Ende April eröffnete das Medizintechnologieunternehmen B. Braun am Standort Melsungen nach drei Jahren Bauzeit sein neues Werk für Dialysemaschinen und Infusionspumpen.
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Nur mit Hilfe seiner Gedanken konnte ein Schlaganfallpatient im Rahmen einer klinischen Studie einen Computer steuern. Möglich macht das ein vollständig implantiertes, drahtloses BCI-System der Freiburger CorTec GmbH.
Im Projekt PolyKARD haben Fraunhofer- und NMI-Forscher einen biomimetischer Gewebeersatz für biohybride Implantate entwickelt. Das Material wurde auf der Hannover-Messe vorgestellt und steht nun für Anwendungen in der Medizintechnik bereit.
In einer Studie der Philipps-Universität Marburg und des Universitätsklinikums Gießen und Marburg wurde untersucht, wie gut 13 öffentlich verfügbare KI-Sprachmodelle klinisches Wissen zur akuten Nierenschädigung abrufen und anwenden können.
Die DMEA Connecting Digital Health verabschiedet sich von Berlin mit einem neuen Teilnehmerrekord: Rund 22.000 internationale Besucher informierten sich vom 21. bis 23. April über die neuesten Lösungen für die digitale Gesundheitswirtschaft und nutzten die Chance, sich branchenübergreifend zu vernetzen.
Mark Jalaß bleibt Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed). Stellvertretende Vorsitzende wurden Dorothee Stamm und Stefan Geiselbrechtinger. Die Wahl erfolgte Ende April auf der Mitgliederversammlung in Berlin.
Das Regensburger Digital-Health-Start-up brainjo GmbH konnte erfolgreich eine Seed-Finanzierung in Höhe von 2 Mio. Euro einwerben. Angeführt wird die Runde vom High-Tech-Gründerfonds. Das Geld fließt in die Weiterentwicklung der VR-DiGA für Kinder mit ADHS.
Eine Mitte April in Nature Communications Medicine veröffentlichte Validierungsstudie belegt die hohe Vorhersagekraft der digitalen patientenspezifischen Lungen-Zwillinge, die von der Münchner Ebenbuild GmbH entwickelt werden. Das Modell ist in der Lage, regionale Aerosolablagerung quantitativ vorherzusagen
Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) arbeiten an intelligenten Orthesen mit Tastsinn. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mit 960.000 Euro.
Ein aktuelles VDI Research-Paper analysiert die Potenziale, aber auch die Schwierigkeiten beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Robotik im Gesundheitswesen. Mehr als die Hälfte der Führungskräfte im Gesundheitssektor erwartet eine tiefgreifende Transformation. Auch eine Mehrheit in der Bevölkerung begrüßt den Einsatz der neuen Technologien.

B. Braun
Jeffrey Herron, UW Medicine
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