Für die Entwicklung eines KI-gestützten Systems zur Überwachung des diabetischen Fußsyndroms erhielt das Forschungsprojekt EPWUF-KI der Hochschule Niederrhein den mit 100.000 Euro dotierten Gesundheitspreis Ideas for Impact 2026. Die feierliche Preisverleihung fand Ende Februar bei der Robert Bosch Stiftung in Berlin statt.
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Das Schweizer Medizintechnik-Unternehmen Clee Medical schloss Ende Februar erfolgreich eine Seed-Finanzierungsrunde ab. Mit dem Geld will das Team um Matthew Lapinski seine Plattform Neuro Access für die intraoperative Echtzeit-Bildgebung des Gehirns weiterentwickeln und die Zulassung vorbereiten.
Die Wiener nyra health konnte in einer Finanzierungsrunde 20 Mio. Euro einwerben. Das Geld soll in die Weiterentwicklung der KI-basierten Plattform für Neurotherapie und die weitere Marktdurchdringung im DACH-Raum fließen.
Der Software-Entwickler Flinn.ai erhält von seinen Investoren weitere Finanzmittel, diesmal sind es 20 Mio. US-Dollar. Das Geld fließt in die Weiterentwicklung der KI-gestützten Automatisierungslösungen für Medizintechnik- und Pharmaunternehmen.
Die lange Entwicklungsphase ihres Diagnostik-Systems hat Meon Medical Solutions in die Zahlungsunfähigkeit geführt. Das Grazer Unternehmen beantragte ein Sanierungsverfahren.
In einem neuen ARC Innovation Center, das die Charité und das Berlin Institute of Health im Februar gegründet haben, werden medizinische Expertise, wissenschaftliche Forschung und technologische Entwicklung gebündelt. Auf diese Weise sollen Ideen schneller in den klinischen Alltag überführt werden.
Die Wacker Chemie AG hat Anfang Februar die Verkaufspreise für zahlreiche Silikonprodukte um bis zu 25 Prozent erhöht. Als Grund dafür nannte der Konzern stark gestiegene Rohstoffpreise, insbesondere für Platin.
Die Berlin Heals Holding AG (Zug/Berlin) sammelte in einer aktuellen Finanzierungsrunde mehr als 10 Mio. US-Dollar ein. Das Geld fließt in die Weiterentwicklung der Herz-Mikrostrom-Technologie, einem neuartigen minimalinvasiven Ansatz zur Behandlung von Herzinsuffizienz.
Hoffnung für Schlaganfallpatienten: Im Rahmen der von der FDA genehmigten Studie mit Schlaganfallpatienten wurde am Haborview Medical Center in Seattle zum zweiten Mal ein Brain-Computer-Interface-(BCI)-System beim Menschen implantiert. Er soll dem Gehirn helfen, motorische Funktionen wiederzuerlernen. Entwickelt und hergestellt wird das BCI-System von der CorTec GmbH in Freiburg.
Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Bildgebungstechnologie entwickelt, die hochauflösende Bilder der kleinsten Blutgefäße direkt durch die Haut aufnehmen kann – ohne invasive Eingriffe. Mit „fast-RSOM“ können erstmals minimale Veränderungen an diesen Gefäßen sichtbar gemacht werden, die frühe Anzeichen für eine mögliche Herz-Kreislauf-Erkrankung sind.

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Charité | Thomas Rafalzyk
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