3D-Druck mit EU-MDR

Wie Medizinprodukte aus Hochleistungskunststoffen wie PEEK schneller gemäß EU-MDR gefertigt und am Markt eingeführt werden können, zeigt Kumovis auf diversen Messen im Herbst.

ANZEIGE

Mit dem End-to-End-Workflow will das Unternehmen seinen Kunden in der Medizintechnik ermöglichen, dass Medizinprodukte aus Hochleistungskunststoffen wie PEEK effizienter als mit konventionellen Verfahren gefertigt und gemäß MDR auf den Markt gebracht werden. Neben dem 3D-Drucker Kumovis R1 und den medizinischen Applikationen am Stand wird Kumovis auch in Form von Diskussionen und Fachvorträgen auf COMPAMED in Düsseldorf, Formnext in Frankfurt am Main und AM Medical Days in Berlin vertreten sein.

Zukunft 3D-Druck
„Kumovis ist stolz, als Gründungspartner der AM Medical Days schon heute einen weiteren Beitrag zur Zukunft des 3D-Drucks in der Medizin leisten zu können“, sagt Stefan Leonhardt, Co-CEO und Mitgründer der Kumovis GmbH. Des Weiteren spricht Leonhardt im Rahmen der Berliner Veranstaltung über den gegenwärtigen Zustand additiv gefertigter Kunststoff-implantate: Welche Anwendungen sind heute möglich, welche noch im Entwicklungsstadium? Und wie lassen sich unter erschwerten Marktbedingungen – Stichwort MDR – Innovationen mit 3D-Druck umsetzen? Vom 22. bis 23. November können sich Interessierte vor Ort bei den AM Medical Days am Kumovis-Stand informieren.

Auch auf dem Formnext-Gelände der Messe Frankfurt ist Kumovis in diesem Jahr wieder als Aussteller vertreten. Am Stand wird erstmals seit 2019 der FLM-3D-Drucker Kumovis R1 live erlebbar sein. Damit drucken die Münchner Implantate vor Ort. Wie auch auf den beiden anderen Veranstaltungen wird vor allem der neue End-to-End-Workflow – von der DICOM-Verarbeitung über 3D-Druck und Nachbearbeitung bis zur Zulassung des jeweiligen Medizinprodukts – im Fokus stehen.

Regelkonforme Prozesse
Die Lösung umfasst zum einen die Bereitstellung des 3D-Druckers und der Slicing-Software, zum anderen liefert Kumovis anwendungsspezifische Prozesse und regulatorische Daten wie die Maschinenqualifikation sowie die biologische und mechanische Validierung. Mit diesem Gesamtpaket können Medizinproduktehersteller EU-MDR- und FDA-Märkte regelkonform und schneller als mit konventionellen Verfahren – dem Spritzgießen etwa – bedienen und Kosten sparen. Auf der Formnext wird Kumovis vom 16. bis 19. November in Halle 12.1, am Stand E29, zu finden sein. Medtech-Unternehmen und Krankenhäuser erreichen beim 3D-Druck medizinischer Produkte mit dem
Kumovis R1 und Werkstoffen wie PEEK, PEKK oder PPSU die bekannten mechanischen Eigenschaften aus konventioneller Fertigung. Zum Austausch über regulatorische Fragen und eingesetzte Technologien steht das Team auch auf der COMPAMED in Halle 13, Stand D32, in Düsseldorf vom 15. bis 18. November bereit.

Schweiz gibt Geld für Horizon-Programm frei

Der Schweizer Bundesrat hat Ende vergangener Woche 650 Mio. Franken für Ausschreibungen im Horizon Europe-Förderprogramm freigegeben. Da die Schweiz als nicht assoziierter Drittstaat gilt, wären Schweizer Wissenschaftler und Unternehmen ohne die Förderung von zwei Dritteln der Ausschreibungen des von 2021 bis 2027 laufenden EU-Programms ausgeschlossen.

SIE MÖCHTEN KEINE INFORMATION VERPASSEN?

Abonnieren Sie hier unseren Newsletter