Die gerade an die Börse gegangene BioVersys AG (SIX: BIOV) hat ihr zweites Antibiotikaprojekt BV500 gegen nicht-tuberkulöse Mycobakterien einen Schritt weitergebracht. Mit der Identifizierung von bis zu fünf optimierten Wirkstoffkandidaten wurde ein Meilenstein des Partners LifeArc erreicht gegen den Keim von Lungenkrankheiten bei Mukoviszidose.
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Das Deutsche Ärzteblatt hat vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) erfahren, dass „voraussichtlich im Februar“ die Mitglieder der neuen Spezialisierten Ethikkommission für besondere Verfahren (SEKbV) berufen werden. Ursprünglich sollte die Entscheidung über die Besetzung schon im Januar bekanntgegeben werden.
Mit 265 Mio. Euro wollen das Wissenschaftsministerium und die Volkswagenstiftung 20 Hochschulen in Niedersachsen für die nächsten fünf bis sieben Jahre unterstützen. Das Geld stammt aus dem gemeinsamen Förderprogramm „zukunft.niedersachsen“ und ist die größte einzelne Förderinitiative von Land und Volkswagenstiftung, so Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs (SPD)
QIAGEN N.V. meldete für Q4 2024 einen Umsatzanstieg von 2% auf 521 Mio. US-Dollar, bei konstanten Wechselkursen ein Plus von 3%. Der Kernumsatz wuchs um 4%, und die bereinigte operative Marge stieg auf 30,6%. Für 2025 erwartet QIAGEN 4% Umsatzwachstum und einen bereinigten Gewinn von mindestens 2,28 US-Dollar je Aktie.
PerioTrap Pharmaceuticals hat erfolgreich eine Finanzierungsrunde in Höhe von 2,7 Mio. Euro abgeschlossen. Das Besondere dabei: Neben institutionellen Investoren beteiligten sich fast 700 Privatinvestoren über die Crowdinvesting-Plattform Companisto. Damit hat das Biotech-Startup aus Halle (Saale) die Mittel zur Entwicklung neuer Ansätze in der Zahngesundheit.
Die Basler BioVersys AG hat den Börsengang an die Schweizer SIX wie geplant absolviert. Die Aktien zu 36 Franken je Stück gingen ebenso an interessierte Anleger wie die zusätzlichen Zuteilungsoptionen, so dass der gewünschte Bruttoerlös bei rund 80 Mio. Schweizer Franken liegt. Damit wird die Antibiotikafirma mit aktuell rund 213 Mio. CHF bewertet.
Die gemeinnützige DEBRA Research GmbH (München) und die dänische LEO Pharma haben eine nicht-exklusive Partnerschaft geschlossen, um schneller und gemeinsam Therapeutika für Epidermolysis bullosa (Schmetterlingskrankheit) zu entwickeln. Die seltene Hautkrankheit beruht auf einem Gendefekt und ist im Kindesalter häufig tödlich. Derzeit wird nur symptomatisch behandelt.
Die französisch-österreichische Valneva SE hat auch von der britischen Gesundheitsbehörde MHRA die Marktzulassung für IXCHIQ®, den weltweit ersten und einzigen Impfstoff gegen Chikungunya, erhalten. Der Einzeldosis-Impfstoff schützt ab 18 Jahren vor der Krankheit durch das Chikungunya-Virus und wird in der Valneva-Produktionsstätte in Schottland hergestellt werden.
Novartis Deutschland hat im Zentrum von München einen neuen Standort gefunden und wird in den Holz-Hybrid-Komplex ‚The Stack‘ in direkter Nachbarschaft zum Hauptbahnhof umziehen. Novartis ist bereits seit über 100 Jahren in Bayern beheimatet und hat neben dem Standort Nürnberg vor einigen Jahren auch in München einen Sitz gegründet. Der Umzug ist Mitte 2026 geplant.
Die Ausgründung der Brain Biotech AG im Feld der Genomeditierung, Akribion Therapeutics, hat die Seedfinanzierungsrunde mit 8 Mio. Euro abgeschlossen. Hauptinvestor ist die CARMA Fund Management GmbH. Im Bereich der Genomeditierung ist CRISPR/Cas das bekannteste Werkzeug. Akribion hat in Mikroorganismen weitere Werkzeuge aufgespürt und nutzt diese gegen Krebs.
