
Veraxa stärkt F&E-Kapazitäten in Heidelberg
Die Veraxa Biotech AG hat neue Räumlichkeiten in Heidelberg bezogen und damit ihre Laborfläche um mehr als die Hälfte erweitert. Dem weiteren Ausbau der Entwicklungsaktivitäten vor Ort steht damit nichts mehr im Weg.
Nach der Unterzeichnung eines langfristigen Mietvertrags hat die Veraxa Biotech AG (NASDAQ: VRXA; „VERAXA“) Ende Juni zusätzliche Laborflächen am Standort Heidelberg bezogen. Die Erweiterung der F&E-Kapazitäten um mehr als 60% ermöglicht dem Biotech-Unternehmen die geplante Vergrößerung des F&E-Teams, die Installation zusätzlicher Laborausrüstung sowie den Aufbau der finalen Forschungsinfrastruktur für die vorgesehenen Entwicklungsaktivitäten. Im Fokus steht dabei die neuartige BiTAC-Strategie des Unternehmens sowie deren Anwendung für ein Portfolio von BiTAC-TCE- und BiTAC-ADC-Entwicklungsprogrammen.
Die BiTAC-Therapiestrategie soll eine neue Stufe der Präzision in der Krebsbehandlung ermöglichen, indem zwei komplementäre Vorläuferkomponenten eingesetzt werden, die eine tumorspezifische Aktivierung der gewünschten therapeutischen Wirkung erlauben.
Exzellentes akademisches Umfeld vor Ort
„Die Sicherung der erforderlichen Flächen für unsere wachsende F&E-Organisation war von entscheidender Bedeutung, da wir sowohl unsere internen Arzneimittelentwicklungsaktivitäten ausbauen als auch eine zunehmende Forschungsintensität innerhalb unserer therapeutischen Partnerschaften planen“, erklärte Veraxa-CFO Torsten Bürgermeister. „Gleichzeitig konnten wir jegliche Unterbrechung unserer Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten an unserem bestehenden Standort im Heidelberger Biopharma-Cluster vermeiden. Dieser bietet uns weiterhin ein exzellentes akademisches Forschungsumfeld und vielfältige Anknüpfungspunkte zu einigen der weltweit führenden Forschungseinrichtungen im Bereich der medizinischen Onkologie.“
Die erst seit Mitte Juni börsennotierte Veraxa Biotech AG hat ihren rechtlichen Sitz in Zürich. Am Standort Heidelberg ist der Forschungsbereich Veraxa Biotech GmbH angesiedelt. Veraxa basiert auf den wissenschaftlichen Arbeiten des European Molecular Biology Laboratory (EMBL) und entstand 2021 aus der Zusammenführung der EMBL-Spin-offs Velabs und Araxa.

B. Braun
ROTOP Pharmaka GmbH/Markus Hartelt
Planillustration Herzog & de Meuron