UW/H |Kristina Eichhorn

Wittener Preis für Gesundheitsvisionäre 2023

Den ersten Platz im Wettbewerb um den Wittener Preis für Gesundheitsvisionäre der Universität Witten/Herdecke belegte in diesem Jahr das Start-up Aidable mit seinem Online-Angebot für Eltern von Kindern mit Essstörungen. Auch den Publikumspreis konnte Aidable für sich verbuchen.

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Ein Preisgeld von insgesamt 11.000 Euro hatte der Förderkreis der Universität Witten/Herdecke bereitgestellt für die Gesundheitsvisionäre 2023. Sieben Ideen, rund um die Gesundheit von Kindern und Familien, bewarben sich um den Preis, der in diesem Jahr zum neunten Mal vergeben wurde.

Die Gewinner
Am Ende konnten drei Start-ups mit ihren innovativen Ideen für die Familienmedizin besonders überzeugen. Eines davon sogar doppelt. Das Start-up aidable UG aus Berlin präsentierte ein Online-Angebot für Eltern von Kindern mit Essstörungen. Aus Sicht einer ehemaligen Betroffenen erhalten die Eltern Einblick in die Gedanken und Gefühlswelt ihres Kindes. Geschäftsführerin Anne Reisig und ihr Team gewannen sowohl den ersten Platz im Wettbewerb und ein Preisgeld von 5.000 Euro als auch den mit 1.000 Euro dotierten Publikumspreis.

Platz zwei und ein damit verbundenes Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro gab es für die Bonner trackle GmbH. Das Start-up hat einen Temperatursensor entwickelt, mit dem Frauen fruchtbare Tage identifizieren können. Ein Sensor erfasst die Temperatur über Nacht und wertet die Daten automatisch aus.

Auf Platz drei landete die Kinderheldin GmbH, ebenfalls ansässig in Berlin. Über Online-Kurse zu Themen wie Geburtsvorbereitung, Rückbildung, Beikost und Sprachförderung begleiten examinierte Hebammen und medizinische Fachkräfte junge Familien von der Schwangerschaft bis zum dritten Lebensjahr ihrer Kinder und schließen damit eine Versorgungslücke. Das Preisgeld beträgt 1.000 Euro.

Aber nicht nur das Preisgeld spricht für die Teilnahme an dem Wettbewerb. Er bietet gleichzeitig gute Möglichkeiten, sich in der Branche zu vernetzen –mit Vertretern der Krankenkassen, anderen Start-ups oder auch mit Wissenschaftlern der Universität Witten/Herdecke. Dazu präsentieren sich die Gewinner im ATLAS Digitale Gesundheitswirtschaft als Leuchtturmprojekte.

Der Preis
Der Wittener Preis für Gesundheitsvisionäre wird durch ein studentisches Team geplant und organisiert. In diesem Jahr bereits zum neunten Mal. Ins Leben gerufen wurde der Wettbewerb im Jahr 2015 von Prof. Dr. Sabine Bohnet-Joschko, Inhaberin des Lehrstuhls für Management und Innovation im Gesundheitswesen der UW/H. Das Preisgeld in Höhe von 11.000 Euro wird aus dem Förderkreis der Universität gestiftet.

Die Jury 2023
Zu den Jury-Mitgliedern gehörten in diesem Jahr: Prof. Dr. Sabine Bohnet-Joschko (Universität Witten/Herdecke), Stephan Kohorst (Dr. Ausbüttel & Co. GmbH), Gerrit Gnisa (EnjoyVenture Management GmbH), Prof. Dr. Boris Zernikow (Universität Witten/Herdecke), Dr. Christopher Vauth (AOK), Ulrich Adler (Techniker Krankenkasse).

BMWK mit Förderaufruf zu „Startup Factories“

Play it like UnternehmerTUM … – auch ohne dieses offizielle Motto läuft der neue Förderaufruf des BMWK darauf hinaus, das erfolgreiche Gründerökosystem rings um die Technische Universität München nachzuahmen. National sollen in einem mehrstufigen Prozess zehn leuchtturmhohe, hochschulübergreifende, international sichtbare Gründungskonzepte ausgewählt werden.

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