seine Plattform Neuro Access für die intraoperative Echtzeit-Bildgebung des Gehirns weiterentwickeln und die Zulassung vorbereiten.
Das Neurotechnologie-Start-up Clee Medical, ansässig in Genf, konnte Ende Februar erfolgreich eine Seed-Finanzierungsrunde abschließen. Angeführt wurde diese vom High-Tech Gründerfonds (HTGF) unter Beteiligung der Zürcher Kantonalbank (ZKB), Kickfund, FONGIT und Venture Kick. Weiterhin beteiligt bleibt Wyss Geneva.
Die 2024 gegründete Clee Medical arbeitet an einer ultrahochauflösenden Echtzeit-Visualisierung für die Gehirnchirurgie. Ihre Plattform Neuro Access soll Neurochirurgen dabei unterstützen, die Anatomie des Gehirns und kritische Strukturen während stereotaktischer Eingriffe in Echtzeit zu visualisieren und bei minimalinvasiven Operationen mit größerer Sicherheit durch die komplexen Hirnstrukturen zu navigieren.
„Die Neurochirurgie stützt sich nach wie vor stark auf präoperative Bildgebung, während die Realität im Operationssaal dynamisch und ungewiss ist“, so Matthew Lapinski, Mitgründer und CEO von Clee Medical. „Diese Seed-Finanzierungsrunde ermöglicht es uns, eine neue Dimension der Echtzeit-Sichtbarkeit des Gehirns zu erreichen, was sicherere Eingriffe unterstützt und die Möglichkeiten der minimalinvasiven Neurochirurgie erweitert.“
Mit der Startfinanzierung plant Clee Medical, seine Entwicklungs- und klinischen Programme auszuweiten und wichtige Meilensteine für die frühe klinische Einführung zu erreichen, insbesondere die erste klinische Studie am Menschen.
Tilmann Petersen, Investment Manager bei HTGF, kommentierte: „Clee Medical befasst sich mit einem kritischen ungedeckten Bedarf in der Neurochirurgie: der Möglichkeit, relevante Strukturen während minimalinvasiver Eingriffe in Echtzeit zu sehen. Wir freuen uns, ein so erfahrenes Team zu unterstützen, das sich durch die Entwicklung und den erfolgreichen Verkauf von heute marktüblichen neurochirurgischen Geräten wie der Stealth Station bewährt hat, und sind überzeugt, dass es über die technische Kompetenz und den klinischen Fokus verfügt, um eine bahnbrechende Plattform im Bereich der Neurotechnologie aufzubauen.“

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