
Doppelspitze beim nova-Institut
Eine (halb)neue Doppelspitze soll die nova-Institut für politische und ökologische Innovation GmbH, ansässig in Hürth, in die Zukunft führen.
Anfang März wird Lars Börger neuer CEO des nova-Instituts und unterstützt damit Michael Carus in der Führung. Mit seiner langjährigen Erfahrung in den Bereichen erneuerbare Kohlenstoffe und Defossilisierung bringe er wertvolles Know-how mit, um die Marktposition von nova weiter zu stärken und auszubauen, erklärt die private Forschungseinrichtung. Das nova-Institut treibt seit über 30 Jahren den nachhaltigen Wandel der Chemie- und Materialindustrie voran, indem es Unternehmen sowie politische Entscheidungsträger mit umfassender Forschung und Beratung unterstützt.
Lars Börger ist promovierter Chemiker. Er war fast 20 Jahre bei der BASF (Deutschland), davon viele Jahre als Leiter des globalen Marketings für Biopolymere. Weitere sieben Jahre war er bei Neste als Vizepräsident für erneuerbare Polymere und Chemikalien, Markenhersteller und im Value-Chain-Management tätig. Er vertrat das finnische Unternehmen im Gründungsprozess der Renewable Carbon Initiative (RCI) und war mehrere Jahre im Board der RCI sowie Vorstandsmitglied von European Bioplastics. Nun freut er sich darauf, den Wandel zur Kreislaufwirtschaft zu beschleunigen und mit dem Team von nova eine Zukunft zu gestalten, in der die Chemie- und Materialindustrie wieder eine führende Rolle bei den globalen Herausforderungen spielen. Oder in seinen Worten: „die Chemie- und Materialbranche wieder der Lösungsanbieter für die Herausforderungen der Menschheit wird“.
Die nova-Institut GmbH in Hürth bei Köln arbeitet seit Mitte der 90er Jahre im Bereich der Nachhaltigkeit und konzentriert sich heute mit einem Team von rund 50 Wissenschaftlern vorrangig auf das Thema erneuerbare Kohlenstoffkreisläufe in unterschiedlichen Bereichen: Recycling, Bioökonomie und CO2-Nutzung/CCU.