Werden die fein vernetzten Blutbahnen im Gehirn durch winzige Blutklumpen verschlossen, droht ein Schlaganfall. Solche mikrometergroßen Blutgerinnsel bleiben oft unentdeckt. Forscher Peter Nirmalraj und sein Team an der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Versuchsanstalt für Industrie, Bauwesen und Gewerbe (EMPA) untersuchen das Vorkommen und die Zusammensetzung dieser winzigen Blutklumpen und füllen eine offene Datenbank mit ihrer 3D-Bildgebung.

Das Medizintechnikunternehmen Siemens Healthineers stärkt mit 250.000 Euro die Forschung am Uniklinikum Erlangen. Das Geld fließt in die Namensstiftung „Foundation for Sustainable Healthcare“ und ist gleichzeitig ein Bekenntnis zum Standort Erlangen.

Pflegekräften und Ärzten steht nun eine digitale, KI-gestützte Lösung für eine bessere Wundversorgung zur Verfügung. Sie wurde gemeinsam von der Dedalus HealthCare GmbH und der imito AG entwickelt.

Das Berliner Medizintechnikunternehmen BIOTRONIK SE & Co. KG begann Ende März mit einer internationalen Studie zur Bewertung seines elektrodenlosen Herzschrittmachersystems LivIQ. Die Studie soll das eingesetzte Far Field Sensing und die AV-Synchronie mit realen klinischen Daten validieren. und damit die Evidenz für die weltweite Zulassung liefern.

Im Verbundprojekt KARiSO-3D entwickeln sächsische Wissenschaftler und Mediziner eine handgeführte Intraoral-Sonde, mit der Zahnstrukturen nichtinvasiv, tiefenaufgelöst und dreidimensional abgebildet werden können. Dies könnte künftig das Röntgen zur Beurteilung von Karies überflüssig machen.

Das Magdeburger Start-up RAYDIAX erhielt im März insgesamt 7,5 Mio. Euro. Sie stammen von alten und neuen Investoren sowie aus einer europäischen Förderung.

Auf dem 12. MedTech Pitch Day in Freiburg im Breisgau hatten zehn Medizintechnik-Start-ups die Chance, ihre innovativen Ideen für eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung vor Investoren und Experten aus etablierten Unternehmen zu präsentieren.

Mitte März wurde Felix Winter zum geschäftsführenden Vorstand des Medical Valley EMN e. V. bestellt. Er trat die Nachfolge von Anna Goldsworthy an, die sich neuen beruflichen Herausforderungen widmet.

Seit Mitte März stehen die drei Finalisten für den diesjährigen Swiss Medtech Award fest, der am 10. Juni auf dem Swiss Medtech Day in Bern verliehen wird. Auf den Gewinner wartet ein Preisgeld in Höhe von 50.000 CHF.

Während sich die einen aufmachen, über ein noch nicht bekanntes Verfahren möglicherweise unrechtmäßig abgeführte Einfuhrzölle beim Export in die USA zurückzuerlangen, sehen sich andere erneuten Zoll-Drohungen aus der Trump-Administration gegenüber. Zollberater dürfte ein Beruf mit Zukunft sein.