Neubau bei Evotec: 12.000qm für den iPSC-Schwerpunkt

Die Erweiterungsbaumaßnahmen des im Norden Hamburgs gelegenen Manfred-Eigen-Campus wurden mit einem Spatenstich gefeiert. In das Gebäude soll ab 2024 die gesamte Forschungs- und Entwicklungsaktivität rings um Evotecs iPSC-Plattform einziehen.

ANZEIGE

Die Evotec SE feierte am Freitag den ersten Spatenstich für die Erweiterung ihres Forschungsstandortes, den Manfred-Eigen-Campus. Der Neubau durch die Entwicklungsgesellschaft BEOS wird Evotecs Standort in Hamburg bis Mitte 2024 um etwa 12.000 Quadratmeter erweitern und über eine Verbindungsbrücke direkt an ein Bestandsgebäude auf dem Gelände angeschlossen. Die Erweiterungsflächen sollen vor allem für Labore der iPSC-Forschung genutzt werden. Die neuen Flächen bieten Platz für knapp 250 zusätzliche Mitarbeiter.

Das Standortleitungsteam von Evotecs Hamburger Konzernzentrale, Claudia Karnbach und Gabriele Hansen, zeigten sich zufrieden: „Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit dem BEOS-Team heute den ersten Spatenstich für das neue Laborgebäude getan zu haben. Der Neubau gibt uns die Möglichkeit, an unserer Unternehmenszentrale weiterzuwachsen und damit die Forschung und Entwicklung präzise wirkender Medikamente weiter zu beschleunigen."

Evotec beschäftigt derzeit in Hamburg rund 700 Mitarbeiter, an allen 15 internationalen Standorten zählt das Unternehmen über 4.000 Beschäftigte. Die iPSC-(induzierte Pluripotente Stammzellen)-Plattform von Evotec dient der Entwicklung von Zellmodellen aus erkrankten Patienten, um daran im Labor ein Screening von Substanzen für die Wirkstoffvalidierung durchzuführen. Neben der ausgesprägten Partnerschaft mit Bristol Myers Squibb hatten die Hamburger im Januar mitgeteilt, dass sie eine Forschungspartnerschaft mit Boehringer Ingelheim eingegangen sind. Diese Zusammenarbeit konzentriert sich auf die Modellierung von Augenkrankheiten durch den Einsatz von iPS-Zellen sowie die Entdeckung von Zielstrukturen und Wirkstoffen.

Fibrose-Partnerschaft von Brainomix und Boehringer Ingelheim

Im Rahmen einer F&E-Partnerschaft bewertet Boehringer Ingelheim den Nutzen von Brainomix‘ KI-gestützter Lungen-CT bei der Frühdiagnose progressiver Lungenfibrose. Die erst seit Mai 2024 FDA-zugelassene KI der britischen Brainomix (Oxford) soll an führenden pulmologischen Zentren in den USA validiert werden.

SIE MÖCHTEN KEINE INFORMATION VERPASSEN?

Abonnieren Sie hier unseren Newsletter