Formycon gibt 70 Mio. Euro-Privatplazierung bekannt

Die Formycon AG hat eine Kapitalerhöhung mit Unterstützung ihrer Ankerinvestoren Athos KG sowie Active Ownership Capital durchgeführt.

ANZEIGE

Im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens gab die auf Biosimilars spezialisierte Formycon AG 910.000 neue Aktien zum Stückpreis von 77 Euro aus, also 70.07 Mio Euro brutto. Das Grundkapital wurde um 910.000 Euro auf 16.038.775,00 erhöht. Die mit 26,4% an dem Münchner Unternehmen beteiligte Athos KG (26,4%) und die Active Ownership Capital, die 6,6% hält, hatten im Vorfeld erklärt, die Kapitalmaßnahmen zu unterstützen und erhielten 279.220 beziehungsweise 67.532 neue Aktien. Diese sollen am 7. Februar 2023 im Börsensegment „Scale“ an der Frankfurter Wertpapierbörse einbezogen werden.

Einsetzen möchte die Formycon AG den Erlös, um ihr Wachstum im Zukunftsmarkt Biosimilars zu beschleunigen, dessen Volumen sich, Prognosen zufolge, von 2020 bis 2030 auf 60 Mrd. Euro vervierfachen wird. In der Augenheilkunde hat das Unternehmen bereits mit FYB201 und FYB203 einen zugelassenes Produkt beziehungsweise einen Phase III-Kandidaten im Portfolio. Dazu wollen die Münchner ihre Entwicklungspipeline durch neue Assets ergänzen. Insbesondere die  Kandidaten FYB202 (Phase III, Biosimilar für Janssen Pharmaceuticals anti-inflammatorischen Morbus Crohn-Antikörper Ustekinumab), FYB206 (präklinisch, Biosimilar für MSDs PD1-Checkpoint-Blocker Pembrolizumab) sowie die Biosimilar-Kandidaten FYB208 und FYB209, über die das Unternehmen noch keine Details veröffentlicht hat, sollen weiterentwickelt werden. Zudem arbeitet Formycon an der Entwicklung des präklinischen COVID-19-Virostatikums FYB207, einer ACE2-IgG-Fc-Fusion.

Milliarden-Spin-off von Numab geht an Johnson&Johnson

Die Schweizer Numab AG verkauft ihren Phase-I bispezifischen Antikörper NM26 über ein Spin-off (Yellow Jersey Therapeutics) zu 100% und für 1,25 Mrd. US-Dollar an Johnson & Johnson. Der mit dem japanischen Kooperationspartner Kaken Pharma entwickelte Antikörper gegen IL4Ra und IL31 wird in der atopischen Dermatitis erprobt. Auch Anteilseigner HBM Ventures profitiert.

SIE MÖCHTEN KEINE INFORMATION VERPASSEN?

Abonnieren Sie hier unseren Newsletter