Biontech eröffnet 2023 Repräsentanz in Berlin

Der Neubau eines Bürokomplexes in der Nähe des Alexanderplatzes in Berlin verkündet einen prominenten Erstmieter. Auch wenn dabei das "bekannte börsennotierte Biotechnologieunternehmen aus Deutschland" nicht namentlich genannt wird, ist nun klar: die Mainzer Biontech SE wird 2023 dort die Hauptstadt-Repräsentanz eröffnen.

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Die eigentliche Pressemeldung der ABG Real Estate Group mag in einschlägigen Immobilienportalen auf positive Resonanz gestoßen sein, denn man habe "in den letzten sieben Monaten rund 90.000 qm an Gewerbeflächen vermietet". Was dann die Aufmerksamkeit der Biotech-Branche mehr erregte, war die Mitteilung, dass im Büro- und Geschäftshauskomplex VoltAir in Berlin-Mitte ein Mietvertrag mit "einem führenden deutschen Biotechnologie-Unternehmen abgeschlossen" werden konnte. Das börsennotierte Unternehmen werde dort rund 1.700 Quadratmeter als Repräsentanz in der Bundeshauptstadt nutzen und Anfang 2023 einziehen.

Nachdem einige andere börsennotierte Biotech-Unternehmen auf Nachfrage abgewunken hatten, verdichteten sich die Gerüchte der sogenannten gut unterrichteten Kreise, dass dieses Unternehmen nur die Mainzer Biontech SE sein kann. Die weiteren Mieter wie das Unternehmen Seven Senders, TomTom, die Digitalbank N26 und Hal Leonard Europe haben sich jedoch aus völlig anderen Branchen an dem Standort zwischen Alexanderplatz und Jannowitzbrücke zusammengefunden.

Eine offizielle Bestätigung aus Mainz steht noch aus.

Milliarden-Spin-off von Numab geht an Johnson&Johnson

Die Schweizer Numab AG verkauft ihren Phase-I bispezifischen Antikörper NM26 über ein Spin-off (Yellow Jersey Therapeutics) zu 100% und für 1,25 Mrd. US-Dollar an Johnson & Johnson. Der mit dem japanischen Kooperationspartner Kaken Pharma entwickelte Antikörper gegen IL4Ra und IL31 wird in der atopischen Dermatitis erprobt. Auch Anteilseigner HBM Ventures profitiert.

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