MorphoSys AG (FSE: MOR; NASDAQ: MOR) hat die kartellrechtliche Freigabe in den USA im Zusammenhang mit der geplanten Übernahme von MorphoSys durch die Novartis AG erhalten. Gemäß des Hart-Scott-Rodino Antitrust Improvements Act von 1976 ist die Wartefrist des HSR Act abgelaufen. Damit sind alle erforderlichen behördlichen Genehmigungen für die Übernahme beisammen.
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Die wichtigsten Meldungen der Kalenderwochen 11-12 aus unserem Nachrichtenticker.
Die EU-Kommission plant neue Anreize für die Biotechnologie im Gesundheitsbereich. Dazu wurde am 20. März ein lange erwartetes Papier herausgebracht mit unter anderem dem Vorschlag ein europäisches „Zentrum für Biotechnologie“ zu gründen. Viele Maßnahmen bleiben vage, einige Verbände sind positiv, einige bemängeln recht kritisch, dass konkrete Angaben und ein Budget für die Umsetzungen fehlen.
Heute wurde das Wachstumschancengesetz beschlossen. Die steuerliche Forschungsförderung (Forschungszulage) erfährt hierdurch eine Novellierung und signifikante Erhöhungen: 2,5 fache Erhöhung der Bemessungsgrundlage auf 10 Mio. Euro pro Geschäftsjahr, +10% höhere Förderquote für KMUs und Ausweitung der förderfähigen Projektkosten auf Sachkosteninvestitionen (CAPEX).
Nach mehr als sechs Jahren erfolgreicher Partnerschaft mit der Private-Equity-Gesellschaft EQT wird Ottobock nun wieder ein reines Familienunternehmen. Hans Georg Näder und Familie kaufen den 20%-Anteil von EQT zurück.
Die umfassende Strategie der Gräfelfinger Immunic Inc. zum Schutz des geistigen Eigentums ihres Wirkstoffs Vidofludimus Calcium erhält mit dem vierten US-Patent eine neue Bestätigung. Der Schutz reicht nun bis 2041 in den USA und bis 2039 international – sofern dies nicht verlängert wird. Weitere Patentanmeldungen seien in Arbeit, so das Unternehmen.
Die CO₂-Based Fuels and Chemicals Conference 2024 bietet erneut eine spannende Plattform, um die neuesten Entwicklungen im Bereich der Carbon Capture and Utilisation (CCU) zu erkunden und den Weg in eine Zukunft mit erneuerbarem Kohlenstoff zu ebnen.
Die Konferenz gewinnt vor dem Hintergrund weltweit steigender Produktionskapazitäten von mittlerweile über 1,3 Millionen Tonnen CO2-basierter Produkte und einer wachsenden Nachfrage zusätzlich an Bedeutung. Vorträge internationaler Expertinnen und Experten verdeutlichen die Relevanz intelligenter CCU-Technologien, die CO2 als erneuerbare Kohlenstoffquelle nutzen können, um Basis- und Feinchemikalien sowie eine Vielzahl weiterer Produkte, Materialien und Proteine herzustellen.
Die diesjährige, englischsprachige Konferenz findet am 17. und 18. April 2024 in Köln statt und verspricht ein breites Themenspektrum:
- Innovation
- Strategy & Policy
- Biogenic CO2 Sources
- Carbon Capture
- CO2 to Chemicals & Fuels
- CO2 to Polymers & Materials
- CO2 Utilisation Technologies
- Advanced Research in CCU
Darüber hinaus werden im Rahmen des Wettbewerbs „Best CO2-Utilisation 2024“ sechs herausragende Pioniere im Bereich der CCU-Innovationen vorgestellt.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung unter https://co2-chemistry.eu.
CO2-based Fuels and Chemicals Conference
Cologne, Germany (and online)
17-18 April 2024
www.co2-chemistry.eu
Veranstaltungsort:
Maternushaus
Kardinal-Frings-Str. 1– 3
50668 Köln (Cologne)
Germany
Sandoz eröffnete heute eine neue Produktionsstätte für Penicillin in Kundl, Österreich. Die Werkserweiterung um 3.000qm für ein Investment von 50 Mio. Euro wird die Produktionskapazität um 20% im Vergleich zur derzeitigen Kapazität von 200 Millionen Packungen pro Jahr erhöhen. Das entspricht mehr als einer Verdoppelung der Produktionsmenge im Jahr 2021.