beLAB2122 stärkt Innovation

Die erste BRIDGE Deutschlands von Evotec, Bristol Myers Squibb und fünf führenden Forschungseinrichtungen hat unter zahlreichen Projekten eine erste Auswahl getroffen. Dabei zeigt beLAB2122, dass die Bündelung von Kräften das Potential akademischer Forschungen schnell und effizient heben kann.

Im April 2021 startete beLAB2122 als kollaboratives BRIDGE-Projekt mit einem Fonds-Volumen von 20 Mio. US-Dollar. Mit Unterstützung von BioRN, dem Life-Science-Cluster der Region Rhein-Main-Neckar, war es gelungen die fünf führenden Forschungsinstitute – das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), das European Molecular Biology Laboratory (EMBL), die Goethe-Universität Frankfurt, die Universität Heidelberg und die Universität Tübingen – zusammenzubringen. ­Evotec liefert dazu seine hocheffiziente integrierte Wirkstoffforschungs- und Entwicklungsinfrastruktur, Bristol Myers Squibb die kommerzielle Perspektive und beide Industriesponsoren den finanziellen Rahmen. Das Ziel von beLAB2122: Translationsprozesse beschleunigen und damit Therapeutika schneller zum Patienten bringen.

beLAB2122 zieht Projekte an Land

Die Erfolgsbilanz kann sich sehen lassen: Seit dem Start von beLAB2122 wurden rund 40 Projekte aus der Academia eingereicht. Die ersten vielversprechenden Forschungsprojekte haben den erfolgreichen Sprung in das beLAB2122 geschafft, weitere sollen in Kürze folgen. Bis zu 30 Projekte sollen innerhalb der nächsten Jahre durch das beLAB2122 geschleust werden. Die Region Rhein-Main-Neckar mit ihrer gut ausgebauten Ausgründungsinfrastruktur und einem heranwachsenden Biotech-Ökosystem bietet den idealen Nährboden, um international exzellente Projekte aus der Academia investierbar zu machen.

Auswahlprozess klar definiert

Für die Validierung der Projekte wird eine Entscheidungsmatrix mit vier Phasen herangezogen, die Evotec zur Professionalisierung der Forschungsprojekte dient und das Ziel verfolgt, vor einem dezidierten Auswahlgremium, Joint Steering Commitee (JSC) genannt, standhalten zu können. Dabei werden festgelegte Kriterien wie wissenschaftliche Exzellenz, Wettbewerbsvorteile gegenüber Konkurrenzansätzen sowie Marktaussichten für das zu entwickelnde Therapeutikum herangezogen.

Coaching unterstützt Forscher

Professionelles Coaching erhalten die Wissen­schaftler von Friedrich Reinhard, Expert in Residence (EIR) bei Evotec. Seine Erfahrung und Expertise steht ihnen über den gesamten Prozess von der ersten Validierung bis zum JSC und darüber hinaus zur Verfügung. „Wir legen großen Wert darauf, die Forscherinnen und Forscher an unsere Translationsperspektive sowie an die industrieseitigen Anforderungen heranzuführen. Dieses Verständnis ist essentiell dafür, dass die Brücke zwischen akademischer Forschung und Entwicklung eines Therapeutikums auf festem Fundament gebaut und das Gremium sowohl von der Idee als auch den Personen dahinter überzeugt ist“, sagt Friedrich Reinhard.

Er begleitet die Projekte bis zur Ausgründung und kümmert sich zudem um die Vermittlung von Investoren für die Folgefinanzierung. Für die Wissenschaftler ist beLAB2122 mit seinem klar strukturierten Konzept ein großer Anreiz, mit ihren Projekten den Schritt in die Industrie zu vollziehen. Friedrich Reinhard ist deshalb zuversichtlich, dass bis 2027 erste Unternehmen erfolgreich ausgegründet sind und sich das erste Asset bereits in der klinischen Phase befinden wird.

Kontakt

BioRN Netzwerk e.V.
Tel.: +49-6221-4305-113
Internet: www.biorn.org

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