Mit einem kostenlosen Online-Workshop am 14. Juli 2026 bereitet der Healthy Hub Start-ups auf die Zusammenarbeit mit gesetzlichen Krankenkassen vor. Wenige Wochen später folgt der Start des siebten Healthy-Hub-Wettbewerbs für innovative Versorgungslösungen.
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Kooperieren ist schön und gut, eine echte Life-Sciences-Städtepartnerschaft unter deutschen Biotech-Regionen hat man noch nicht gesehen. Genau das haben die Bürgermeister der Städte Heidelberg und Mainz nun in einem Memorandum of Understanding beschlossen: eine engere Zusammenarbeit der Clusterorganisationen und Technologietransfereinrichtungen. Damit wird eine Blaupause geschaffen für andere Regionen, die in großer Zahl seit dem BioRegio-Wettbewerb entstanden sind. Interessant ist, dass ebenso ausdrücklich die Tür geöffnet wird für weitere Partnerregionen, womit ein geographisch benachbarter Großraum gemeint sein könnte.
Der Göttinger Life-Science-Konzern Sartorius AG ist mit Rückenwind ins Jahr 2026 gestartet. Im ersten Quartal legte der Umsatz währungsbereinigt um 7,5 Prozent auf 899 Mio. Euro zu, getragen vor allem vom stabilen Geschäft mit Verbrauchsmaterialien. Die operative Marge blieb mit knapp 30 Prozent bemerkenswert robust – trotz geopolitischer Unsicherheiten und zunehmender Zollbelastungen.
Noch bis zum 10. Februar 2026 können sich Medizintechnik-Start-ups, die ihren Sitz in Baden-Württemberg haben, für den 4C Accelerator der Medical Innovations Incubator GmbH bewerben.
Das Simple Agreement for Future Equity (SAFE) von Y Combinator bietet in den USA eine einfache standardisierte Form der Finanzierung von Start-ups. Lässt sich dieses Modell auch einfach auf Deutschland übertragen?
Die Teilnehmer für das Accelerate-Programm 2025 des CSEM stehen fest. Von den vier ausgewählten Projekten kommen zwei aus den Bereichen MedTech und Digital Health. Sie beschäftigen sich mit Hörgesundheit und nichtinvasiver Vitaldatenmessung.
Das Businessmodell der Arzneimittelforschung und -entwicklung hat seine Basis in den hohen Medikamentenpreisen, die Nutzer in den USA bereit sind zu bezahlen. Die Hälfte des globalen Pharmaziemarktes findet daher in den USA statt, obwohl dort nur 4% der Weltbevölkerung leben. Das viele Jahrzehnte geübte Modell gerät nun ins Wanken, ob es endgültig fällt oder nur schwächer oder stärker verändert werden wird, weiß derzeit niemand zu sagen. Die hohen Preisvorstellungen und Hoffnungen auf den Return-on-Investment werden sich aber reduzieren müssen.
Auf der MEDICA in Düsseldorf (17. bis 20. November) treffen sich internationale Experten aus der Medizintechnik und dem Gesundheitswesen. Zu den Messeschwerpunkten gehören auch Angebote für Start-ups aus diesen Bereichen, wie die 14. MEDICA Start-up Competition, für die sich junge Unternehmen noch bewerben können.
Das Digital-Health-Unternehmen Nia Health gehört zu den fünf Gewinnern des diesjährigen Healthy Hub-Wettbewerbs. Die Berliner überzeugten mit ihrer Psoriasis-App Sorea. Andere Gewinner kommen aus den Bereichen Männergesundheit, Prävention und Augenheilkunde.
Was gerade in Berlin von der Bundesregierung in einem Gesetzesmarathon vor der Sommerpause alles beschlossen wurde, wird durch manchen Gefechtsnebel weiterer Abstimmungen und großem Getöse im Bundestag etwas überlagert. Doch genau hinsehen lohnt sich, denn für forschungsintensive Branchen gibt es erheblich bessere Rahmenbedingungen: den Investitions-Booster.
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