Schlagwortarchiv für: Österreich

Rund anderthalb Jahre nach seiner Seed-Finanzierung hat das im Wiener Vorort Klosterneuburg ansässige TechBio-Unternehmen Graph Therapeutics seine Finanzierung auf insgesamt mehr als 10 Mio. US-Dollar ausgebaut. Eine neue Runde über 5 Mio. US-Dollar soll den Übergang von der Technologieplattform zur eigenen Wirkstoffentwicklung beschleunigen.

Die Zukunft der Medizin entsteht dort, wo ­Forschung, Technologie und industrielle Umsetzung aufeinandertreffen. An ­dieser Schnittstelle positioniert sich die Steiermark als dynamischer ­Life-Science-Standort Europas.

Schlagzeilen produzieren derzeit Kooperationen oder gar Firmenübernahmen im Bereich der Degrader und der zielgerichteten Technologieplattformen, die den zelleigenen Proteinabbauweg über Ubiquitin nutzen, oder darüber hinaus andere Möglichkeiten finden, ein Zielmolekül nicht nur zu inhibieren, sondern abzubauen oder zu destabilisieren, um seine Überproduktion in den Griff zu bekommen. |transkript hat sich dazu im DACH-Raum umgesehen und führte ein Gespräch mit Bernd Boidol, Ph.D., CEO des Wiener Start-ups Proxygen.

Was als Brückenschlag zwischen Forschung und Markt gedacht war, galt in der Branche von Beginn an als waghalsig – nicht zuletzt, weil der Boom rund um spezialisierte Laborflächen seinen Höhepunkt bereits überschritten hatte. Nun ist das Wiener Biotech-Start-up Carl Labs GmbH (ehemals Abundance) insolvent.

Während beim „großen Bruder“ Deutschland die Biotechnologietage mit großen Worten der Politik (weltweit innovativster Standort) noch liefen, traf sich die österreichische Szene zum fünften Biotech Circle in der Wiener Börse. Auch dort sprach die Politik der Branche eine große Bedeutung in der neuen Landeswirtschaftsstrategie zu. Sowohl in Deutschland als auch in Österreich wollen die Akteure nach den schönen Worten nun aber auch Taten sehen.

Ein österreichisches Netzwerk will die Produktion von Gentherapien skalierbar machen. Denn die industrielle Herstellung von Zell- und Gentherapien gilt als einer der größten Engpässe der Branche, insbesondere AAV-basierte Gentherapien sind kostenintensiv. Genau hier will das neue Netzwerk ansetzen.

Mitfinanziert durch das österreichische Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) eröffnet Boehringer Ingelheim Österreich mit der medizinischen Fakultät der Universität Graz ein gemeinsames Forschungslabor im Spezialgebiet des Lungenkrebses.

VALANX Biotech hat in einer Serie A-Finanzierungsrunde 3 Mio. Euro erhalten, um ein ADC gegen das Zielmolekül LIV-1 bei dreifachnegativem Brustkrebs voranzubringen. Noch befinden sich die Entwicklungen im präklinischen Stadium. CEO Michael Lukesch hat mit |transkript über den bisherigen Weg gesprochen.

Der Software-Entwickler Flinn.ai erhält von seinen Investoren weitere Finanzmittel, diesmal sind es 20 Mio. US-Dollar. Das Geld fließt in die Weiterentwicklung der KI-gestützten Automatisierungslösungen für Medizintechnik- und Pharmaunternehmen.

Ein neuer Life-Sciences-Standort entsteht in Österreich: Bund und Land stärken den Standort Salzburg. Die Paris Lodron Universität Salzburg (PLUS) und die Paracelsus Medizinische Universität und Klinik bündeln Forschung, Lehre und Innovation in einem gemeinsamen Exzellenzmodell mit neuen Kompetenzzentren bei Krebs, Immunologie, Neurowissenschaften und regenerativer Medizin.