Erste Direktorin am MPI in Potsdam

Am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung (MPIKG) in Potsdam-Golm entsteht die neue Abteilung Nachhaltige und bionispirierte Materialien. Geleitet wird sie von der ersten Direktorin am MPIKG: Prof. Dr. Silvia Vignolini.

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Die Physikerin wechselte Anfang Januar von der University of Cambridge in Großbritannien nach Potsdam. In der neuen Abteilung sollen neuartige Werkstoffe entstehen, die natürlichen Materialien nachempfunden sind, und neue nachhaltige Synthesewege erprobt werden, die in den Materialwissenschaften letztendlich zu einem niedrigeren Energieverbrauch und weniger schädlichem Abfall führen. Daneben entwickelt Vignolini ein weiteres Forschungsfeld mit dem Namen Sym-Bionic Matter. Hier werden lebende Organismen in Materialien eingebettet, um diese an Umwelterfordernisse anzupassen. „Es gibt eine Wissenslücke darüber, wie lebende Organismen in der Lage sind, Materialien auf der Nanoskala zu organisieren: Unser Ziel ist es, aus der Natur Strategien und Bausteine zu entwickeln, um Funktionalitäten in künstlichen Materialien zu ermöglichen, die nur natürliche Biopolymere verwenden", erklärt Silvia Vignolini, die erste Direktorin an dem Potsdamer Max-Planck-Institut.

©transkript.de/MaK

Schweiz gibt Geld für Horizon-Programm frei

Der Schweizer Bundesrat hat Ende vergangener Woche 650 Mio. Franken für Ausschreibungen im Horizon Europe-Förderprogramm freigegeben. Da die Schweiz als nicht assoziierter Drittstaat gilt, wären Schweizer Wissenschaftler und Unternehmen ohne die Förderung von zwei Dritteln der Ausschreibungen des von 2021 bis 2027 laufenden EU-Programms ausgeschlossen.

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