
Silikonprodukte werden empfindlich teurer
Die Wacker Chemie AG hat Anfang Februar die Verkaufspreise für zahlreiche Silikonprodukte um bis zu 25 Prozent erhöht. Als Grund dafür nannte der Konzern stark gestiegene Rohstoffpreise, insbesondere für Platin.
Um 25 Prozent, in manchen Fällen sogar noch mehr, sind die Preise für Silikonprodukte der Wacker Chemie AG (München) gestiegen. Betroffen davon sind auch Kunden in den Bereichen Medizintechnik und Pharma. Als Grund nannte der Chemiekonzern stark gestiegene Rohstoffpreise. Insbesondere der Preis für Platin habe sich seit Anfang 2025 mehr als verdoppelt. Das Edelmetall verwendet Wacker als Katalysator zur Vernetzung von Silikontrennmitteln und für additionsvernetzende Silikonprodukte.
„Durch Effizienz- und andere Einsparmaßnahmen lässt sich die aktuelle Preisentwicklung nicht mehr kompensieren“, erklärt Tom Koini, Leiter des Wacker-Geschäftsbereiches Silicones. „Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir die gestiegenen Kosten an den Markt weitergeben müssen.“ Die Preisanpassungen seien notwendig, damit Wacker seinen Kunden auch künftig ein Optimum an Service und technische Unterstützung sowie eine gleichbleibend hohe Produktqualität bieten könne, so Koini weiter. Von der Preiserhöhung sind additionsvernetzende Silikonkautschuke, Silikonharze und Silane sowie silikonbasierte Trennmittelbeschichtungen betroffen.

Immunic/Nela Dorner
M. Schuppich – adobe stock
Karrrtinki - stock.adobe.com