Im niederösterreichischen Seibersdorf wurde ein neues Radiopharmaka-Labor eröffnet, in dem künftig Präzisionsmedikamente für Krebspatienten entwickelt und hergestellt werden. Dafür investierte Seibersdorf Laboratories, Tochter des AIT Austrian Institute of Technology, 17 Mio. Euro.
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Forscher der ETH Zürich haben einen Mini-Katalysator entwickelt, der Blutzucker abbaut. Im Laborversuch zeigte das implantierbare System Wirkung. Es soll zur Behandlung von Typ-2-Diabetes eingesetzt werden.
Die Heidelberger PRECISIS GmbH und das Universitätsklinikum Freiburg werden im Forschungsprojekt CLOUDIA untersuchen, wie die Versorgung von Epilepsiepatienten mit Hilfe KI-gestützter Diagnostik und langfristiger Datenanalyse verbessert werden kann.
Die Fraunhofer-Ausgründung InhalPlus konnte ihren ersten Investor gewinnen. Mit 500.000 Euro beteiligt sich die NBank Capital GmbH an dem hannoverschen Unternehmen, das mit seinem Bypass-System die Versorgung von Frühgeborenen mit Medikamenten über die Atemwege verbessert.
In dieser Woche wurde Dr. Thorsten Sieß, EVP Managing Director & CTO im Bereich Heart Recovery von Johnson & Johnson MedTech, mit dem 43. Werner-von-Siemens-Ring ausgezeichnet. Sieß entwickelte die kleinste Herzpumpe der Welt, mit der die Herz-Kreislauf-Funktion von Menschen mit akuter Herzinsuffizient minimalinvasiv unterstützt werden kann.
Die Stimmung in der deutschen Medtech-Branche hat sich gegenüber den Vorjahren weiter aufgehellt. Dies belegen die Ergebnisse der diesjährigen Mitgliederbefragung des Branchenverbandes BVMed. Sie wurden Anfang Oktober in Berlin vorgestellt.
Die Münchner Bonescreen GmbH hat eine CE-zertifizierte, KI-basierte Screeningsoftware für die Diagnose von Osteoporose entwickelt. Dafür erhielt das Unternehmen den Preis für Innovation in der Medizintechnik 2026, den die Deutsche Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE (DGBMT) und die Stiftung Familie Klee vergeben.
Das Schweizer HealthTech-Start-up Aeon schloss Mitte September eine Erweiterung seiner Seed-Runde auf rund 12 Mio. Euro ab. Mit dem Geld soll die Übernahme des Berliner Diagnostik-Unternehmens Aware Health finanziert werden.
Alle sechs Minuten stirbt ein Mensch in Deutschland an einer Sepsis. Überleben die Betroffenen, leiden sie unter Umständen ein Leben lang unter den Folgen. Anlässlich des Welt-Sepsis-Tages plädieren Mediziner für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, um die Diagnose zu beschleunigen und einen zügigen Behandlungsbeginn zu ermöglichen.
Die Carl-Zeiss-Stiftung hat das interdisziplinäre CZS Health+Tech Network ins Leben gerufen und mit 10 Mio. Euro ausgestattet. In dem Netzwerk sollen fach- und institutionsübergreifend praktikable innovative Lösungen für anstehende Probleme in der Gesundheitsversorgung entwickelt werden.

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ETH Zürich/Quelle: Debasis Maity
Universitätsklinikum Freiburg
InhalPlus
Matthias Capellmann
BVMed
Bonescreen GmbH
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Carl-Zeiss-Stiftung