Im Rahmen einer „Innovative Solutions“-Partnerschaft wollen GS1 Germany und docdok.health digitale Lösungen entwickeln, die Identifikations- und Datenstandards mit modernen KI-gestützten Versorgungsprozessen verbinden und damit neue Möglichkeiten für eine datenbasierte Gesundheitsversorgung schaffen.

Ein mobiles Assistenzsystem, das Extended-Reality-Brillen mit Künstlicher Intelligenz kombiniert, soll Menschen mit Sehbehinderung künftig in ihrem Arbeitsalltag unterstützen. Entwickelt wird es in den kommenden Jahren gemeinsam von Forschern am KIT und am Fraunhofer IOSB.

Menschen mit feuchter altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) erhalten bislang regelmäßig Medikamenteninjektionen ins Auge. Eine Studie der Medizinischen Hochschule Hannover untersucht nun ein Port-Delivery-System, das den Wirkstoff kontinuierlich abgibt und nur alle sechs bis neun Monate nachgefüllt werden muss. Eine Teilnahme an der Studie ist noch möglich.

Experten aus der Schweiz und Deutschland entwickeln gemeinsam im Projekt „KI-MikroBefund“ eine KI-gestützte Lösung zur automatisierten Auswertung von Laborbefunden bei Atemwegsinfektionen. Das soll zu einer effizienteren Diagnostik führen, medizinische Entscheidungen unterstützen und die Vorhersage von Infektwellen verbessern. Angestoßen wurde das Projekt vom Gesundheitsnetzwerk BioLAGO im Rahmen der Initiative Smart Health Region.

Ein intelligentes Sensorpflaster soll im Katastrophenfall Rettungskräfte bei der Erstversorgung von Verletzten unterstützen. Entwickelt wird es in den kommenden Jahren in einem Verbundprojekt am Institut für Rettungswesen, Notfall- und Katastrophenmanagement (IREM) der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt THWS.

In den Räumlichkeiten der ehemaligen Intensivstation des St. Josef-Hospitals in Gelsenkirchen hat die United Robotics Group (URG) ein Trainings- und Entwicklungszentrum für KI-basierte Robotik-Lösungen im Gesundheitswesen eröffnet. Hier werden die künftigen Helfer auf ihren Einsatz in Kliniken und Pflegeeinrichtungen vorbereitet.

Das Berliner Unternehmen Nia Health und das Biopharma-Unternehmen AbbVie Deutschland bündeln ihre Kräfte, um gemeinsam die Weiterentwicklung einer KI-gestützten Versorgungslösung für Neurodermitis-Patienten voranzutreiben. Ziel der seit Juli 2026 bestehenden Kooperation ist es, die Dokumentation des Krankheitsverlaufs im Alltag zu verbessern und Ärzte bei der Bewertung des Schweregrads der Erkrankung zu unterstützen.

Am Fraunhofer IZM wurde ein Sensorsystem entwickelt, das Mediziner bei der Diagnose von Herz-Kreislauf-Erkrankungen unterstützen soll. Es basiert auf Künstlicher Intelligenz und wertet medizinische Daten effizienter und genauer aus.

Der Kölner IT-Spezialist q.beyond übernimmt die Mehrheit am SAP-Healthcare-Spezialisten GITG. Beide Unternehmen können damit künftig gemeinsam den kompletten IT-Bedarf von Krankenhäusern abdecken. Zunächst geht es jedoch um einen Ersatz für die in Kürze auslaufende SAP-Lösung IS-H.

Wissenschaftler der ETH Zürich haben ein Messgerät entwickelt, mit dem auch Laien den Fettstoffwechsel-Biomarker Aceton in ihrer Atemluft messen können. In Studien und medizinischen Einrichtungen wird das tragbare Gerät bereits eingesetzt. Nun erhalten Industriepartner und Investoren die Chance, den nächsten Schritt des ETH-Spin-offs Alivion zu begleiten.