Rheinland-Pfalz baut seine Position als Biotechnologie-Standort seit Jahren aus. Das Life Science Zentrum Mainz bringt mit BioVation RLP und [LiSci]RLP Wissenschaft, Start-ups und Wirtschaft zusammen und setzt spürbare Impulse für Innovation und ­Wachstum.

Sachsen ist einer der dynamischsten Life-Sciences-Standorte Deutschlands mit starken Biotech-Clustern. Dabei profitiert das hochinnovative Ökosystem von der engen Vernetzung der Biotechnologie über Cluster- und Branchengrenzen hinweg.

Lebende Arzneimittel aus Sachsen: Mit ­diesem Anspruch ist SaxoCell® 2021 gestartet. Fünf Jahre später zeigt der Zukunftscluster, wie aus Forschung klinische Entwicklung wird – und wie Sachsen im Feld der Zell- und Gentherapien an Profil gewinnt.

Das Innovations- und Gründerzentrum Biotechnologie (IZB) in Martinsried bei München hat Anfang Juli gemeinsam mit dem High-Tech Gründerfonds (HTGF) den 11. Life Science Pitch Day veranstaltet. Zwölf Start-ups präsentierten sich dort vor Investoren.

In Allschwil, an der Stadtgrenze zu Basel, entsteht der größte Life-Sciences-Campus Europas. Entwickelt wird der Switzerland Innovation Park Basel Area MAIN CAMPUS vom Schweizer Immobilienentwickler SENN.

Die Zukunft der Medizin entsteht dort, wo ­Forschung, Technologie und industrielle Umsetzung aufeinandertreffen. An ­dieser Schnittstelle positioniert sich die Steiermark als dynamischer ­Life-Science-Standort Europas.

Mit der heutigen Grundsteinlegung für die Riverside Labs Berlin-Mitte entsteht im Herzen des Health Innovation Quarter Berlin-Mitte ein neues, hochspezialisiertes Forschungs- und Produktionsgebäude für die Life-Science-Branche.

Die Schließungen in Marburg und Tübingen zeigen, dass die große Impfstoff-Euphorie der Pandemiezeit wirtschaftlich nicht dauerhaft tragfähig war. Gleichzeitig wird aber deutlich, dass der Bedarf an flexiblen Innovationsflächen für junge Biotech-Unternehmen weiter steigt. Die Frage ist zunehmend nicht mehr, ob Deutschland Life Sciences fördern will, sondern welche Art von Infrastruktur künftig tatsächlich gebraucht wird. In Köln, Leipzig und Freiburg (und anderswo) baut man entsprechend Laborflächen aus, nordöstlich von Berlin hat man sich nun dagegen entschieden. Die Flächen könnten für ein Feuerwehrgebäude gebraucht werden …

Während für die Medienvertreter der Swiss Biotech Day (4./5. Mai in Basel) traditionell mit der Berichterstattung der Swiss Biotech Association und der Wirtschaftsprüfer von EY über die Zahlenreihen des vergangenen Jahres beginnt, wird das Zahlenwerk den Konferenzbesuchern erst am zweiten Veranstaltungstag vorgestellt. Damit finden viele Gespräche auf der mit rekordverdächtigen 3.500 Teilnehmern gut gefüllten Konferenz am ersten Tag noch ohne faktische Unterfütterung statt und zeigen daher auch zum Teil ein divergierendes Bild. Denn der Branchenverband präsentiert rundherum Zufriedenheit und stabile Verhältnisse im Lande der Eidgenossen, während bei manchem Plausch an den Ausstellungsständen von Unsicherheit und schwierigen Zeiten gesprochen wird.

Kooperieren ist schön und gut, eine echte Life-Sciences-Städtepartnerschaft unter deutschen Biotech-Regionen hat man noch nicht gesehen. Genau das haben die Bürgermeister der Städte Heidelberg und Mainz nun in einem Memorandum of Understanding beschlossen: eine engere Zusammenarbeit der Clusterorganisationen und Technologietransfereinrichtungen. Damit wird eine Blaupause geschaffen für andere Regionen, die in großer Zahl seit dem BioRegio-Wettbewerb entstanden sind. Interessant ist, dass ebenso ausdrücklich die Tür geöffnet wird für weitere Partnerregionen, womit ein geographisch benachbarter Großraum gemeint sein könnte.