Ein intelligentes Sensorpflaster soll im Katastrophenfall Rettungskräfte bei der Erstversorgung von Verletzten unterstützen. Entwickelt wird es in den kommenden Jahren in einem Verbundprojekt am Institut für Rettungswesen, Notfall- und Katastrophenmanagement (IREM) der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt THWS.

In den Räumlichkeiten der ehemaligen Intensivstation des St. Josef-Hospitals in Gelsenkirchen hat die United Robotics Group (URG) ein Trainings- und Entwicklungszentrum für KI-basierte Robotik-Lösungen im Gesundheitswesen eröffnet. Hier werden die künftigen Helfer auf ihren Einsatz in Kliniken und Pflegeeinrichtungen vorbereitet.

Das Berliner Unternehmen Nia Health und das Biopharma-Unternehmen AbbVie Deutschland bündeln ihre Kräfte, um gemeinsam die Weiterentwicklung einer KI-gestützten Versorgungslösung für Neurodermitis-Patienten voranzutreiben. Ziel der seit Juli 2026 bestehenden Kooperation ist es, die Dokumentation des Krankheitsverlaufs im Alltag zu verbessern und Ärzte bei der Bewertung des Schweregrads der Erkrankung zu unterstützen.

Am Fraunhofer IZM wurde ein Sensorsystem entwickelt, das Mediziner bei der Diagnose von Herz-Kreislauf-Erkrankungen unterstützen soll. Es basiert auf Künstlicher Intelligenz und wertet medizinische Daten effizienter und genauer aus.

Der Kölner IT-Spezialist q.beyond übernimmt die Mehrheit am SAP-Healthcare-Spezialisten GITG. Beide Unternehmen können damit künftig gemeinsam den kompletten IT-Bedarf von Krankenhäusern abdecken. Zunächst geht es jedoch um einen Ersatz für die in Kürze auslaufende SAP-Lösung IS-H.

Wissenschaftler der ETH Zürich haben ein Messgerät entwickelt, mit dem auch Laien den Fettstoffwechsel-Biomarker Aceton in ihrer Atemluft messen können. In Studien und medizinischen Einrichtungen wird das tragbare Gerät bereits eingesetzt. Nun erhalten Industriepartner und Investoren die Chance, den nächsten Schritt des ETH-Spin-offs Alivion zu begleiten.

Die Intuitive Surgical Optics GmbH hat ihren Umzug von Emmendingen nach Freiburg i. Br. erfolgreich abgeschlossen. In dem neuen Gebäude sind nun neben der Produktion auch die Entwicklungsteams angesiedelt. Damit reagiert das Unternehmen auf den weltweit steigenden Bedarf an minimalinvasiven OP-Systemen und stärkt den Standort Freiburg als Innovationszentrum für die roboter-assistierte minimalinvasive Versorgung.

Mit einem kostenlosen Online-Workshop am 14. Juli 2026 bereitet der Healthy Hub Start-ups auf die Zusammenarbeit mit gesetzlichen Krankenkassen vor. Wenige Wochen später folgt der Start des siebten Healthy-Hub-Wettbewerbs für innovative Versorgungslösungen.

Im Projekt „Individualisierte Patientenmodelle in der Intensivmedizin“ (IPI) sollen mathematisch fundierte digitale Werkzeuge entwickelt werden, die Intensivmediziner bei ihrer Arbeit unterstützen und eine individuellere intensivmedizinische Behandlung der Patienten ermöglichen.

Im internationalen Konsortium SensorTech4Health entwickeln Partner aus Industrie und Wissenschaft Assistenzsysteme, die es Menschen künftig ermöglichen sollen, ihren Gesundheitszustand im Blick zu behalten und lange selbstständig in ihren eigenen vier Wänden zu leben.