Eine Mitte April in Nature Communications Medicine veröffentlichte Validierungsstudie belegt die hohe Vorhersagekraft der digitalen patientenspezifischen Lungen-Zwillinge, die von der Münchner Ebenbuild GmbH entwickelt werden. Das Modell ist in der Lage, regionale Aerosolablagerung quantitativ vorherzusagen

Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) arbeiten an intelligenten Orthesen mit Tastsinn. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mit 960.000 Euro.

Ein aktuelles VDI Research-Paper analysiert die Potenziale, aber auch die Schwierigkeiten beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Robotik im Gesundheitswesen. Mehr als die Hälfte der Führungskräfte im Gesundheitssektor erwartet eine tiefgreifende Transformation. Auch eine Mehrheit in der Bevölkerung begrüßt den Einsatz der neuen Technologien.

Für ihr Brain-Interchange-System zur motorischen Schlaganfallrehabilitation erhielt die Freiburger CorTec GmbH Anfang April den FDA-Breakthrough-Device-Status.

Seit Anfang April 2026 gehören die seleon GmbH und die SASSE Elektronik GmbH zur ai6 Solutions GmbH (Heilbronn). Damit werden die Stärken beider Unternehmen in einer gemeinsamen Struktur gebündelt.

Werden die fein vernetzten Blutbahnen im Gehirn durch winzige Blutklumpen verschlossen, droht ein Schlaganfall. Solche mikrometergroßen Blutgerinnsel bleiben oft unentdeckt. Forscher Peter Nirmalraj und sein Team an der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Versuchsanstalt für Industrie, Bauwesen und Gewerbe (EMPA) untersuchen das Vorkommen und die Zusammensetzung dieser winzigen Blutklumpen und füllen eine offene Datenbank mit ihrer 3D-Bildgebung.

Das Medizintechnikunternehmen Siemens Healthineers stärkt mit 250.000 Euro die Forschung am Uniklinikum Erlangen. Das Geld fließt in die Namensstiftung „Foundation for Sustainable Healthcare“ und ist gleichzeitig ein Bekenntnis zum Standort Erlangen.

Pflegekräften und Ärzten steht nun eine digitale, KI-gestützte Lösung für eine bessere Wundversorgung zur Verfügung. Sie wurde gemeinsam von der Dedalus HealthCare GmbH und der imito AG entwickelt.

Das Berliner Medizintechnikunternehmen BIOTRONIK SE & Co. KG begann Ende März mit einer internationalen Studie zur Bewertung seines elektrodenlosen Herzschrittmachersystems LivIQ. Die Studie soll das eingesetzte Far Field Sensing und die AV-Synchronie mit realen klinischen Daten validieren. und damit die Evidenz für die weltweite Zulassung liefern.

Im Verbundprojekt KARiSO-3D entwickeln sächsische Wissenschaftler und Mediziner eine handgeführte Intraoral-Sonde, mit der Zahnstrukturen nichtinvasiv, tiefenaufgelöst und dreidimensional abgebildet werden können. Dies könnte künftig das Röntgen zur Beurteilung von Karies überflüssig machen.